Düsseldorf :  Patientenforum
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Peniskrümmung
geschrieben von: Markus
Datum: 21. Juni 2004 23:53

Sehr geehrter Herr Dr. Petsch,

ich habe div. Fragen zur Peniskrümmung:

1. Eine Krümmung nach oben ist bis zu welchem Gradmaß noch als"normal" anzusehen.

2. Wie kann ich dies exakt messen?

3. Ist es möglich, dass eine Krümmung - ohne, dass man dies durch einhergehende Schmerzen merkt, hervorgerufen durch zu heftiges Hin- und Her-Bewegen des Penis - erfolgen kann?

Für eine baldige Nachricht wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Markus

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 22. Juni 2004 08:53

Hallo Markus.
zu 1.: Diese Frage läßt sich besser im Einzelfall beantworten. Eine geringe Krümmung ist normal. Abknickungen bis ca. 30 Grad verursachen meist keine Probleme bei Geschlechtsverkehr.
zu 2.: Eine exakte Messung ist schwierig, besonders wenn es sich um eine Verkrümmung in 2 Ebenen handelt.
zu 3.: Wir sehen 2 Arten von Verkrümmungen: a) angeboren b) erworben. a) angeborene Verkrümmungen werden, wie der Name schon sagt, meist schon in der Pubertät bemerkt und sind normalerweise, außer beim GV, nicht schmerzhaft. Solche Verkrümmungen verändern sich durch mechanische Belastung nicht. b) erworbene Verkrümmungen treten bei älteren Patienten auf und gehen meist mit einer Knotenbildung (Induratio penis plastica) einher. In den meisten Fällen haben die Patienten Schmerzen an der betroffenen Stelle.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Martin Petsch
Urologie, Andrologie
Urologische Chirurgie, Mikrochirurgie
Fellow European Board of Urology
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel. 0211-4386-0

Peniskrümmung
geschrieben von: Andreas
Datum: 21. Juli 2004 12:11

Hallo Herr Petsch

Habe einige allgemeine Fragen zur Penisverkrümmung:

Ist auch eine angeborene Peniskrümmung nach unten möglich (man liest öfters nach oben) oder ist das dann eine erworbene penisverkrümmung?

Wie stellt man fest,ob man eine erworbene oder angeborene Penisverkrümmung hat?

Kann neben der Erkrankung (IPP) auch ein latenter Penisbruch zur Verkrümmung führen und erfolgt im falle eines solchen Bruches auch immer eine Knotenbildung?

Ich (30 Jahre) selbst habe eine Krümmung nach unten (ca. 30 Grad) und gleichzeitig nach links (20 grad). Diesen Krümmungsgrad hab ich schon lange und hat sich auch nicht mehr verändert. Würden Sie da von einer schwerwiegenden Krümmung sprechen oder ist das eher im normalen Bereich?

Da ja viele bzw. die meisten Männer eine gewisse Krümmung haben, würde mich mal interessieren wieviel Grad so die durschnittliche,normale Penisverkrümmung beträgt? Haben Sie da Erfahrungswerte?

dann noch eine allgemeine Frage: Wie messen Sie den Grad der Penisverkrümmung? Geschieht dies ab den Zeitpunkt des Knicks oder wie wird das definiert?

Hoffe mal,dass waren jetzt nicht recht blöde Fragen, aber irgendwie bin ich da momentan verunsichert.

