Düsseldorf :  Patientenforum
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Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Jens
Datum: 02. November 2007 14:47

Ich habe mir vor 5-6 tagen als ich vom Computer aufgestanden bin irgendwas verrängt. Mein ganzer Rücken von der Wirbelsäule bis zum linken Schulterblat tat weh. habe dann mit Volteren-gel meinen rücken eingeschmiert und die schmerzen sind 2-3 tagen komplett verschwunden. Jetzt habe ich aber seit 2 tagen genau die selben symtome wie die meisten hier. Ein strahlender Schmerz im hoden der besonders wenn ich auf dem bauch liege oder sitze auftritt. Ich gehe mal davon aus das es von der leiste her kommt, soll ich zur Sicherheit trotzdem zum Urulogen gehen oder gleich zu Physiotherapäuten?

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Reni
Datum: 06. November 2007 17:48

Hallo Ihr Männer,
auch ich muß mich hiermal als reifere Frau einschalten.
Mein Mann leidet seit 6 Jahren an diesen Problemen und ich kann ihm nicht helfen, aber ich leide mit einschließlich unser gesamten Lebensqualität.
Kein Arzt kan hier helfen und auch die Urologen sind mehr oder weniger froh wenn man mit dem Problem nicht an sie herantritt.
Auch Herr Dr. Pretsch kann außer dem Hinweis -"Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" nichts wiklich auch im Ansatz hilfreiches beisteuern.
Ich finde es sehr schlimm weil wir uns allein gelassen fühlen mit diesen manchmal unsäglichen Schmerzen.
Ich habe auch in den Beiträgen lesen können, dass jeder Betroffene sein eigenes
"Fehlverhalten" dafür verantwortlich machen möchte. Sport-keinSport-sitzen stehen-schwer tragen usw. Sollte es nicht Sache der Ärzte sein hier eine diagnose zu stellen oder klipp und klar zu sagen - wir können nicht helfen.
Naja, ich weiß schon jetzt kommt wieder so kann man es nicht sehen, aber wir haben alles durch.Auch einige OP haben keine Veränderung gebracht.
Es ist traurig, aber Hoffnung haben wir nicht mehr.
Bei Wem ist es denn mit den Jahren wirklich verschwunden und wodurch.
Würde mich sehr interessieren ?

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: thomas1988
Datum: 07. November 2007 19:36

hallo, habe fast alle berichte durchgelesen...

ich beschreibe ganz kurz mein problem...stechende schmerzen von der reichten bauchnabelregion bis runter in die leisten. schmerzstellen verändern sich alle wochen, mal im bauch(magenbereich), dann in der leiste, und auch schon am becken. unter anderem brennendes gefühl. seit 3 monaten hab ich die schmerzen. war beim orthopäden, der meinte es sei ein nabelbruch, das hat ein chirurg ausgeschlossen. CT bilder haben keine negativen befunde gezeigt, also es sei alles normal. bin dann zu einem anderen chirurgen, der meinte das ich operiert werden soll um die schmerzen loszuwerden...liegt nach ihm an den nerven...bauchmuskulatur drückt anscheinend auf die nerven. da ich im mai sportabitur machen möchte und ich also auch sport leistungskurs habe, muss ich mich schnellstmöglich entscheiden, dass wenn ich operiert werde, auch wieder rechtzeitg fit werde. auch ich sitze viel vor dem pc, mache zur zeit keinen sport, da die schmerzen immer nach ca. 30minuten auftreten. ich wollte ich fragen, ob ihr mir einen rat geben könnt, ob ich mich operieren lassen soll...denn sport und fußball ist mein leben und ich möchte so schnell wie mögliche wieder sport ausüben können. oder habt ihr andere tipps und kann mir jmd sagen (der es weiß bzw. schon operiert worden ist) wie lange man nach der OP im krankenhaus bleiben muss? wie groß die narbe ist? ob die beschwerden wieder kommen? ob die nerven nachwachsen? ob man ein taubheitsgefühl hat? was genau mit den nerven gemacht wird? und da ich es rechts habe, nicht auch irendwann auf der linken seite das gleiche passiert und ich dann wieder operiert werden muss!? ich danke allen für die beanwortung der fragen und hilfreiche tipps!

thomas

Nur Hodenschmerzen, nichts an der leiste
geschrieben von: Stefan123
Datum: 08. November 2007 22:52

Hallo an alle!

