Rehabilitationsangebote

IMBO - Integrierte Medizinisch-Berufsorientierte Orthopädische Rehabiliation

Spezialisierung in der orthopädischen Rehabilitation

Patienten mit chronischen orthopädischen Erkrankungen der Gelenke oder der Wirbelsäule sind häufig in ihrer Fähigkeit, die Erkrankung und deren Folgen zu bewältigen, eingeschränkt. Bei etwa einem Drittel unserer Rehabilitanden bestehen Zusammenhänge zwischen ihren chronisch orthopädischen Leiden und der Situation am Arbeitsplatz. Die Schwierigkeiten vor Ort erschweren diesen Menschen oft die Rückkehr in den Beruf. Lange Arbeitsunfähigkeitszeiten, Arbeitslosigkeit und ein vorzeitiger Eintritt ins Rentenalter sind die Folge. Das Programm der Integrierten Medizinisch-Beruftsorientierten Orthopädischen Rehabilitation ermöglicht im Anschluss an eine Behandlung nachhaltige Rehabilitationserfolge.

Der interdisziplinäre Therapieansatz berücksichtigt die körperlichen, seelischen, sozialen und beruflichen Faktoren, die an der Entstehung und Fortdauer der Erkrankung beteiligt sind. Außerdem beinhaltet das darin vorgesehene Programm die medizinische Behandlung, die verhaltensmedizinische Therapie sowie die Sport- und Physiotherapie.

Therapieziel: Krankheit im Alltag kompetent bewältigen

Hauptziel der Therapie ist es, die Fähigkeit der Patienten dahingehend zu fördern, aktiv und kompetent mit ihrer Erkrankung in allen Alltagssituationen umgehen zu können. Gleichzeitig soll die Behandlung helfen, körperliche Beschwerden zu vermindern und die Akzeptanz der Rehabilitanden für unveränderbare Einschränkungen zu erhöhen.

Unterstützt wird dieses Therapieprogramm der Paracelsus-Klinik an der Gande vom Institut für Arbeits- und Sozialmedizin in der Paracelsus-Osterberg-Klinik.

 

IOR - Integrierte verhaltensmedizinische Orthopädische Rehabilitation

Spezialisierung in der orthopädischen Rehabilitation

Die verhaltensmedizinische orthopädische Rehabilitation integriert die Behandlung psychosozialer Faktoren im Rahmen einer orthopädischen Reha-Behandlung in einen Gesamtbehandlungsplan. Dabei nimmt sich Orthopädie insbesondere Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen an. Sie hilft unseren Patienten, Schmerzen besser zu bewältigen und auf diese Weise wieder mehr Lebensfreude und Leistungsfähigkeit zu erleben.

Die Behandlung berücksichtigt die körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen beteiligt sind. Unser interdisziplinärer Ansatz beruht dabei auf den drei Hauptsäulen: orthopädisch-medizinische Behandlung, verhaltensmedizinische Behandlung sowie Sport- und Physiotherapie.

Therapieziel: Schmerzen sicherer und kompetenter bewältigen

Das Hauptziel der Behandlung ist es, die Fähigkeiten der Patienten zu einem aktiven und kompetenten Umgang mit dem Schmerzproblem zu fördern, die Symptome zu reduzieren und eine bessere Akzeptanz für unveränderbare Einschränkungen zu entwickeln. Zum Verstehen und Bewältigen der durch unterschiedliche Ursachen beeinflussten Symptomatik bieten wir umfassende Hilfestellungen und Unterstützung im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die integrierte verhaltensmedizinische Orthopädische Rehabilitation wird von der Paracelsus-Klinik an der Gande in Bad Gandersheim angeboten, die darüber hinaus eng mit der internistisch-onkologischen Paracelsus-Klinik am See und der psychosomatischen Paracelsus-Roswitha-Klinik zusammen arbeitet.


 

SOA - Seniorenorientierte Orthopädische Anschlussheilbehandlung

Mit der Seniorenorientierten Orthopädischen Anschlussrehabilitation wurde ein ganzheitliches fachübergreifendes und zukunftsorientiertes Konzept eingeführt, dass insbesondere die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt und eine Lücke zwischen orthopädischer und geriatrischer Rehabilitation schließt.