Grüsse Andreas

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 04. August 2004 17:10

Hallo Andreas.
Zu 1.: Angeborene Penisverkrümmungen 'weisen' nach meist nach 'unten'.
zu 2.: siehe oben. Angeboren=besteht schon immer; Erworben=später entstanden.
zu 3.:Ein Penis'bruch' kann die Ursache einer Verkrümmung sein. Nach einem Penisbruch kommt es nicht immer zu einer Penisverkrümmung.
Zu 4.: Eher nicht so stark ausgeprägt. Manche Patienten haben bei solchen Befunden ein 'kosmetisches Problem'. Aber bedenken Sie: Ihre Erektion sehen Sie selbst und ansonsten meist nur Personen, zu denen Sie ein liebevolles oder zumindest 'sehr freundschaftliches' Verhältnis haben.
Zu 5.: Ich kann nicht mit 'Normwerten' dienen. Aber Anschauungsmaterial (Fotos, Videos etc.) werden Sie sicher leicht finden.
Zu 6.: Am besten zu messen anhand eines Fotos.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Martin Petsch
Urologie, Andrologie
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Re: Peniskrümmung
geschrieben von: nico
Datum: 07. Mai 2005 19:19

hallo herr petsch,

ich bin jetzt 22 und habe so lange ich zurückdenken kann eine peniskrümmung nach unten. probleme bei mir sind z.b eine erektion lange zu behalten oder zum beispiel das verwenden von kondomen.
ich wollte mal wissen ob es sinnvoll wäre sich operieren zu lassen?,wie groß die erfolgschancen sind einen geraden penis zu bekommen?und ob die risiken einer operation oder anderer verfahren überwiegen.
die krümmung liegt so im vorderen drittel des penis und fühlt sich an der stelle relativ flach und biegsam an.bitte um tips/ratschläge

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 13. Mai 2005 16:47

Hallo Nico,
ich habe gerade eine ähnliche Frage in einem anderen Beitrag beantwortet.
Angeborene Penisverkrümmungen neigen sich fast immer nach unten.
Eine medikamentöse Behandlung oder eine wirksamen Therapie mit Apparaten ist mir nicht bekannt. Ich rate daher davon ab.

Falls Sie selbst eine Alternative zur Operation finden, wäre ich daran sehr interessiert - diese Rückfrage geht an alle interesserieten Leser dieses Forums.

Zur Operation rate ich nur, wenn die Verkrümmung beim Sex wirklich stört, da natürlich jede OP Risiken mit sich bringt.
Die Erfolgschancen, den Penis zu begradigen, sind sehr gut.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Facharzt für Urologie und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Sascha
Datum: 13. Mai 2005 18:45

Sascha

Hallo Herr Dr. Petsch ich habe da mal eine frage ich bin letzte nacht durch einen leichten knall wach geworden hat nur ganz wenig weh getan doch dann dann später habe ich bei meinem penis mal nachgeschaut und habe gesehen das er nicht mehr ganz steif wird ! was könnte man dagegen tun oder haben sie eine idee was es sein könnte !! es heist nämlich das bei einem Penisbruch das es sehr weh tut und es sich blau färbt doch das ist bei mir nicht der fall !! und wenn er leicht erigiert ist tut es auch nicht weh nur wenn ich irgend wo fester dran komme wenn es eine knoten bildung geben könnte was könnte dann passieren ! ich bedanke mich wenn sie mir dazu informationen geben könnten !

MFG SASCHA

Peniskrümmung
geschrieben von: Viktor
Datum: 21. Januar 2007 19:30

Guten Tag

Mitte November habe ich während einer Erektion eine starke Peniskrümmung nach oben sowie nach links festgestellt. Diese Krümmung war mit starken Schmerzen verbunden.

Nach intensiven urologischen Untersuchungen teilte man mir mit, dass es keine Heilung geben würde.

Mit der Krümmung würde ich noch zurecht kommen, die Schmerzen jedoch verunmöglichen jeden Geschlechtsverkehr. Vielfach treten die Schmerzen auch im nicht eregierten Zustand auf, vor allem im Bereich beim Uebergang vom Schaft zur Eichel sowie an den Seiten des Schaftes.

Trotz des entmutigenden "Befundes" des Urologen möchte ich nicht aufgeben. Welche Therapiemöglichkeiten gibt es, um wenigstens die Schmerzen loszuwerden? Können aternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur etc. weiterhelfen?