Ich habe seit über einem Jahr immer mal wieder stechende Schmerzen am linken Hoden. Deshalb gehe ich jetzt auch zum Arzt. Wenn die Schmerzen auftreten und ich dann den Hoden "zurechtlege" geht der Schmerz kurzzeitig wegm kommt dann aber wieder. Die BEschwerden kommen erst im Laufe des Tages. Ich habe entsprechnde Stelle am Hoden betastet. Ich glaube es ist was an den Nebenhoden, bin aber ein Laie, was Urologie angeht. Anmerken möchte ich, das ich Ende 2005 eine Samenleiterentzündung hatte.
Ich hoffe, mir kann jemand sagen, was es sein könnte.
Danke im vorraus!
Stefan

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Stefan123
Datum: 10. November 2007 15:43

Edit: Ich hatte eine Samenstrangentzündung.

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Daniel
Datum: 05. Dezember 2007 19:30

Hallo,

ich melde mich mal zurück. Hatte auf Seite 3 schon etwas geschrieben,
Bin letze Woche Montag operiert worden. Hatte seit ca. 2 Jahren Schmerzen im Hodenbereich. Nachdem die Ärzte aus der Urologie mich mit Verdacht auf "weiche Leiste" zu den "Chirurgen" geschickt hatten, wurde dort der Verdacht auf die "Adduktoren" gelenkt. Ich sollte eine Packung "Diclo" schlucken. Dann würden die Schmerzen aufhören. Gesagt getan. Als dies keine Bessrung brachte, habe ich mich nochmal bei den Urologen vorgestellt. Diese haben mich dann nochmal untersucht und eindeutig gesagt, dass die Schmerzen vom "äußeren Leistenring" kommen. Als wieder ab zu den Chirurgen. Dort wurde ich dann von einem Oberarzt untersucht und nicht von einem Assistenten. Der Arzt hat auch nochmal bestätigt, dass die Schmerzen vom "äußeren Leistenring" kommen. Dies könnten man durch eine Leisten OP nach "Shouldice" beheben. Vom Netz hat er direkt abgeraten. Hab dann einen OP-Termin gemacht. Die OP ist ca. 1 1/2 Wochen her. Zur Zeit ist der Hoden noch etwas geschwollen und es schmerzt auch noch, aber das soll nach ca. 8 Wochen aufhören. Die Fäden werden am Freitag gezogen. Sobald sich etwas neues ergibt melde ich mich nochmal.
Hoffe es hilft jemanden.
Viele Grüße
Daniel

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Kuddel
Datum: 22. Dezember 2007 12:10

Hallo ich bin 16 , un habe folgendes problem ich habe die nacht mit meienr freundin..un auf einmal hab ich ganz böse schmerzen am hoden un es fühlt sich an als wäre ein dritter da keine ahnung was das ist hoffentlich könnt ihr mir helfen mfg kuddel
Danke im vorraus!

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: tommy
Datum: 25. Dezember 2007 20:12

Hallo an alle,
hab diese seite heute gefunden und wollte mal in die runde fragen ob jemand von Ihnen mi sagen kann, wie man sich nach einer leisten op verhalten soll. ob es therapiemöglichkeiten gibt. Ich hatte vor knapp 2 wochen die op, da man bei mir eine weiche leiste festgestellt hat. Bis vor wenigen tagen war alles ok. Am Samstagabend war ich mit meinen freunden aus und habe etwas gefeiert. Seitdem habe ich wieder schmerzen. Ich wollte daher mal jemandem fragen ob da wieder etwas gebrochen sein könnte??? Oder ob die belastung etwas zu hoch war und der heilprozess doch noch seine zeit braucht. ich habe nichts schweres hochgehoben oder geschoben.
ich danke allen schon im Voraus und erhoffe eine Antwort.
mfG Tommy

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: zeric
Datum: 02. Januar 2008 20:51

Hallo allerseits,

ich hatte noch nie wirklich probleme mit hodenschmerzen. jedoch fällt mir auf, dass ich ständig leichte hodenschmerzen (vorallem im rechten hoden; zieht bis in bauch hoch) bekomme, wenn ich mit meiner freundin zsamm bin. beim kuscheln z.b.

die schmerzen halten sich meistens über 1-2 tage. ein ähnliches problem wie "kuddel" hat. bin aber schon 22 und hab das mein ganzes leben lang (nur wenn ich mit ner frau zsamm bin).

woran liegt das? weiß das einer ?

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Marc
Datum: 02. Januar 2008 22:00

Hallo zusammen,

kurz zu mir, bin gerade 22 Jahre alt und sehr sportlich.

Habe Schmerzen meist im linken Hoden (Druckgefühl).
Seit bestimmt 2 Jahren habe ich zudem Errektionbeschwerden!

Beim Ejakulieren habe ich mich sehr erschrocken, da mein linker Hoden
verschwunden war. Im Endeffekt ist er hochgerutscht und hat sich quasi "versteckt".
Hab dann festgestellt, dass ich Ihn in Richtung Scharmbein hochschieben kann.
Beim Erguss hatte ich zudem Schmerzen im Hoden.

Kann das alles irgendwie zusammen hängen?! Errektionsprobleme in dem Alter, Hodenschmerzen etc.?

