Düsseldorf :  Patientenforum
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Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: cyren
Datum: 01. Dezember 2005 17:19

Hallo Herr Dr. Petsch,

vielen Dank soweit für die Info. Gerne können wir unsere Diskussion auf ein anderes Medium verlagern. Ich werde für das Thema ein eigenes Forum aufsetzen, da die Vielzahl von Leistengeplagten für sich spricht. Ich werde zu gegebener Zeit hier im Forum dann einen Link posten.

@ Jens:
Damit wir nicht den Kontakt verlieren, anbei meine eMail-Adresse: cyrenlawyer@hotmail.com

Viele Grüße,
Alex

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: ix4all
Datum: 06. Februar 2006 12:41

Hallo, bin neu hier,
habe seit nun 4 Monaten ähnliche Beschwerden wie hier im Forum beschrieben. War bis vor 4 Monaten täglich auf dem Laufband (bis 2 Stunden pro Einheit), dazu Squashen, Hanteltraining und Schwimmen. Also super fit, keine Krankheiten etc. Die Schmerzen, soweit ich mich erinnere traten nach einer Squash-Session auf und haben sich dann Tag für Tag gesteigert. Habe dann Laufen und Sqashen weggelassen (Schwimmen ging auch nicht mehr) und mich ausschliesslich dem Hanteltraining (nur noch Oberkörper) gewidmet um den "Unterkörper" zu schonen. Leider steigern sich auch nach diesem Training jedesmal die Schmerzen, denke durch den Pressdruck (beim Bankdrücken). Habe dann 14 Tage überhaupt nichts mehr gemacht, Ergebnis war NULL, d.h. zwischendurch traten die Schmerzen selbst ohne jegliche körperliche Anstrengung auf.

Beschreibung der Schmerzen:
manchmal fühlt es sich an wie Leistenbruch (hatte vor 4 Jahren eine Operation beider Seiten, mit Netz)
Zwischen Oberschenkel und rechtem Hoden leicht geschwollen (man sieht nichts, merkt es nur)
Die Schmerzen ziehen von den Adduktoren über Schambein hoch in die Leiste. Inzwischen spüre ich die gleichen Schmerzsymptome auch links, was mir recht unverständlich ist.

War bei verschieden. Ärzten, Chirugen, Urologen usw. usw. also will diese Geschichten hier nicht wiederholen, denke das wurde im Forum zu Genüge beschrieben sad smiley( -- Übrigens in Südostasien, wo ich zu dem Zeitpunkt lebte.
Wurde dort mit Antibiotika, Cortison und Pilzmitteln behandelt, alles ohne Erfolg. - Ein Chirug meinte es handelt sich um eine Irritation von Nerven, ich solle ruhig weiter Sport machen, notfalls mit Schmerzmitteln. Wenn es überhaupt nicht besser würde, dann schneidet er auf und schaut rein. Zurück in Deutschland bin ich dann sofort zum Hausarzt, er geht ebenfalls von einer Nervensache aus und sagte mir, daß es da keine Hilfe gebe und ein Aufschneiden nicht zu empfehlen ist, da dann neue Komplikationen auftreten können. (Beim Aufschneiden werden wieder Nerven durchtrennt, so wie bei der Leisten-OP vor 4 Jahren)

Probiere seitdem wieder selbstständig herum, bin die letzten Tage mehrfach Spinning-Bike gefahren - nach ca. 30 min steigern sich dann die Schmerzen, so daß ich aufhören muss. Interessanterweise haben sich die Schmerzen durch diese Bewegung nach oben verlagert, also jetzt schmerzt es im Bereich obere Leiste, unten am Schambein spürt man zwar noch etwas, aber erträglich (ganz leichte Schwellung) . Fühle mich mit den Schmerzen oben besser, die Schmerzen unten zwischen Hoden und Adduktoren sind mir schon psychisch sehr unangenehm, es ist einfach eine verdammt blöde Stelle - denke das kann hier jeder nachvollziehen ...

Wenn ich die Treads der anderen hier lese befürchte ich daß die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist und eine jahrelange Quälerei vor mir liegen könnte. Bin übrigens 49 und mache seit ca. 30 Jahren aktiv Sport, d.h. hatte schon 100de Verletzungen verschiedenster Art und kenne die ganze Leier mit den Ärzten zu Genüge -- kann mich nur an eine Verletzung erinnern bei der ein Arzt mir direkt helfen konnte. Alles andere ging im Laufe von Zeit von alleine weg, teilweise durch Training. Möchte hier auch nicht über die einzelnen Medinziner herfallen, denke es liegt da eher am gesamten "Gesundheitssystem".