Freundlicher Gruss

Viktor

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 26. Februar 2007 10:34

Hallo Viktor,
leider etwas wenig Informationen für einen Rat. Bitte melden Sie sich ggf. in meiner Sprechstunde an, damit ich mir ein Bild machen kann.
Tel. 0211-4386-170.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
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Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Peniskrümmung
geschrieben von: Marion Wiesner
Datum: 11. Juli 2007 23:35

Hallo Herr Petsch,
ich habe dieses Forum zufällig gefunden und würde auf diesem Weg doch gerne einige Fragen zur Peniskrümmung stellen.
Mein Sohn wird übermorgen 2 Jahre alt. Da er doch recht häufig eine Erektion bekommt (was in dem Alter glaube ich auch nicht unbedingt so häufig ist) habe ich ständig sein zukünftig mögliches "Problem" im Auge: Eine Krümmung nach rechts unten.
Leider kann ich mich nicht genau daran erinnern wann mir die zum ersten mal aufgefallen ist, aber ich denke er hatte sie nicht von Anfang an.
Vor einem Jahr etwa hatte er einen geschwollenen Penis, baterielle Infektion wahrscheinlich. Da lernte er krabbeln, auch mal nackt und schlürfte somit mit seinem Penis über den Teppich.
Die wahrscheinlichere Ursache in meinen Augen ist aber die Sache mit diesem Knoten unter der Haut nahe der Eichel, den er ganz zu Anfang hatte.
Dieser Knoten war schon einige Monate nach der Geburt sichtbar und leicht verschiebbar, nicht festsitzend. Aufgrund einer leichten Vorhautverklebung konnte der Kinderarzt in nicht "rausdrücken". Erst nach einigen Wochen des sanften Vorhautzurückziehens entschlossen wir uns zur radikaleren Lösung.
Der Arzt zog die Haut mit einem Mal über die Eichel und entfernte dann auch den "Smegmaklumpen" (das was sich eben ansammelt wenn man nicht richtig sauber machen kann.)
Kann es sein, dass das zur Verkrümmung geführt hat?
Oder war doch die Infektion daran Schuld?
Ist es möglich, dass er bloß beschnitten werden muß, falls seine Vorhaut noch irgendwie bei der Erektion stört?

Peniskrümmung bei kleinen Kindern
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 16. Juli 2007 07:51

Hallo Frau Wiesner,
es ist in Ihrem Fall am sinnvollsten, wenn Sie Ihren Jungen persönlich von einem Urologen untersuchen lassen und sich dort auch beraten lassen.
Ich kann auf diesem Weg keine Aussage über die Ursache einer Verkrümmung oder über die möglichen Folgen einer Infektion machen. Allgemein ist es eher unwarscheinlich, dass eine Infetion eine Verkrümmung ausgelöst haben soll. Von einer relevanten Penisverkrümmung würde man normalerweise auch erst ab der Pubertät sprechen (von extremen Fällen einmal abgesehen).

Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.07 07:51.

Re: Peniskrümmung bei kleinen Kindern
geschrieben von: Marion Wiesner
Datum: 16. Juli 2007 10:01

Vielen Dank Herr Dr. Petsch für ihre Auskunft,
eine Frage hätte ich noch:
"Von einer relevanten Penisverkrümmung würde man normalerweise auch erst ab der Pubertät sprechen."
Heißt das, und das ist auch meine Hoffnung, dass sich so eine Verkrümmung auch mal wieder auswachsen kann? Wachsen die Schwellkörper möglicherweise auch mal unterschiedlich stark (wie Brüste)? (Wenn die Möglichkeit nicht gegeben ist: z.B. nachts wenn das Kind auf dem Bauch liegt oder bei zu enger Windel, enger Body)
Sollte ich mir jetzt darüber vielleicht noch keine Gedanken machen?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe und auch mein herzlichstes Dankeschön für dieses Forum und die Möglichkeit die Fragen stellen zu können. DANKE

