Therapiekonzept

Bereits am Aufnahmetag wird der Patient ärztlich und in der Abteilung Verhaltensmedizinische Orthopädische Rehabilitation (VMO) auch psychologisch untersucht. Aus dem Aufnahmegespräch und der Aufnahmeuntersuchung sowie den vorliegenden Patientenunterlagen erstellen wir für unsere Patienten einen Rehabilitationsplan, der sich aus den Rehabilitationszielen unserer Patienten ergibt. Mögliche Behandlungsziele sind zum Beispiel die Verbesserung der Beweglichkeit eines Gelenkes, die Verminderung von Schmerzen, die Verbesserung der Gehfähigkeit, aber auch der Fähigkeit sich zu entspannen und mit der Krankheit umgehen zu können. Im Rehabilitationsplan werden zusätzliche Krankheiten wie die Zuckerkrankheit, behandlungsbedürftiges Übergewicht oder ein hoher Blutdruck nicht vergessen.
Für die Erstellung eines sinnvollen Rehaplanes müssen wir das individuelle Problem, das unseren Patienten zu uns führt, möglichst gut verstehen. Dazu ist es nötig, dass unsere Patienten uns so gut wie möglich ihre gesundheitliche Situation schildern. Dies allein reicht aber noch nicht aus. Genauso wichtig ist die Situation in der Familie und am eigenen Arbeitsplatz. In unseren Behandlungen können wir gezielt auf eventuelle Probleme und Einschränkungen aus diesen Bereichen eingehen und dem Patienten helfen, mit seinen Alltagsanforderungen wieder zurechtzukommen.
Um diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, arbeiten wir in der Paracelsus-Klinik an der Gande als so genanntes interdisziplinäres Behandlungsteam zusammen. Dazu gehören die Ärzte der Klinik, aber auch beratende Ärzte aus den Bereichen Innere Medizin, Kardiologie, Allgemeinmedizin und Psychosomatik, die Pflegekräfte, die Psychologen und Sozialarbeiter, die Physio-, Sport-, und Ergotherapeuten sowie die Ernährungsberater.