Am besten gefällt mir persönlich die hier beschriebene These der Oedem-Bildung (Knötchen) im Bereich Adduktoren/Schambein durch Stress (also Überlastung). Die drücken ggfs. irgendwo auf einen Nerv. Wenn dem so sein sollte ?? dann müsste wirklich Bewegung am besten helfen diese zurückzubilden, aber die richtige Bewegung muss es sein - experimentiere z.Zt. damit herum (Biken). Außerdem wirkt Biken nicht direkt in den Bereich zwischen Oberschenkel und Schambein sondern stärkt die Muskelatur ringsherum, was ebenfalls positiv ist. Positiv ist außerdem das Aufwärmen aller Bereiche. Schwimmen geht bei mir übrigens überhaupt nicht mehr, denn Schwimmen wirkt direkt auf Schambein/Adduktoren. Dem Abtöten eines Nerves stehe ich sehr skeptisch gegenüber (so verlockend der Gedanke auch ist), stelle mir vor, daß man hinterher irgendwelche Funktionsstörungen haben könnte, Nerven haben schliesslich ein Sinn.

Bin leider ziemlich dumm bzgl. medizinischem Wissen und vielleicht kann mir hier ein Mediziner ein paar einfache prinzipielle Fragen beantworten.

Z.B., wann/warum enteht eine solche Schwellung überhaupt ? Sind Nerven die Ursache oder wird bedingt durch eine Schwellung (Knötchen) erst auf einen Nerv Druck ausgeübt ?

Wielange dauert die Rückbildung von solchen Oedemen ? Wie kann man das selber unterstützen ?

Wie verhalten sich Nerven die durch eine OP (z.b. Leisten-OP) durchtrennt wurden ? Wachsen die dann weiter oder sterben ab ??

Gibt es Leute die nach Jahren (von alleine) schmerz bzw. beschwerdefrei sind - denn hier im Forum liegt die Zeitspanne der geschilderten Symtome bei ca. 2 Jahren (oder ?) , und es muss ja Leute geben, die diese Probleme z.B. vor 10 Jahren hatten ...

Grüsse an alle , ix4all

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Jürgen
Datum: 20. Februar 2006 07:34

Hallo,

muss zu den Treads hier auch mal was sagen. Ich habe ebenfalls die hier beschriebenen Probleme mit stechendem Schmerz in wechselnden Bereichen der Leistengegend.
Ich kann nur empfehlen, sofort einen Urologen aufzusuchen. Dieser kann auf alle Fälle eine schwerwiegende Erkrankungen von Hoden, Blase, Nieren und Prostata ausschließen. Wenn möglich Kernspin von Leiste und Rücken machen lassen, da hier bei mir dann sofort eine für mich beruhigende Diagnose gestellt wurde. ( Dem Urologen habe ich nicht so einfach geglaubt, da die Schmerzen ja da waren)
Lautet die Diagnose wie bei mir weiche Leiste, hilft nur a) die Schmerzen auszuhalten oder b) eine OP. Verheilen kann die Bruchstelle von alleine nicht. Die OP denke ich mal ist mittlerweile keine große Angelegenheit mehr
und wenn sie komplikationslos verläuft nach 2-3 Wochen vergessen.
Gruß Jürgen

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: chris
Datum: 15. März 2006 21:45

ich habe deinen Beitrag interessiert verfolgt und glaube, meine Freundin schlägt sich mit fast denselben Beschwerden rum, ohne daß jemand zu Helfen in der Lage wäre.
Ich habe folgende Interessante site gefunden:
[chirurgie-muenchen.com]

Viel Erfolg !
Chris

Hodenschmerzen
geschrieben von: Michael
Datum: 21. März 2006 09:43

Hallo,

ich bin m 23 Jahre alt, undhabe sei ca 3 monaten immer wieder hodenschmerzen. Meist betroffen ist der rechte Hoden, ab und zu
schmerzen auch beide.


Als richtige schmerzen kann ich es eigentlich nicht deuten, eher
ein ziehen.