Krebs, Leistenbruch ... ich bin ratlos!
Habe zudem auch Sorgen, da ich mein Handy jahrelang in der linken Hosentasche getragen habe. (Man weiß ja nie ...)

Viele Grüße und ein Dankeschön im Voraus für Antworten
Marc

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Marc
Datum: 08. Januar 2008 19:32

Hallo zusammen,

bei mir sind seit 8 Tagen auch die gleichen Symptome wie beim Thead-Ersteller beschrieben.

Mich würde interessieren, wie es diesem (Hallo Matthias!) jetzt geht und ob er noch Beschwerden hat.

Gruß Marc

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Marco
Datum: 08. Januar 2008 22:18

Matthias schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo!
>
> Echt super, dass es so ein Forum gibt, wo Experten
> antworten können, danach habe ich lange gesucht
> :-)
> Also ich habe folgendes Problem: Ich war wegen
> Hodenschmerzen schon zweimal beim Urologen, der
> die Hoden abtastete und mit Ultraschall
> untersuchte. Dies alles blieb ohne
> Auffälligkeiten, also Hodenkrebs schließt der
> Urologe aus. Durch eine Spermaprobe wurde auch
> eine Entzündung der Hoden/Nebenhoden
> ausgeschlossen. Der Arzt verschrieb mir dann das
> Medikament Diclofenac, da er auf eine
> Nervenentzündung tippte. Ich nehme das Medikament
> jetzt schon knapp 2 Wochen, es wird aber nicht
> besser.
> Meine Beschwerden: Manchmal Stechen in beiden
> Hoden (abwechselnd, meist so beim Nebenhoden laut
> Gefühl), Schmerzen im Unterbauch links und rechts
> (manchmal), und seit 2 Wochen ständig ein Ziehen
> am linken Hoden, das Ziehen ist aber mal am Hoden,
> mal wieder am Schambeinknochen (kann ich nie so
> genau sagen), und manchmal tun auch die
> Innenseiten der Oberschenkel weh.
> Ich vermute, dass die Schmerzen von der Leiste
> kommen. Der Arzt hat zwar nach einem Leistenbruch
> abgetastet, konnt aber nichts ungewöhnliches
> feststellen. Könnte es sich vielleicht um eine
> sog. weiche Leiste handeln? Ich will nicht schon
> wieder zum Urologen, der hält mich ja schon bald
> für verrückt wenn ich alle 2 Wochen komme zum
> Ultraschall :I
> Zum ziehenden Gefühl am Hoden/Leistengegend muss
> ich sagen, dass ich morgens, wenn ich aufstehe,
> eigentlich so gut wie garnicht da ist, es wird
> erst im Laufe des Tages schlimmer. Bemerkbar macht
> es sich hauptsächlich im Sitzen, im Stehen und
> Gehen merk ich es fast garnicht. Vor ca. 3-4
> Monaten musste ich in der Arbeit was schweres
> Heben, kann da irgendwas passiert sein, weil ich
> glaube, dass um diesen Zeitpunkt die
> Schmerzen/Beschwerden schön langsam angefangen
> haben.
> Was raten Sie mir jetzt, soll ich nochmal zum
> Urologen gehen, oder mal zum Hausarzt oder was
> könnte ich jetzt machen?
> Da der Urologe schon zweimal Ultraschall gemacht
> hat, und gesagt hat, dass es sich keinesfalls um
> was Schlimmes handeln kann (ich hoffe er hat
> recht!), beruhigt mich das zwar schon, aber
> trotzdem sind diese leichten Schmerzen und
> Beschwerden sehr unangenehm.
> Für Ihren Rat bedanke ich mich im Vorraus.
> Mfg
> Matthias



Hallo Matthias

Bin eben auf deine Beschreibung gestoßen und habe genau die gleichen Probleme. Darf ich fragen was bei Dir zwischenzeitlich rausgekommen ist??

Danke
Gruß Marco

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: clemens
Datum: 05. Februar 2008 18:48

Bin vor einer Woche an der Leiste operiert (TAPP Verfahren) worden. Hatte vorher auch die hier so oft beschriebenen Probleme und habe gehofft nach der Leisten OP die Hodenbeschwerden (Rechts) los zu sein. Aber nun fühlt sich das noch viel geschwollener und schmerz- und druckempfindlicher an. Muss dazu sagen, dass gleichzeitig auch ein Lipom (Fettgeschwulst), dass sich im Bruchsack gebildet hatte entfernt wurde. Der Chirurg meinte, man hätte dabei ziemlich rumgewütet und deshalb sei auch alles noch so gereizt. Trotzdem gerade bei diesen Schmerzen am Hoden wird man doch sehr beunruhigt, zumal vorher nur von den 3-4 Tagen Krankenhausaufenthalt die Rede war.
Hat jemand da Erfahrung ob das alles so normal ist und wann man denn nun beschwerdefrei wieder ist bzw. je überhaupt wieder sein wird? Meine Sorge geht dahin, ob es vielleicht doch was ernsteres mit dem Hoden bzw. Hodenstrang ist.