Re: Peniskrümmung bei kleinen Kindern
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 20. Juli 2007 08:19

Hallo liebe Frau Wiesner,
eine 'wissenschaftlich begründete medizinische Auskunft' habe ich auf Ihre Frage nicht - ich kann nur aus Erfahrung sprechen. Nach meiner Einschätzung ist es warscheinlich, dass die von Ihnen festgestellte Verkrümmung sich im Laufe der Zeit 'auswächst'- eine Therapie würde ich jedenfalls im Kindesalter nicht empfehlen. Bestimmte Windeln oder auf dem Bauch liegen hat m.E. keinen Einfluss auf das Problem.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Peniskrümmung bei kleinen Kindern
geschrieben von: Janine
Datum: 09. Januar 2008 10:44

guten tag.
ich habe einen 4 jährigen sohn. gestern waren wir im kinderspital um abzuklären ob seine phimose oberiertwerden sollte. zudem hat er ein krummes glied nach links. was sich hauptsächlich beim urinieren zeigt.
der arzt meinte nun das man beid er phimose operationen auch grad raffnähte am glied vornimmt um ihn wieder grade zu machen. ich habe noch nie von einer solchen operation gehört. es wurde mir gesagt das keine risiken bestehen. doch fällt mir das schwer zu glauben. was meinen sie dazu. ist das normal bei einem 4 jährigen zu korigieren?

Re: Peniskrümmung bei kleinen Kindern
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 11. Januar 2008 11:53

Hallo Janine,
bein einem 4jährigen würde ich eine Penisbegradigungsoperation nicht empfehlen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Peniskrümmung bei Erwachsenen
geschrieben von: D. Hanak
Datum: 18. März 2008 20:01

Hallo ich habe eine Krümmung nach lings das auch schon seid dem ich denken kann, meine frage wenn ich es durch eine OP richten lassen würde, was würde gemacht werden, mit welchen Risiken müsste ich rechnen und wer übernimmt die Kosten einer solchen Sache. Ich bekomme nähmlich langsam komplexe wegen der Sache und tendiere sehr stark zur OP. MFG D.Hanak

Peniskrümmung
geschrieben von: ThomasP
Datum: 30. Juni 2009 14:02

Hallo,
bin froh dieses Forum gefunden zu haben und hoffe auf Ihren Rat.
Leider ertaste ich nach Anwendung der'Schröder-Essed'Methode das Fadenmaterial bzw kleine Knoten,die ich als sehr unangenehm empfinde und die beim GV auch leichte bis mittlere Schmerzen verursachen.Die OP war vor ca 5 Jahren aufgrund einer Penisdeviation.Dazu wurde die Deviation auch nicht vollständig korrigiert.

Meine Fragen sind nun:
Welche Möglichkeiten gibt es um diese Plikaturnähte zu entfernen und gleichzeitig eine nochmalige Korrektur der Deviation vorzunehmen?
Ist z.B. eine Operationsmethode nach Nesbit jetzt noch möglich?wie finde ich einen erfahrenen Arzt der diese OP?s durchführt?
UND würden die Kosten einer eventuellen erneuten OP in meinem Fall von der KK übernommen?Ist es der KK dann auch egal in welcher Klinik ich diese "Korrektur" vornehmen lasse?
Ich hoffe auf Ihren Rat und verbleibe mit freundlichen Grüssen,
Thomas

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Ulf
Datum: 31. August 2009 17:45

Sehr geehrter Dr. Petsch,

mit einer angeborenen Verkrümmung von >40? konnte ich bisher - abgesehen
von "kopfmäßigen" Beschwerden (Optik usw.) - gut leben. In letzter Zeit
gesellen sich jedoch Erektionsbeschwerden hinzu, die immer beim Eindringen
in die Partnerin bzw. während des Verkehrs auftreten. (Mit einer vorherigen Partnerin
trat das Problem nicht auf. Diese bis dahin letzte sexuelle Beziehung liegt aber Jahre
zurück und damit noch in der Jugendzeit.) Bei SB kann ich die Erektion problemlos halten.