Habe die Hoden auch schon abgetastet, kann aber keine Verhärtung
spüren.

Manchmal ist es nur ein leichtes ziehen, an machen tagen spüre ich
gar nix, und dann ist es wieder sehr unangenehm.


Will mich eigentlich vorm Urologen drücken, kann mann nicht selbst
etwas einehmen, dass es wieder besser wird.

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Mark
Datum: 28. April 2006 14:01

Hallo allerseits,

ich habe Schmerzen im unteren Bereich von meinem rechten Hoden, wo die Leitungen oder Nerven befinden. Wenn ich auf diese Leitungen zudrücke, tut es weh, ansonsten habe ich ein konstantes Schmerz auf der rechten seite, die wiederum auch auf mein rechten Bein zu fühlen ist. Der rechte Hoden ist auch bisschen geschwollen und ist im Maße zu der linken auch grösser. Ich hatte normalerweise keine Schmerzen gehabt. Ich bin in der letzten Nacht mit grossen Schmerzen aufgewacht, und musste zum Krankenhaus Notaufnahmestelle. Die haben aber nichts schlimmes rausgefunden, und es würde eine Infektion oder ähnliches sein.

Was könnt Ihr mir raten, ich habe immer noch diese Schmerzen, und kann gar nicht mehr auf meine ARbeit konzentrieren.


Danke fürs Feedback

Mark

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: roland
Datum: 16. Mai 2006 19:47

hallo mark
und hallo auch an alle hier

ich habe schon seit einem jahr diese beschwerden am rechten hoden. werde immer mit antibjotika behandelt. nach ca 6 wochen ist der hoden wieder normal.
ABER: bei mir kommt es immer wieder, nach ca 2 monaten ist wieder alles da. hab auch schon meinen job durch die nebenhodenentzündung verloren. immer der krankenstand nach 2 monaten das war der firma zuviel. aber ich gebe nicht auf, dränge gerade auf eine operation, die folgen sind mir bewusst aber ich will arbeiten und endlich wieder gesund durchs leben gehen.

also dann

lg roland

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Ewald
Datum: 10. Juni 2006 03:20

hallo alle zusammen!
habe mit grossem interesse alle beiträge hier gelesen.
ich bekomme immer auf der rechten hodenseite schmerzen beim sitzen und es zieht in die leistenrigion und unterbauch.habe auch x-untersuchungen hinter mir und nichts gebracht.
hoffe hier melden sich wieder die alten leidensgenossen und schilder ihre momentane verfassung oder sogar besserung ( wie es dazu kam )
vor allem interessiert mich die verfassung vom JENS, da er die selben beschwerde hat.
SCHMERZEN IM RECHTEN HODEN BEIM SITZEN

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Frank
Datum: 20. November 2006 21:12

Hallo,
Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, da ich seit einigen Wochen von Schmerzen im Bereich des rechten Unterbauches geplagt werde. Zunächst hatte ich vermutet, dass die Beschwerden von einem Antibiotikum kommen, dass ich gegen eine vermutete Borelliose genommen hatte. Ich war auch im Krankenhaus und bin komplett durchgecheckt worden, soll heißen:Ultraschall, Blutwerte, Rektaluntersuchung (keine Spiegelung). Die Schmerzen sind so wie ein Fremdkörpergefühl, pulsierend und etwas stechend etwas oberhalb des Blinddarmes, welcher schon vor 25 Jahren entfernt wurde.Ich leide auch unter einem Pendelhoden rechts. Ich war seit Jahren immer wieder mit Schmerzen in der Leistengegend beim Arzt, der nie etwas gefunden hatte. Ich lasse mir auch nicht gerne in der rechten Leistengegend herumdrücken, da ich im Anschluß monatelang stechende Schmerzen habe. Diese Schmerzen jedoch sind anders und an anderer Stelle. Die Ärzte sagen zwar, dass es nichts schlimmes sein kann, ich habe da aber kein echtes Vertrauen.

mfg
Frank

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 21. November 2006 08:41

Hallo Frank,
ich kann natürlich weder Ihr medizinisches Problem noch Ihr Vertrauensproblem lösen.
Wenn Sie Zweifel an der Diagnose oder Behandlung Ihrer Ärzte haben, sollten Sie ggf. einen weiteren Arzt aufsuchen (2. Meinung), der Sie aber auch persönlich untersuchen und beraten sollte.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Akman
Datum: 19. Februar 2007 19:46