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Frank R.
Datum: 05. Februar 2008 23:18

Hallo Leute,

habe mir alles durchgelesen. Gröstenteils habe ich die selben Symtome.Ich war deshalb vor über 8 Jahren schon einmal beim Arzt und der hat auf weiche Leiste getippt. Diese Symtome hatte ich seit genau dem Tag, an dem ich beim herumalbern meine damalige Freundin hochhob. Dabei merkte ich ein Gefühl zwischen Beinansatz und Hodensack das war als wenn man ein Stück Textil zerreisst. Seit diesem Tag habe ich diese Symtome. Allerdings kommen seit dem auch ab und zu extreme Stichschmerzen in der Leiste dazu. Manchmal dreimal am Tag, dann wieder Monate garnicht. Denke das dies ein Leistenbruch ist, aber solange es nicht schlimmer wird, warte ich noch.
Achso- ausserdem habe ich eine Schmerzstelle am re. Hoden, welche ich aber nicht orten kann. Das aber alles wie gesagt schon seit über 8 Jahren.
Hat jemand von Euch auch diese Stelle und den Stechenden Schmerz ab und zu??

Viele Grüße aus Berlin und allet Gute für Euch

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Siegfried
Datum: 13. Februar 2008 10:44

Bei mir treten die Schmerzen seit zwei Wochen meist morgens auf,stechende Schmerz in beiden Hoden bis zur Hüfte hin ausstrahlend. Joga Dehnübungen helfen zumeist. Auch Wärme hilft. Werds heut mal mit Sauna versuchen.

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: oliver5
Datum: 15. Februar 2008 23:20

Hodenschmerzen können sich auch durch eine Darmentzündung entwickeln.
Sie sollten sich fragen ob über eine längere Zeit z.B unter Verstopfung,
Blähungen, Schmerzen im Bereich des Dünndarms haben.

Eine zu enge Hose im Schritt ist dann der letzte Auslöser für Schmerzen
im Hodenbereich.

Abhilfe ist eine Sanierung des Darmes als Dauerlösung und selbstverständlich
kein Druck durch zu enge Hosen.

mfg
Oliver

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Walter
Datum: 18. Februar 2008 13:42

Hallo Leidensgenossen,
da ich seit Jahren dieselben Probleme habe wir Ihr, habe ich Eure Beiträge die letzten Monate sehr aufmerksam verfolgt und stimme den meißten Aussagen ausnahmslos zu.
Eigentlich sollte ich nochmals zum Urologen zur Problemfeststellung. Ich bin aber, nachdem ich Eure Beiträge und Anzahl der nutzlosen Untersuchungen dort gelesen habe, davon abgekommen. Ich bin der Meinung , das ist in diesem Fall ein unnützer Weg.
Ich habe es vorher lieber einmal bei einem Heilpraktiker versucht. Dieser sagte mir, zu ihm kämen mit diesen Schmerzen ebenfalls viele Männer.
Der Heilpraktiker gab mir eine Medizin (Biologo-Detox nach Karstädt) zum Einreiben der betroffenen Stelle, die ich seit drei Wochen 3x täglich anwende. Und siehe da, die Schmerzen sind weg. Ich brauche das Fläschchen vollends auf und dann warte ich ab, was sich tut. Ich hoffe natürlich, die Probleme damit los zu sein. Sollte es neue Erkenntnisse geben, melde ich mich wieder.
Viele Grüße
Walter

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Skusy
Datum: 29. Februar 2008 06:55

Hallo zusammen ...
wie Ihr euch denken könnt ... i bin 23 und mir tun die eier weh!!!

Aber mal ersthaft, hab mir das alles durchgelesen und bin beruhigter! Ich dacht schon die müssen ab. Mein Schmerz ist ausgehend vom linken Hoden bis hoch in den Bauchraum. Allerdings nich ständig sondern ab und an mal ... manchmal pikst das auch leicht im rechten aber ehr im linken! Schmerz is auch übertrieben, aber wie die meisten hier schon schrieben ist das ein ungewohntes, neues unangenehmes Gefühl.
Beim Arzt war i noch nich und wollt auch nich hin ... ausser einer sagt ich sollte schon mal vorbeischauen!?
MFG

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Hans-W. G.
Datum: 29. Februar 2008 08:42

