Fragen zur Harnleiterschiene
geschrieben von:
Abdelmajid
Datum: 18. Februar 2010 23:10
Am DO 11.02. begab ich mich mit Nierenkoliken einhergehend mit Übelkeit und Erbrechen in die Notfallambulanz im EVK D`dorf
Der behandelnde Arzt (Allgemeinmediziner) gab mir eine Buscopan Infusion, die Schmerzen ließen nach. Der Rest der Nacht verlief unruhig. Freitag begab ich mich in die Arztpraxis zur weiteren Untersuchung. Auch hier wurde bei der Ultraschalluntersuchung kein Nierenstau festgestellt ? Es wurden Buscopan Dragees zur Schmerzlinderung verschrieben. Die Nacht zum Samstag verlief unruhig. Zwar waren die argen Schmerzen gelindert, aber die Übelkeit und ein dumpfes Pochen (ähnlich wie bei einer Eiterwunde) verblieben. Es war mehr oder weniger ein häusliches Herumvegetieren, so dass ich mich Samstagabend ins Marien KH begab. Der Urologe dort erkannte sofort den Nierenstau und behielt mich sofort da. Es folgte von Samstag zum Sonntag eine medikamnetöse Infusionsbehandlung. 38,7 Fieber stellte sich ein.Der Sonntag verlief entsprechend und eher unauffällig. Saufen und laufen war das Motto. In einen Filter Wasser lassend entdeckte ich feines gekrissel, aber nicht viel. Die Nacht zum Rosenmontag ebenso aber Fieber frei, so dass man sich am 15.02.zu einer Kontrastmitteluntersuchung entschlossen hat. Diese aber wurde wegen Blut im Urin ungünstig, so dass man sich zur Legung einer Harnleiterschiene entschieden hat. Die Anbindung an einen Katheder ist unangenehm, so wie die damit verbundenen, in meinem Fall geringe Schmerzen. Hierzu muss ich sagen, wurde bei mir einst eine hohe Schmerztoleranz festgestellt inkl. Verletzungen, welche mir keine Schmerzen bereiten, was aber ein Nachteil sein kann, wie hier bzgl. der Nierenkuliken, die ich bisweilen zum Entsetzen meiner Frau als Wohltu Schmerz empfand. Die Übelkeit bereitete mir mehr Probleme. Der Rest des Rosenmontag verlief den Umständen entsprechend mit Karneval im TV. Über eine Kanüle durch das Glied mit einer Außenurinblase verbunden, war ich entgegen zu meinen Zimmergenossen ständig entsprechend meiner Mentalität auf den KH Fluren unterwegs, begab ich mich in die Cafeteria usw. Mittwoch, 16.02. und 2 Tage nach Einbringung der Harnleiterschiene wurde ich aus dem KH entlassen. Das vorherige Herausziehen der Kanüle inkl. Blasenballs oder wie das Ding hieß aus dem Glied war nur ein kurzer dumpfer geringer Schmerz, viel harmloser als zuvor von Leidensgenossen beschrieben. Das erste Wasser lasse soll ein heftiges Brennen verursachen, wurde mir gesagt. Somit war die psychische Belastung größer, und ich versuchte das Wasser lassen hinaus zu zögern. Dann aber ging es nicht mehr anders, und....... es war ein absolut leichtes brennen, kaum der Rede wert, ähnlich wie bei einer leichten Blasenerkältung. Schon Gestern, 2 Tage nach Erhalt der Schiene verspürte ich nach dem zweiten oder dritten Male Wasser lassen kein Brennen mehr. Und ab meiner völligen Mobilität und meiner Arbeitsaufnahme Heute und 3 Tage nach Erhalt der Schiene verspüre ich kein Brennen beim Wasser lassen.
Allerdings ist es ähnlich einer Blasenerkältung, und ich habe öfter das Wasser lassen müssen Syndrom, welchem ich nachgebe. Das Wasser lassen geht gut, Blut entdecke ich keines oder ganz gering. Aber beim Wasser lassen emfinde ich im Harnleiter irgendwie ein Druckgefühl ? Mein Glied und Hoden waren geschwollen, wobei die Schwellungen jetzt aber nachlassen. Logisch, dass ich als Mann sofort typische Männerfragen stellte, wie z.B. klappt der Sex auch mit der Schiene, und darf ich mit der Schiene Sport treiben, z.B. Joggen und Alpin Ski fahrn. Alles kein Problem wurde mir gesagt. Sollte beim Wasser lassen nach dem Sport aber Blut im Urin feststellbar sein, sollte man die Intensität des Sports känzeln.
Und so war ich Heute wieder voll im Job, was außer die bereits beschriebenen... keine Probleme bereitete.
Zur Vorgeschichte. Seit etwa drei Monaten oder so hatte ich vor dem allmorgendlichen Wasser lassen ein dumpfes Druck- oder sowas wie ein Ziehen Gefühl in der Nierengegend. Hierzu ist zu bemerken, dass wir mit 3 Personen nur eine Toilette haben, und wegen unterschiedlichen Arbeitsbeginns, darf ich zuletzt ins Bad/WC und unterdrücke bis zu einer Stunde den Harndrang. Wie beschrieben verspürte ich dabei dieses leichte Ziehen in der Nierengegend.
Meine Frage.zu allem Ihnen Vorgetragenem, ist hier die Harnleiterschiene eigentlich ein Vorteil ? und war die Entscheidung, mir eine solche zu legen ok ?Stimmt das auch mit dem Sex und mit Sport ! Nur die Sauna und das Schwimmen wurde wegen der Pilz Gefahr abgelehnt. Nun bitte ich darum, mir meine Folgefragen nicht nachzutragen, aber was bewirkt die Harnleiterschiene eigentlich exakt ?
freundliche Grüße vom Abdelmajid