Hallo alle zusammen,
Zum meiner Person: Ich bin 23 Jahre alt und studiere Sport, mit dem Schwerpunkt Sportmedizin.
Ich komme gerade vom Mathildenkrankenhaus in Herford, wo ich mich mit einem Chefarzt und einem Oberarzt über meine Schmerzen im Schambein- und Leistenbereich unterhalten habe. Nach langer Beschäftigung und Untersuchung habe ich mich zu einer Operation in den nächsten Tagen bereitgestellt (die Nerven werden mir dabei gekappt).
Zuvor war ich bei mehreren Ärzten, jedoch ohne Erfolg. Seit ca. 2 Jahren beschäftige ich mich ausschließlich mit dem Schambein- und Leistenbereich, außerdem habe ich mich schon mit mehreren Profisportlern unterhalten, bei denen die selben Probleme aufgetretten sind.
Dazu kann ich nur sagen, dass dieser genannte Bereich ein überemfindlicher Bereich ist, Insbesondere ist der Schahmbeinbereich empfindlich, weil dort der Körperschwerpukt liegt. Dies bedeutet, dass alle Bewegungen (sei es sportliche Bew. oder Altagsbewegungen) eine Bealstung darauf ausstrahlen.
In diesem bereich sind folgende Erkrankungen möglich:

Leistenbruch= dieser wird durch das abtasten diagnostiziert.Operation ist zwingend erforderlich.

Schahmbeinentzündung= die Schmerzen werden durch das Aufstehen aus der Rückenlage intesiver. Hier hilft nur eine lange Pause, ohne jegliche Belastung (wichtig! kein Cortision spritzen lassen)

Sehnenentzündun- und reizung= hier hilft auch nur eine lange Belastungspause

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 19. Februar 2007 20:12

Hallo Akman,
vielen Dank für diesen interessanten Beitrag.
Die angegebenen Möglichkeiten sind für viele Leser hier sicherlich interessant.
Auch führe gelegentlich solche Neurolysen mit unserem OP Mikroskop durch, d.h. wenn es keine andere Möglichkeit gibt durchtrennt der Mikrochirurg den Nerven, der die Schmerzen transportiert mit dem Ziel, Schmerzfreiheit zu erreichen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie und spezielle urologische Chirurgie
Leiter der Andrologie und Mikrochirurgie
Fellow European Board of Urology

Schmerzen im Unterbauch, Ausstrahlung in den linken inneren Oberschenkel
geschrieben von: Andreas
Datum: 13. März 2007 14:20

Hallo Dr. Petsch,

ich darf mich in die Reihe der anderen Forumsmitglieder einreihen. Habe ähnliche Schmerzen, allerdings war ich bisher noch nicht beim Arzt.
Ich bin 35 Jahre alt, führe eine sitzende Tätigkeit aus und treibe seit ca. 3 Monaten wieder Sport (Basketball) Habe bei Minus-Temperatur draussen Baskebball gespielt und bin bei einem Ausfallschritt seitlich mit dem linken Bein weggerutscht. Folge: Leichter dauerhafter Schmerz auf der Innenseite des linken Oberschenkels, Beckenansatz.
Nach kurzer 1 wöchiger Pause habe wieder Sport gemacht.
Folge: gleicher, aber stärkerer Schmerz, starke Schmerzen in den Hoden; Schmerzen beim Husten
Habe dann wieder pausiert, Schmerzen waren nicht mehr so stark, aber unterschwellig noch vorhanden.
Nach 2 wöchiger Pause nächster Versuch Basketball zu spielen.
Folge: gleicher, aber stärkerer Schmerz, starke Schmerzen in den Hoden, Schmerzen in der "unteren Bauchdecke", linksseitig, leicht brennendes Gefühl; Schmerzen beim Husten.
Habe meine Bauchdecke, Leistengegend und den Hodensack abgetastet und zumindestens keinen Druckschmerz "produzieren" können.
Bin mir relativ sicher, daß wenn ich nun länger pausieren würde, daß die Schmerzen nachlassen, bzw. verschwinden. Hat ja in der Vergangenheit auch geklappt.
Wenn der Alltag mit den Schmerzen zu meistern ist, sollte ich es dennoch abklären lassen - wenn ja, von welchem Arzt? Urolge, Chirug, Allgemeinmediziner?
Als gesetztl. Versicherter habe ich ohnehin Wartezeiten von bis zu 6 Wochen...

Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat!

mfg
Andreas

Hodenschmerzen
geschrieben von: Andreas
Datum: 14. März 2007 14:59

Hallo,

ich möchte mal mein Prblem schildern; ist fast ähnlich den hier aufgeführten, aber nicht gleich, vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und schon eine Idee, woran es möglicherweise liegen könnte?

Also: Seit Monaten brennen die Hoden wie als würde man sie innerlich kochen und fühlen sich irgendwie matschig an, obwohl sie es nicht sind, wenn man sie abtastet. Sie fühlen sich aber weder heiss an, noch sind sie geschwollen, es tut nur sehr weh, im Sitzen ganz besonders.

Dazu kommt, daß ich keine Erektion (morgens/ abends) mehr habe und so gut wie keinen Samenerguss mehr zustande bekomme.

Mein Urologe hat dann also eine Ultraschall-Untersuchung der Hoden (inkl. Prostata-Abtastung) durchgeführt und konnte nichts feststellen; daraufhin hat er mir Levitra verschrieben, was zwar zeitweilig half, aber eben nur für die Zeit der Wirksamkeit.

Also nochmal hin zum Doc.: Diesmal hat er mir eine 3-Monats-Therapie aus 1/4-Tablette Viagra in Kombionation mit einem Schmerzmittel verschrieben. Das nehme ich nun schon 14 Tagen, es ist aber keine Besserung in Sicht.

Letzte Woche habe ich dann noch einen Bluttest auf Testosteron machen lassen und das Ergebnis war überaus positiv (weit mehr als Normal, so die Aussage des Doc.), also liegt es daran wohl auch nicht.

Gestern habe ich dann nochmal dort angerufen und er hat nun als nächsten Schritt eine MRT im Lendenwirbelbereich vorgeschlagen; dies werde ich in 14 Tagen durchführen lassen.

Viele Grüße

Andreas

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: fenrir
Datum: 14. März 2007 17:11

hallo,

und noch ein leidensgenosse. ich habe seit 4 monaten beschwerden in der rechten leiste und ein ziehendes gefühl im rechten hoden. vor dem erguss habe ich ein ziehendes gefühl im unterbauch. seit heute habe ich die beschwerden auf der linken seite. das war bisher nicht so. allerdings schmerzt es dann rechts nicht!?

beim urologen war ich schon. der hat mich am anfang auf eine leicht entzündete und vergrößerte prostata behandelt. wundert mich eigentlich, dass das hier noch nicht erwähnt wurde. die prostata kann auch solche beschwerden auslösen. nach der behandlung war die prostata zwar wieder kleiner, aber an meinen beschwerden hat sich eigentlich nichts geändert. sonst war urologisch alles ok (ultraschall, sperma usw.)

ein chirurug hat einen leistenbruch festgestellt. ein anderer chirurg nur einen weiten leistenkanal und ein (sehr guter) urologe keinen leistenbruch. je mehr ärzte, desto mehr diagnosen! durch eine mrt-untersuchung wurde kein leistenbruch und auch sonst nichts festgestellt. trotzdem könnte es laut aussage der chirurgen ein kleiner oder beginnender leistenbruch sein.

ich bin 29 und habe einen bürojob. besonders viel bewege ich mich in der letzten zeit nicht, was vielleicht auch etwas mit den schmerzen zu tun haben könnte. als die schmerzen das erste mal auftraten, hatte ich aber zuhause verschiedene übungen (yoga, rückengymnastik usw.) gemacht. vielleicht ist das aber auch nur zufall?

ich habe keine ahnung, was ich noch machen könnte. mit der leisten-op will ich noch warten, zumal mir niemand definitiv sagen konnte, ob es jetzt ein bruch ist oder nicht.

grüße
fenrir

Re: Schmerzen im Unterbauch, Ausstrahlung in den linken inneren Oberschenkel
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 15. März 2007 11:42

Hallo Andreas,
bitte wenden Sie sich zunächst mal an Ihren Hausarzt/Allgemeinmediziner.
Er kann Sie untersuchen und dann entscheiden, ob Sie zusätzlich einen Facharzt aufsuchen müssen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Bergmann
Datum: 15. März 2007 19:02

Ich habe leider auch Probleme mit der Leiste.
Das geht schon seit einem Jahr.
CT, Ultraschall, Koloskopie, Zytokopie.
Aber nie was gefunden.
Meine Internist sagte dann erwill mal nachgucken ob ich einen Leistenbruch habe.
Und siehe da ich habe einen. Zumindestens sagt er das.
2 Chirugen behaupten das Gegenteil.
Mein Urologe heute sagte das ich eine inneren Leistenbruch habe.
Kleine Beule habe ich auch schon und wenn ich draufdrücke tut es weh.