Hallo zusammen,
auch ich hatte das Problem, dass meine Hoden schmerzen, diese Schmerzen dann bis ins Bein ausstrahlen (es kribbelt) und bei längeren Spaziergängen das Bein sogar taub wird. Wenn ich mich dann ausruhte war das Taubheitsgefühl wieder weg, das Kribbeln im Bein blieb.
Da ich die längste Zeit eines Jahres in Spanien wohne, habe ich mich hier gründlich von einem Neurologen untersuchen lassen. Ergebnis: es ist ein bestimmter Nerv, der diese Sachen bei mir auslöst.
Er verschrieb mir ein Medikament mit dem Namen Nucleo C.M.P. Forte.
Die Inhaltsstoffe sind Cytidin und Uridin. In Deutschland gibt es ein Medikament in dieser Zusammensetzung mit dem Namen Keltican.
Ich nahm es drei Wochen. Im Laufe dieser Zeit verspürte ich immer mehr eine Verbesserung und nach drei Wochen war alles wieder ok.
MFG

Hodenkrebs?
geschrieben von: Jan
Datum: 29. Februar 2008 19:44

Hallo Herr Petsch,

ich bin, ebenso wie Johannes, 19 und habe seit fast einer Woche einen leicht ziehenden Schmerz meist im linken Hoden. Der Schmerz kommt und geht wie er will und bleibt nie länger als zwei Minuten am Stück und ist auch nicht sehr stark, aber ich habe das Gefühl, als bewegt sich der linke Hoden unablässig. Ich habe beim Abtasten keine ungewöhnlichen Größenveränderungen oder Unebenheiten festgestellt. Inwiefern muss ich beunruhigt sein, kann es wirklich Hodenkrebs sein und ist ein Gang zum Urologen erforderlich? Ich habe am 20.03. meine Musterung bei der Bundeswehr und wollte diese eigentlich abwarten.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Mexx
Datum: 04. März 2008 00:05

hallo leute, ich habe viel in diesem forum gelesen und habe einiges für mich herausgefunden. erst mal, das anscheinend dieses problem der hodenschmerzen nix mit den leisten zu tun hat. ich denke hier an folgendes
psychosomtaisch = wenn man unter stress steht "kneift man den hintern" zusammen. is dann wohl so was wie eine überbeanspruchung die nachlässt, wenn man sich bewusst entspannt. wenn es nicht zum entspannen geht, einfach anspannen und durch die bewusste entspannung verbesserung erziehlen.
deswegen spreche ich diese woche bei meiner energetikerin vor.

krampfadern vor allem im bereich des rechten hodens.

prostatitis nachzulesen unter [prostatitis.at]

oder hier
[www.netdoktor.at]

alles gute!

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Horst
Datum: 05. März 2008 21:53

Hey Jungs,


ich habe diese Schmerzen, die allergleichen, auch bis auf diesen Schmerz im Leistenbereich.
Aber nicht nur kurz, sondern auch länger so um die 5 min. ?

Könnte wer mir bitte weiterhelfen?



Danke im Vorraus ;D

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Maximilian K.
Datum: 09. März 2008 16:30

Hallo zusammen, bin 53 Jahre alt und habe mich vor Jahren sterilisieren lassen. Vor einem Jahr traten die allseits beschriebenen Schmerzen im linken Nebenhoden auf. Zwei Untersuchungen beim Urologen ergaben kein Ergebnis und keine Hilfe. Aber duch weniger Sitzen und mehr Bewegung lassen die Schmerzen auch bei mir nach, ohne je ganz zu verschwinden. Abhilfe hat mir auch ein Sitzring gebracht, auf dem es sich relativ schnerzfrei sitzen lässt. Nur geht man mit so einem Ding natürlich nicht gerne zur Arbeit oder ins Restaurant. Auch weite, weiche Hosen helfen, aber ich würde die Schmerzen gerne natürlich ganz loswerden. Da ich auch eine Nervengeschichte dahinter vermute, würde mich interessieren, ob das Medikament auf Dauer geholfen hat, oder ob die Schmerzen wiedergekomen sind.

MFg Maximilian

Ps. Ich versuche es gerade auch mit Abnehmen, um den Druck auf die Leiste zu nehmen und um zwischen den Beinen "mehr Platz" für den Hoden zu schaffen.

Hat das schon jemand versucht und kann was berichten?