Gibt es also einen Zusammenhang zwischen Verkrümmung und (mangelnder) Erektionsfähigkeit?
Hindert mich die Verkrümmung am Halten der Erektion, weil äußerer Druck auf
die Schwellkörper ausgeübt wird? Und: Ist eine Operation tatsächlich der
einzige Weg aus dieser Situation?

Vielen Dank für ihre Mühe.

Gruß,
Ulf

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Rolf Huebecker
Datum: 28. Januar 2010 22:17

Sehr geehrter Dr.Petsch.

Seit einer Blasenuntersuchung durch das Glied stelle ich fest, das mein Glied im errig.Zustand nach oben gekrümmt ist, mit fast 63 Jahren kannte ich das vorher nicht.
Ich habe meinem Urologen das aufgezeichnet in Etwa, Schmerzen habe ich keine.

Meine Sorge ist halt nur geht die Krümmung weiter oder? Es ist ja auch schwierig das mal zu zeigen, fotografieren im errig. Zustand?

Was raten Sie mir? Mein Urologe ist gut, jung und aufgeschlossen? Wie kommt sowas in meinem Alter? Ich habe regelm. Verkehr. Ist die Untersuchung der Blase daran schuld?
mfg
Rolf Huebecker

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 08. Februar 2010 15:38

Hallo Herr Huebecker,
die Verkrümmung hat m.E. mit der Blasenspiegelung nichts zu tun.
Vermutlich handelt es sich um eine sog. Induratio penis plastika.
Die Ursachen dieser Erkrankung werden kontrovers beurteilt und sind im Grunde unbekannt. Sie sollten die Verkrümmung mal digital fotografieren - die meisten verwenden das Handy - und dem Urologen zeigen. Dort werden Sie weiter beraten.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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dr.petsch@androdoc.de

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: hca-27
Datum: 11. Februar 2010 20:37

Sehr geehrter Dr. Petsch

Bei mir ist vor einigen Wochen über Nacht eine Peniskrümmung aufgetreten, welche ca. 80 Grad nach unten weist und mir keinerlei Schmerzen bereitet. Eine Verhärtung (Plaquebildung) ist nicht tastbar.

Ich bin 52 Jahre alt und esse seit 5 Monaten kein Fleisch mehr.

Welche Diagnose gibt es neben der IPP?

mfg
Hans-Christian

Re: Peniskrümmung
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 15. Februar 2010 12:10

Hallo Hans Christian,
das ist ja eine seltene Geschichte - so eine starke Verkrümmung, und dann noch über Nacht gekommen, außerdem nach unten (das weist ja mehr auf eine langjährig bestehende, angeborene Verkrümmung hin) .....
Sie sollten sich bitte von einem Urologen persönlich untersuchen und beraten lassen - gerne können Sie auch in unsere Sprechstunde kommen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Peniskrümmung
geschrieben von: tbaretta
Datum: 21. Februar 2010 15:42

habe IPP seit ca. 1 1/2 jahren - über monate POTABA geschluckt und dann abgesetzt - operation kommt für mich nicht infrage und meine krümmung ist lt. meinem urologen auch nicht ausgeprägt genug - tatsache ist ,dass es mir reicht, um "probleme" zu haben - der verkehr ist nur mühevoll durchzuführen - deshalb suche ich derzeit nach erfahrungen mit IONTOPHORESE - mein urologe hält nichts davon - hat aber auch keine eigenen erfahrungen - ich habe von der möglichkeit eines "minigerätes" gehört, mit dem man sich zuhaus therapieren kann.
bin für jeden rat und jede hilfestellung dankbar.

gruß
t. baretta



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