Hat auch einer so welche Erfahrung gemacht?

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 19. März 2007 08:47

Hallo Bergmann,
2 Ärzte = 3 Meinungen - das ist ja nicht so selten......;-)
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Hodenschmerzen
geschrieben von: Thomas 31
Datum: 19. März 2007 18:23

Wollte hier auch mal meinen Fall erläutern.

Alles fing mit einer angeblichen Blinddarmentzündung an. Im Krankenhaus wurden Tests gemacht, das Notfallteam wurde am Wochenende zusammengetrommelt und ab Richtung OP.....Gott sei dank kam der Oberarzt nochmal vorbei. Er bat mich aufzustehen und mal vom Stuhl zu springen. Siehe da....nichts. Nach dem abtasten den Hodens, wurde ich anschließend nach Hause geschicht. Nochmal Glück gehabt. Am nächsten Tag sollte ich vorsichtshalber nochmal wiederkommen. Nachdem jeder Arzt in diesem Krankenhaus meinen Hoden in der Hand hatte wurde ich zum Urologen geschickt (darüber ärger ich mich noch heute!!!!). Dieser konnte allerdings gar nichts feststellen.

Im Jahr 2001 habe ich einen Langstreckenflug nach Japan gemacht (15 h). Nachdem ich dort ankam, konnte ich auf einmal nichtmehr laufen. Mein ganzer Unterleib tat mir weh, mein Hoden und mein rechtes Bein. Im liegen hatte ich keine Schmerzen, also lag ich 3 Tage im Bett und alles war wieder gut (ja ich weiss, aus medizinischer Sicht, war das wohl ziemlich dumm).

Zuhause ging ich zu einem anderen Urologen, als beim ersten Mal. Dieser sagte mir nach dem Ultraschall ich hätte wahrscheinlich eine Hydatide. Dieses wäre aber nicht weiter schlimm. Wenn es nochmal akut wäre, soll ich vorbeikommen damit er mir eine Überweisung für das Krankenhaus schreiben könnte.

Es dauerte nicht lang, und ich hatte wieder Probleme mit dem auftreten. Meine Hodenschmerzen waren nichtmehr zum aushalten. Also habe ich mich zum Urologen fahren lassen um mir eine Überweisung abzuholen. Dieser Verweigerte dieses jedoch und verwies mich seiner Praxis. (Es hat sich genau so zugetragen !!!!)

Nach gefrusteten Wochen später, ging ich endlich zu einem anderen Urologen. Dieser nahm sich sehr viel Zeit. Er machte mehrmals Ultraschall, tastete den Hoden nach Knoten ab, machte ein Spermiogram und untersuchte mein Blut. Jedoch auch ohne richtigen Befund. Seiner Einschätzung nach kommt es entweder vom Rücken oder es ist eine Hydatide. Ein Orthophäde tastete Tage später nach Leistenbruch ab, aber auch ohne Befund. Nachdem ich alles weitere mit dem Urologen besprochen hatte, wurde ich ins Krankenhaus überwiesen.

Nachdem der Lehrjunge, anscheinend noch einer, ein Arzt und anschließend der Oberarzt (in der Urologie) meine Hoden untersuchten wurde mir ein Mittel verschrieben, welches Verspannungen/Entzündugen lösen soll (Namen weiss ich leider nichtmehr). Der Oberarzt versicherte mir auf jeden Fall, es sei keine Hydatide (obwohl es in meiner Vergangenheit schon 3 Ärzte gesagt haben). Er wird es ja wohl wissen, er würde diese Fälle immer operieren. Nach 8 Wochen einnahme, tat sich auf jeden Fall gar nichts.