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Anonymer
Datum: 11. März 2008 19:04

Hallo,
Ich bin 16 Jahre alt und habe das selbe Problem wie die meisten in diesem Thread.
Ich war heute damit beim Arzt, er konnte nichts besonderes feststellen und verschrieb mir Schmerztabletten. Dadurch ist bis jetzt leider noch nichts besser geworden. Er meinte ich sollte mich die Tage melden falls der Schmerz nicht weg ist, das werde ich auch tun. Danach werde ich mir direkt einen Termin beim Urologen geben lassen. Ich kann zwar jetzt davon ausgehen das es nichts schlimmes ist, aber ich möchte meine Hoden vorsichtshalber trotzdem geröntgt haben. Ich finde in so einem Fall sollte man immer auf Nummer sicher gehen. Ich bin ja auch erst 16 und möchte irgendwann eine Familie gründen, von daher lass ich das lieber nochmal durch checken.
Ich werde diesen Thread hier im Auge behalten und mich melden sobald es Neuigkeiten gibt.
MfG
Anonymer

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Peter
Datum: 16. März 2008 12:23

Hallo Forum,

ich bin 38 Jahre alt und habe seit ca. 3 Monaten die oben beschriebenen Schmerzen im rechten Hoden. Es zieht nach innen hoch. Beim Sitzen ist es unangenhmer. Es ist wie wenn dir einer ständig das Ei abquetschen würde. Inzwischen war ich drei mal beim Urologen. Erst gab es wegen Verdacht auf beginnende Nebenhodenentzündung ein Antibiotikum (Tavanic). Nach 10 Tagen Einnahme kamen die Schmerzen wieder.
Dann gab es Tavanic mit Voltarenzäpfchen (Diclofenac) für weitere 10 Tage. Die Schmerzen kamen wieder. Danach Milgamma als Vitamin B Präparat zur schnelleren Rehabilitation der womöglich angegriffenen Nerven. Half nichts.
Bei jeder Runde gab es eine Ultraschall Untersuchung und Urinprobe. Keine Blasenentzündung. Keine Entzündungswerte im Blut. Alle Tumormarker ok. Keine Verdickung, Torsion o.ä. erkennbar.
Jetzt stehe ich da mit meinen Schmerzen. Als nächstes hat der Arzt schon ein Computertomogramm angekündigt. Da kommt doch wieder nichts raus. Ich denke jetzt ernsthaft über die Entfernung des rechten Hodens nach. Einer reicht ja auch aus. Ist das eine sinnvolle Alternative? Gibt es Risiken?
Die Schmerzen sind zwar nicht stark, aber über die Dauer hinweg machen sie dich wahnsinnig. Meine Familie leidet auch schon darunter. Ich bin ständig gereizt und schlecht gelaunt. Wie sehen die Alternativen aus?

Gruß Peter

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Maximilian
Datum: 17. März 2008 20:07

Hallo Peter,
den Hoden entfernen bietet keine Garantie, dass der Schmerz weg ist, weil evt. Phantomschmerzen bleiben Können. Ich mache seit einem Jahr damit herum, aber seit zwei Wochen geht es spürbar bergauf. Zu einem habe ich abgenommen um die Belastung auf die Leiste zu verrringern und um dem Hoden mehr Platz zu geben. Erleichtert die Durchblutung und vermindert den Druck auf den Hoden! Und wenn ich lange sitzen muss benutze ich einen Sitzring". Da ich auch davon ausgehe dass es sich um eine Nervensache handelt, habe ich das ein paar Beiträge weiter oben beschriebene Keltican probiert. Und siehe da, es schein zu wirken wenn auch nur langsam. Aber ich habe wieder Hoffnung. Das Zeug gibt es rezeptfrei in der Apotheke und kostet ungefähr 34 ? für 50 Kapseln. Für das Geld ,dachte ich mir kannst du das mal probieren, vor allem da keine Nebenwirkungen bekannt sind. Aber vieleicht sind es auch die anderen Maßnahmen oder alles zusammen die zur Besserung geführt haben. Werde weiterberichten ob die Sache auf Dauer erfolgreich war.

Gruß Maximilian.

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Aeneas
Datum: 19. März 2008 22:00

Hallo zusammen!

