Das behandeln wir

- Orthopädische Anschlussrehabilitationen und orthopädische Rehabilitationsbehandlungen.
- Verhaltensmedizinische Orthopädische Rehabilitation (VMO) bei chronischen Schmerzen im Rahmen von orthopädischen Erkrankungen.
- Integrierte Medizinisch-Berufsorientierte Orthopädische Rehabilitation (IMBO) bei orthopädischen Erkrankungen im Zusammenhang mit der beruflichen Situation.
Die Paracelsus-Klinik an der Gande bietet stationäre und ambulante (teilstationäre) Heilbehandlungen sowie Anschlussheilbehandlungen an. Wir behandeln Patienten mit
- orthopädisch-rheumatischen Beschwerden
- Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule und der Gelenke
- Bechterew-Krankheit
- entzündlichen Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
- Skoliose
- Osteoporose
Darüber hinaus führen wir Anschlussrehabilitationen durch nach
- künstlichem Gelenkersatz (Hüftgelenk, Kniegelenk, Schultergelenk)
- Bandscheiben- und Versteifungsoperationen an der Wirbelsäule
- Amputationen
- Unfällen mit Beteiligung des Bewegungsapparates
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik liegt in der Behandlung von chronischen Schmerzsyndromen und Muskelfunktionsstörungen.
Für Patienten, bei denen sich die orthopädische Erkrankung mit ihren Folgen im Alltag auf das psychische Befinden auswirkt, haben wir ein besonderes Therapieangebot entwickelt: Verhaltensmedizinische Orthopädische Rehabilitation (VMO). In dieser Rehabilitationsform erhalten Patienten neben der orthopädischen Untersuchung und speziellen orthopädischen Schmerztherapien ein intensives Rehabilitationsprogramm in Gruppen, das auf eine verbesserte Schmerzbewältigung durch verhaltenstherapeutische Behandlung abzielt. Die Therapieformen in diesem Angebot sind die verhaltenstherapeutische Schmerzbewältigungsgruppe, die Bewegungskompetenzgruppe, das Aquatraining, das Entspannungstraining (Progressive Relaxation nach Jacobson) und das Feldenkraistraining zur Verbesserung des Körpergefühls und des Umgangs mit dem eigenen Körper.
Viele Situationen in der Arbeitswelt können chronische orthopädische Erkrankungen verschlechtern oder ihre Besserung verzögern. Auch ist es für viele Patienten schwierig, bei länger dauernden orthopädischen Erkrankungen im Beruf Schritt zu halten. Daher bieten wir seit 2006 in der Abteilung Integrierte Medizinisch-Berufsorientierte Orthopädische Rehabilitation (IMBO) ein hierauf ausgerichtetes spezielles Therapieprogramm an. Hier werden Patienten, bei denen ein Bezug zwischen Krankheitsverlauf und beruflicher Situation besteht, in einem speziellen Gruppenprogramm behandelt. Dieses besteht aus einer berufsbezogenen Gelenk- und Rückenschule, Bewegungstraining für den ganzen Körper in der Gruppe, auf dem Trockenen und im Wasser, intensiver sozialrechtlicher Beratung, Stressbewältigungsseminar, Entspannungsseminaren und im Bedarfsfall arbeitsmedizinischer Beratung. Das Programm lehnt sich an an die Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) zur Medizinisch-Berufsorientierten Rehabilitation (MBOR) und wurde in einer wissenschaftlichen Studie mit der Charité in Berlin 2006 bis 2008 wissenschaftlich untersucht. Dabei konnte das IMBO-Konzept sehr erfolgreich seine anhaltende positive Wirksamkeit bei Patienten zur Bewältigung ihrer Erkrankungen und beruflichen Belastungssituationen unter Beweis stellen.