Krankheitsbild:
- dumpfes Gefühl, leicht stechend (bis sehr stark) im rechten Hoden
- wenn es ganz stark ist, verkrapft sich der ganze Unterleib (rechts und links ist er Druckempfindlich)
- es ist ein ziehen bis in die Füsse zu spüren
- wenn ich gegen den rechten Hoden komme, ist er schon sehr empfindlich (was die Diagnose bestimmt erschwert, dass möchte ich gar nicht abstreiten)

Ich kann gar nicht sagen, wie enttäuscht ich von dem ganzen bin. Der gute Urologe in der Praxis hat sich inzwischen zur Ruhe gesetzt und sein Nachfolger sagte mir, ich soll nochmal wiederkommen wenn ich schmerzen hätte. Eigentlich habe ich immer Schmerzen, das eine Mal sehr starke, das andere Mal merkt man es kaum, aber ich bin es so richtig Leid.

Diese ganze Ungewissheit macht mir einfach Angst.

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: crime
Datum: 12. April 2007 19:05

Hi zusammen,

Muss ebenfalls lachen, hätte nicht gedacht das so viele mein Leid auch ertragen müssen smiling smiley. Die Schmerzen haben bei mir ca. vor einem Jahr angefangen. Wusste auch nicht genau, ob die Schmerzen im linken Hoden sind oder eher im linken Bein (Oberschenkel). Einige Wochen hatte ich mit meinem Gewissen zu kämpfen und entschloss mich dann doch, zu einem Urologe zu gehen. Dort wurde Ultraschall, abgetastet usw. "leider" hatte er auch nichts gefunden und meinte das Problem könnte im Orthopädischen Bereich sein. Einige Tage später beim Orthopäde gewesen, dieser meinte, das meine linke Bandscheibe ganz leicht beschädigt ist, aber nicht wirklich schlimm, er konnte aber mir auch nicht erklären, weshalb ich im Hoden Schmerzen hatte. Wurde dann überwiesen zur Gymnastik, war nicht so mein Fall. In letzter Zeit privat viel Sport gemacht usw. Kann aber in dem 1 Jahr mit Schmerzen nicht sagen, wann diese mal besser waren oder schlechter. Auf jedenfall hat sich nichts verändert.

Das mit den Jeans halte ich für nicht glaubwürdig. Da ich auch nackt rum laufen könnte und die Schmerzen hätte.

Jedenfalls zusammen gefasst, konnte mir niemand wirklich helfen, die Schmerzen habe ich morgens nie (erst mittags oder abends beim rum liegen). Das einzigste Positive ist, das ich vom Kreiswehrersatzamt ausgemustert wurde =) genau wegen diesen Schmerzen. Selber konnten sie nicht wirklich was feststellen, meinten nur das ein 20 kg Rucksack dann nicht so das wahre für mich ist, aufgrund meiner Atteste.


Fazit: Halte das ganze für eine Reihe von Verkettungen, die den Schmerz ausgelöst haben. z.B junges Alter, vor PC sitzen, wenig "gesunder" Sport, Probleme mit Rücken, schwere Lasten, genetisch schon weiche Leisten.

Denke aber letztendlich das es ein Nerv ist, der im Rückenbereich liegt. Schwer zu erklären,. vllt auch von der Medizin noch nicht so erkannt, wie man auch sieht an den Ergebnissen, der Ärzte bei denen ich war..

Naja Gruß crime xD das Leben geht weiter

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Alexander
Datum: 15. April 2007 18:13

Hallo zusammen.

ICh habe auch seit ca. einem dreiviertel Jahr die selben Probleme. Ich bin erst 14. Auch bei mir schmerzt es im Oberschenkel und auch im Unterbauch. Zuerst dachte ich, das hat was mit dem Blinddarm zu tun, weil ich die Hodenschmerzen als normal betrachtete. Die Ärztin schloss den Blinddarm definitiv aus. Beim Springen Im Schwimmbad von den Brettern, ziehe ich meine Beine immer auseinander, da tuts im Bein besonders an der Innenseite weh. Meine Mutte geht davon aus, dass das was mit den Sehnen und Bändern zu tun hat. Da ich gerade im Wachstum bin, denkt sie, dass diese überdehnt sind. Genauso fühlt sich das auch an. Kann sie Recht haben?