Auch ich trug/trage mich seit dem Jahreswechsel 2006/2007 mit den Symptomen, die hier meist beschrieben wurden, d.h. häufiges Ziehen im linken Oberschenkel bis zum Knie, Sitzprobleme durch stetige Schmerzen zwischen den Sitzpolstern meines Hinterns sowie schwankend starke Empfindlichkeit des linken, ab Sommer 2007 aber auch des rechten Hodens. Ich bin Ende zwanzig und Büromensch, d.h. arbeite fast ausschließlich am Schreibtisch.
Einen Urologen suchte ich als erstes auf, es ging ja schließlich um mein "bestes Stück". Auf eine Urinuntersuchung erging der Befund "einseitige Nebenhodenentzündung" und mir wurde Antibiotica + Diclophenac über 10 Tage verabreicht, worauf sich eine leichte Besserung einstellte. Diese war jedoch nur von kurzer Dauer und so wiederholte sich das Spiel drei weitere Male bis Sommer 2007, wo erstmalig auch Schmerzen im rechten Hoden auftraten. Zwischenzeitlich fand eine weitere Urinuntersuchung statt, Ultra-Schall oder anderes wurde nicht durchgeführt. Die Diagnose meines Urologens (zur Bestätigung hatte ich zwischenzeitlich einen weiteren konsultiert), lautete nunmehr auf beidseitige Nebenhodenentzündung und es ging mit Antibiotica und Diclophenac für 10 Tage weiter. Im Internet hatte ich bereits Anfang des Jahres 2007 gelesen, dass beidseitige chronische Nebenhodenentzündung zur Entfernung des Hodens führen kann und entsprechend verzweifelt war ich. Allerdings sollte ich nur der Vollständigkeit halber noch einen Orthopäden besuchen.
Dieser stellte nach Schilderung meiner Symptome und ein paar Bewegungen meiner Beine einen zumindest einseitigen Leistenbruch fest und verwies mich sofort ins Krankenhaus zur Vereinbarung eines OP-Termins. Sämtliche beschriebenen Schmerzen könnten ihre Ursache hierin haben. Die Chirurgie bestätigte dies, allerdings seien es Brüche links und rechts, zudem sei der Nabel auch gebrochen, insgesamt seien diese alle jedoch noch zu klein für eine OP. Vor genau einer Woche nun wurde ich operiert und man pflanzte mir ein Netz ein. Die Brüche gestalteten sich weitaus größer als gedacht und darüber hinaus schob einer von den Leistenbrüchen Fettablagerungen in Richtung Samenstrang, worauf die Schmerzen beim Sitzen zurückzuführen seien. Nun harre ich in Erwartung einer Besserung, die bei der OP verursachte Unordnung in meinem Bauch ist jedoch noch äußerst spürbar.



@ Peter: Eine Hodenentfernung sollte der letzte Schritt sein. Deine Schilderung erinnert mich sehr an meine eigenen Gedanken, nun scheint es mir als Laien jedoch, als wenn hier die Nebenhodenentzündung eine eher zweitrangige Rolle gespielt hätte, zumal die "beginnenden Leistenbrüche" sich als größere entpuppten und auch Ärzte nicht durch uns hindurchblicken können... Die meist angewandte Untersuchungsmethode mit dem Griff in den Leistenkanal + Husten, kann zudem auch gar nicht genau sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man lieber immer zwei Ärzte durchaus auch gleicher Fachrichtung um Rat fragen muss, bevor man aufgibt. In diesem Fall sollte man sich neben seinem Urologen zudem auch von einem kompetenten Hausarzt als Koordinator, einem Orthopäden und weiteren von anderen Schreibern oben erwähnten Fachleuten untersuchen lassen. Ein, zwei oder drei Meinungen sind noch nicht der Weisheit letzter Schluss! :-)

Hodenschmerzen
geschrieben von: Theo
Datum: 20. März 2008 18:50

Hallo alle zusammen!
Erstmal wollte ich sagen, wie erleichtert ich bin, dass ich nicht der einzige bin, der Schmerzen am Hoden hat.
Also nun zu meinem Problem:

Ich hatte seit heute morgen schmerzen am Hoden, die beim Laufen sehr stark waren und ich konnte nicht im normalen Tempo wie meine Freunde mithalten. Ich bin 14 Jahre alt und gehe zur Schule.Es wurde besonders schwer, Treppen runter und hoch zu steigen.Wenn ich meinen rechten Hoden abtaste, kommt ein kleiner Schmerz. Er ist aber am Abend fast weggegangen.Ich war natuerlich sofort in Panik uns suchte bei Wikipedia fuer Hodenkrebs. Da stand aber, dass das erst ab dem Alter 20 Auftritt.Also erst einmal erleichterung. Ich hatte schon einmal solche Schmerzen, die aber immer weggegangen sind.Ich will nicht zum Arzt gehen, da ich das erst meinen Eltern sagen muss, damit sie mich hinfahren koennen.Ich hoffe, dass das nichts richtig ernstes ist und wenn ich nichts mache, dass es dann zu spaet ist.
Also habe ich eigentlich aehnliche Probleme wie die Leute weiter oben. Auch wenn das jetzt vielleicht nichts mit dem Thema zu tun hat, musste ich an dem Tag oefter Blaehen.
Ich bedanke mich schon einmal im voraus fuer das lesen und hoffentlich fuer das antworten.(Bitte antwortet mir, denn ich habe wirklich Angst)

Re: Hodenschmerzen
geschrieben von: Stephan
Datum: 11. April 2008 12:24

Hallo zusammen,
zunächst mal möchte ich sagen, dass ich froh bin diesen Thread gefunden zu haben, denn es hat mir geholfen zu sehen, dass seit 4 Jahren angeregt über das Thema geredet wird und ich bei weitem nicht der Einzige mit dem Problem bin. Kurze Beschreibung:

Symptome: wie von allen beschrieben Stechen im (meist linken) Hoden, gefühlt Nebenhoden, Schmerz strahlt bis in die Leiste aus. Oft Ziehen im Unterbauch (komischerweise rechts, ev auch 2 unabhängige Probleme).