In der Behandlung berücksichtigen die betreuenden Therapeuten die körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren, die den Gesundheitszustand und die Lebenssituation des Patienten beeinflussen. Einerseits sieht der fachübergreifende, interdisziplinäre Ansatz dabei vor, dass der behandelnde Arzt seinem Patienten als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Andererseits werden jedem Patienten aus den verschiedenen Fachdisziplinen feste Therapeuten zugeordnet. Die Behandlung erfolgt in Einzeltherapie und in speziellen Gruppen.

Therapieziel: Fit im Alltag

Der Schwerpunkt unserer Behandlung liegt darin, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Unser ganzheitliches Konzept hilft Patienten, Schmerzen besser zu bewältigen, damit sie wieder mehr Leistungsfähigkeit erlangen und Lebensfreude zurückgewinnen. Die Therapie zielt auf eine verbesserte und möglichst schmerzfreie Beweglichkeit von Knie- und Hüftgelenk nach der Operation und auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes auf orthopädischem Gebiet. Internistische Erkrankungen werden mitbehandelt und nach Möglichkeit bestehende Risikofaktoren aufgedeckt und korrigiert.

 

Die Seniorenorientierte Orthopädische Anschlussheilbehandlung für Patienten mit Hüft- oder Knietotalendoprothese wird von der Paracelsus-Osterberg-Klinik in Bad Gandersheim und von der Paracelsus-Klinik Pfaffenberg in Bad Sachsa angeboten.

 

 

 

SPOR - Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation

Mehr Lebensqualität durch psychische Stabilisierung

Bei Tumorpatienten können psychosoziale Risikofaktoren, wie krankheits- und behandlungsbedingte Beschwerden, Ängste, depressive Verstimmungen, sowie auch Probleme im familiären und sozialen Umfeld, auftreten. Sozialer Rückzug und die selbst gewählte Isolation von Familie und Freundeskreis gehen häufig damit einher. Die Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation ist eine verhaltensmedizinische/-therapeutische Begleitung, um psychische Leiden bei Tumorerkrankungen im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungskonzepts zu lindern.

Positive Körperwahrnehmung sowie Entspannungs- und Leistungsfähigkeit werden in individuell aufeinander abgestimmten Therapieschritten verbessert oder neu entwickelt. Hierfür setzen unsere Therapeuten Strategien ein, die der Krankheits-, Schmerz-, Angst- und Depressionsbewältigung dienen, und verhaltensorientierte Methoden, um das Gesamtbefinden zu verbessern. Begleitend verringern körperliche Aktivierungs- und Trainingsmethoden und physiotherapeutische Maßnahmen krankheitsbedingte Einschränkungen der Patienten.

Therapieziel: Krankheit selbstsicherer zu bewältigen

Das Ziel der Spezialisierten Psychoonkologischen Rehabilitation ist es, die psychische Befindlichkeit der Patienten erheblich zu verbessern und damit auch ihre Lebensqualität entscheidend zu steigern. Das Kernziel besteht deshalb in der Bewältigung von Ängsten, depressiven Verstimmungen und Schmerzproblemen, die häufig im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen auftreten. SPOR berücksichtigt dabei alle körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Entstehung und Verarbeitung von Tumorerkrankungen. Die Förderung der Selbstkompetenz des Patienten steht dabei im Mittelpunkt. Die Patienten erlernen Verhaltensalternativen, die ihnen das Leben – trotz der krankheitsbedingten Beeinträchtigungen – in Familie, Gesellschaft und Beruf erleichtern.

Die Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation wird von der Paracelsus-Klinik am Schillergarten in Bad Elster angeboten, die eng mit den sächsischen Tumorzentren und der Sächsischen Krebsgesellschaft zusammenarbeitet. Darüber hinaus ist die Klinik Mitglied im onkologischen Kompetenznetz der Paracelsus Kliniken-Deutschland.

 

 

Zuletzt geändert am: 12.05.09
Gesundheits- Wirtschaftskongress

Besuchen Sie uns vom 1. bis 2. September 2010 an unserem Messestand im Hotel InterContinental in  Hamburg.

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Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen

Die Paracelsus-Kliniken Deutschland sind Mitglieder des DVSG