Re: Hodenschmerzen
geschrieben von: Christian
Datum: 17. April 2007 20:01

Hallo ich bin der Christian
Bin 14 und werde morgen am 18.04 15
und ich habe seit dem 16.04(monatag)
schmerzen im rechten hoden ich habe echt eine hammer angst das es krebs sein könnte
ich habe mal abgetastet und unten ist etwas hartes denke ist mein ei.aber weiter oben ist etwas weiches wenn ich drauf drück tut es weh ich kann nicht sizten,laufen,liegen,es tut drotzdem weh.
und ich habe zuerst gedacht ich habe jezt da 2eier drin und habe gesucht und viel gelesen das es hodenkrebs sein kann aber auch ne schwellung sein könnten,können sie mir vllt sagen ob es sich um eine entzündung handelt oder nicht.wenn das in 2tagen nicht weg ist werde ich zum arzt gehen und wenn des soweit ist werd ich hier reinschreiben was es ist vllt hilft es jemanden.

MFG
Christian
Um hilfe wäre ich sehr sehr dankbar

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Kay
Datum: 20. April 2007 20:35

Habe 1 Jahr lang Schmerzen im Unterleib,C t mit Kontrastmittel, Darmspiegellung und Blasenspiegellung haben nichts ergeben.
Mein Hausarzt meinte ich habe einne Leistenbruch.
Also ich hin zim Chirugen der sagte nein aber er würde mich trotzdem operieren.
Gesagt getan Diagnose:
Bauchdecke ( Fell,ich weiss nicht mehr was er gesagt hat) total hart aber kein Leistenbruch.
Gemacht wurde: Bauchdecke(fell)angeschnitten und Nerven platt gelegt.
Fakt: Schmerzen sind im noch da mit einem Ziehen in den linken Hoden.
So langsam werde ich wahnsinnig.
Gruß Ky

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Alexander
Datum: 21. April 2007 12:05

Hab ja hier schonmal geschreiebn. Hab jetzt aber mal den Hoden abgetastet. Wenn ich auf die Samenleiter drücke tut das sehr weh. Außerdem ist der rechte Hoden länger als der linke. Unten fühle ich einen Knoten, der ist auch etwas härter als der Hoden. Auf einigen Bilderhabe ich gesehen, dass der Nebenhoden da her laufen kann. a linken Hoden ist das aber nicht so. Wenn ich die hoden länger untersuche schmerzt das. Habe die im oberen beitrag genannten schmerzen aber schon lange. ich kann den rechten hoden drehen und der flutscht leicht aus meinen fingern, der linke nicht.jch sehe eine schwellung schon von außen.allrdings hat meine hose da schon sehr gescheuert. kann da eine druckstelle entstanden sein oder habe ich doch hodenkrebs. in letzter zeit beomme ich auch seitenstechen, wenn ich ganz normal laufe. bitte helft mjr

DAuerhafte Hodenschmerzen
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 21. April 2007 12:06

Sehr geehrte Forumteilnehmer,
ich muss jetzt doch mal was 'einwerfen', bevor sich das Thema totol verselbstständigt.
Dauerhafte Hodenschmerzen ohne wirklich 'greifbare' Diagnose sind nicht selten und ein 'Dauerbrenner' in vielen urologischen Facharztpraxen.
Wenn sich absolut keine Diagnose findet, so kann man solche Beschwerden auch 'Symptomorientiert', also mit Schmerzmitteln behandeln.
Ggf. sollten Sie auch mal einen Schmerztherapeuten aufsuchen bzw. Ihren Urologen ansprechen, Sie dorthin zu schicken.
Was ich in der Vergangenheit schon des öfteren durchgeführt habe ist eine 'mikrochirurgische Neurolyse und Nervdurchtrennung'. D.h. unter dem OP Mikroskop werden die Nerven des betroffenen Hoden in einer kleinen Operation dargestellt und dann durchtrennt. In vielen Fällen läßt sich damit eine Besserung erzielen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Deangelo
geschrieben von: Daquan
Datum: 22. April 2007 04:08

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Griffin
geschrieben von: Zayne
Datum: 22. April 2007 04:08

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Addison
geschrieben von: Galen
Datum: 22. April 2007 04:08

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Kevin
geschrieben von: Arturo
Datum: 22. April 2007 04:09

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Garrick
geschrieben von: Emmanuel
Datum: 22. April 2007 04:10

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