Behandlung: jetzt kommts smiling smiley ich bin bereits seit über 10 Jahren in Behandlung. Zunächst wurde ein Krampfaderbruch (Varicuzele o.Ä.) diagnostiziert. Diesbezüglich bin ich bereits 2 mal operiert worden. einmal wurde vor ca 10 Jahren durch einen Schnitt in der Leistengegend der linke Hoden operiert. das zweite mal wurde am Hoden selbst eine Verödung vorgenommen. Beide male ohne für mich spürbaren Erfolg.

Zum Zeitpunkt der ersten OP habe ich noch sehr sehr regelmässig (mind. 1x täglich) mehrere Stunden Sport getrieben. Zum Zeitpunkt der zweiten habe ich bereits sehr viel vor dem PC gesessen.

In den letzten Jahren wurden die Schmerzen im rechten Unterbauch häufiger und auch stressiger. Daraufhin bin ich vor 1 Jahr dann ins Krankenhaus als es mal sehr akut war, das Ziehen sich in einen starken Schmerz verwandelt hatte. Bin dann umgehend aufgenommen worden, und mir wurde der Blinddarm entfernt. Bei der OP hat sich auch eine leichte Entzündung des Blinddarms herausgestellt. Allerdings ist der SChmerz kurze Zeit später wieder aufgetreten, gleichbleibend in Art und Umfang. Naja, das war dann wohl die 3te OP die (fast) umsonst war.

Allerdings wurde bei der OP festgestellt, dass ich wohl schon seit unbestimmter Zeit beidseitig leichte Leistenbrüche hätte. Es wurde mir gesagt, die Probleme KÖNNTEN zusammenhängen, aber eine Besserung sei durch eine OP nicht garantiert. Im Gegenteil, weitere Probleme könnten auftreten.

Ich habe eigentlich aufgegeben. Das Problem ist nur, ich bin Hypochonder und kann nicht aufhören mir darüber (üble) Gedanken zu machen und mich selbst zu bemittleiden. Seit 2 Jahren leide ich zusätzlich unter Tinitus und anderen kleineren (wohl) stressbedingten Krankheiten wie Neurodermitis usw... Keine Ahnung ob das wegen dem ständigen Gestresse ist...

Um mal zum Ende zu kommen, ein wenig Hoffnung gibt mir der hier Zusammenhang zwischen Rückenproblemen und den Schmerzen im Hoden. Ich habe seit einigen Jahren auch starke Rückenprobleme. Nur hatte ich die erste OP ja bereits als ich noch völlig fit war... Ihr seht, egal wie ich es drehe,... Nicht wirklich zu verstehen.

Am meisten nervt, dass ich das Gefühl habe schon garnicht mehr ernst genommen zu werden von den Urologen. Sobald ich erzähle dass ich mal operiert wurde haken die das alle ab. Kurz ultraschall und dann Sprüche wie "gehen Sie mal zum Orthopäden" oder "machen Sie mehr Sport". Keinen interessiert, dass ich bereits Probleme hatte als ich noch (Leistungs-)Sportler war.

Für mich sind viele Ärzte nur noch bessere Automechaniker. Nummer aufn Schädel und der nächste bitte. Bei allen meinen Problemen höre ich nur Dinge wie "das werden Sie jetzt wohl für immer haben" (Tinitus) oder das kommt vom Stress (Neurodermitis) oder "da können wir zwar operieren aber bringen tuts nichts" (Hoden). Manchmal wünsche ich mir sowas wie eine Krebsdiagnose die alles erkären würde und wenigstens behandelbar ist. Etwas gegen das man wenigsten kämpfen kann, etwas was zu fassen ist. Aber diese unsichtbaren Gegner nerven.

Ich wünsche allen mit diesem Problem eine unkomplizierte Lösung. Wenn ich mir rausnehmen darf Tips zu geben,... Leute macht Sport soviel es geht, schmeisst Euren PC wenn möglich aus dem Fenster, und lasst euch in keinem Fall operieren.
Nur wenn ein eindeutiger Befund vorliegt, der von mehr als nur 2 Ärzten bestätigt wurde.

Liebe Grüsse und Gute Besserung,
Stephan

Re: Hodenschmerzen, evtl. weiche Leiste?
geschrieben von: Stephan
Datum: 11. April 2008 12:46

P.S. ach so, wegen der leichten ziehenden Schmerzen die meist im rechten Unterbauch auftreten, selten links, überlege ich jetzt eine Darmspiegelung machen zu lassen. Ist das sinnvoll, oder ist es eher wahrscheinlich dass alles zusammenhängt?
Vielen Dank

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