Düsseldorf :  Patientenforum
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Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Frank
Datum: 10. November 2004 16:51

Hallo!!
Durch ein Urologe wurde bei mir ein Leistenbruch rechts festgestellt. Am 14.09.04 wurde dieser Bruch laproskopisch (Kunststoffnetz) operiert. Nach dieser OP hatte ich einen dauerhaften Schmerz im Bereich des rechten Hodens bis zur Leistengegend. Anfang Oktober bekam ich starke Schmerzen im rechten Hodenbereich. Durch mein Urologe wurde eine Entzündung des rechten Nebenhodens diagnostiziert (Ultraschall wurde durchgeführt). Ich bekam 5 Tage ein Antibiotikum und nach dem es nicht besser wurde nochmals 5 Tage dieses Medikamentund und ein entündungshemmendes Schmerzmittel. Es wurde zu ca. 50% besser. Im Ruhezustand im Liegen und teilweise beim Sitzen verspürte ich keinen Schmerz, Jedoch bei Bewegung und eng anliegenden Hosen. Nachdem es nicht besser wurde, begab ich mich Mitte Oktober zu meinem Operateur. Nach einem Ultraschall teilte er mit, dass das Netz richtig sitzen würde und dass eine Entzündung in diesem Bereich nichts außergewöhnliches wäre. Ich müsste nur etwas Geduld haben. In der Zwischenzeit ist der 10. November und der Hauptschmerz ist weg. Im Ruhezustand habe ich weiterhin keine Schmerzen, jedoch bei Bewegung ist ein leichter Dauerschmerz vorhanden. Wenn ich mein rechten Hoden abtaste, verspüre ich ein Schmerz im Bereich des Nebenhodens. Bei Bewegung macht sich dieser Schmerz durch Ziehen/Stechen bemerkbar. Dieser Schmerz strahlt vom Nebenhoden bis in die Leistengegend. Meine Frage: Ist das normal? Braucht es wirklich nur seine Zeit? Kann ein Nervenstrang eingeklemmt sein (liest man öfters)? Reagiere ich auf das Kunststoffnetz? Oder,oder, oder?????? Bin in den letzten Wochen recht unglücklich über diesen Missstand und weiß einfach nicht mehr weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Frank

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Harm Rosenberg
Datum: 28. Oktober 2006 22:37

Frank schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo!!
> Durch ein Urologe wurde bei mir ein Leistenbruch
> rechts festgestellt. Am 14.09.04 wurde dieser
> Bruch laproskopisch (Kunststoffnetz) operiert.
> Nach dieser OP hatte ich einen dauerhaften Schmerz
> im Bereich des rechten Hodens bis zur
> Leistengegend. Anfang Oktober bekam ich starke
> Schmerzen im rechten Hodenbereich. Durch mein
> Urologe wurde eine Entzündung des rechten
> Nebenhodens diagnostiziert (Ultraschall wurde
> durchgeführt). Ich bekam 5 Tage ein Antibiotikum
> und nach dem es nicht besser wurde nochmals 5 Tage
> dieses Medikamentund und ein entündungshemmendes
> Schmerzmittel. Es wurde zu ca. 50% besser. Im
> Ruhezustand im Liegen und teilweise beim Sitzen
> verspürte ich keinen Schmerz, Jedoch bei Bewegung
> und eng anliegenden Hosen. Nachdem es nicht besser
> wurde, begab ich mich Mitte Oktober zu meinem
> Operateur. Nach einem Ultraschall teilte er mit,
> dass das Netz richtig sitzen würde und dass eine
> Entzündung in diesem Bereich nichts
> außergewöhnliches wäre. Ich müsste nur etwas
> Geduld haben. In der Zwischenzeit ist der 10.
> November und der Hauptschmerz ist weg. Im
> Ruhezustand habe ich weiterhin keine Schmerzen,
> jedoch bei Bewegung ist ein leichter Dauerschmerz
> vorhanden. Wenn ich mein rechten Hoden abtaste,
> verspüre ich ein Schmerz im Bereich des
> Nebenhodens. Bei Bewegung macht sich dieser
> Schmerz durch Ziehen/Stechen bemerkbar. Dieser
> Schmerz strahlt vom Nebenhoden bis in die
> Leistengegend. Meine Frage: Ist das normal?
> Braucht es wirklich nur seine Zeit? Kann ein
> Nervenstrang eingeklemmt sein (liest man öfters)?
> Reagiere ich auf das Kunststoffnetz? Oder,oder,
> oder?????? Bin in den letzten Wochen recht
> unglücklich über diesen Missstand und weiß einfach
> nicht mehr weiter.
> Mit freundlichen Grüßen
> Frank

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 06. November 2006 12:58

Hallo Frank und Herr Rosenberg,
tja....oder,oder,oder. Da kann ich natürlich auch nicht viel sagen.
Tatsächlich ist es so, dass es nach Leistenbruchoperationen öfters zu Schmerzen im Hoden kommt, fast immer ohne dass eine Entzündung vorliegt. Was genau bei Ihnen die Beschwerden verusacht kann ich auch nicht sagen.
Die Frage, die man sich stellen sollte ist ja ohnehin vielmehr: Was kann man jetzt tun? Das Netz wieder zu entfernen wird nicht möglich sein, die Beschwerden werden dann vielleicht auch nicht besser, und der Leistenbruch wird davon auch nicht gehoben.
Das beste in dieser Situation ist daher, einige Zeit abzuwarten. Eine Minderdurchblutung des Hodens sollte vom Facharzt ausgeschlossen werden,
anschließend kann man z.B. eine Schmerztherapie beginnen.
Meist löst sich das Problem im Laufe der Zeit von selbst.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Michael K.
Datum: 22. Februar 2007 20:58

Hallo Frank!

Ich weiß, dass deine Nachricht schon länger zurückliegt, aber ich wollte für etwaige zukünftige oder aktuelle Betroffene auch meinen Beitrag leisten. Ich hatte ebenfalls einen Leistenbruch gehabt, bin jetzt 28 und habe das gleiche Problem wie der Frank. Ich hatte den Leistenbruch in dem Bereich innen wo der Samenleiter verläuft. Somit wurde mir um den Samenleiterkanal dieses Netz endoskopisch (mit den Stäbchen) eingepflanzt. Und das Motto: Operation gelungen, Hoden schmerzt. Ich hatte nach der OP einen fast doppelt so großen linken Hoden. Mein Leistenbruch war links. Der Hoden schmerzte tierisch, ich hatte schon Angst dass da ein Mist gebaut wurde. Daher ging ich im krankenhaus dann auch zur Urologieabteilung und die meinten das der Hoden gut durchblutet sei und sich das wieder legt. Also Wochen danach immer noch nix besser wurde, aber zwar zwischenzeitlich größtenteils gott sei dank die Schwellung nachlies, wurden bei mir irgendwelche Bakterien festgestellt. Vermutlich durch die OP. Nach einer Antibiotika-Kur, waren die Bakterien auch weg. Schemerzen waren jedoch immer noch vorhanden, ähnlich wie das von Frank. Danach ging ich zum Chirurgen welcher per CT (ComputerTomographie) nix festgestellt hat und meinte dass die OP gut verlaufen sei.
Nun ja, mein Fazit: Meine OP war im September 2005. Wir schreiben heute den 22.02.2007 und ich habe immer noch die gleichen Schmerzen. Mein Urologe meinte, dass es von Patient zu Patient unterschiedlich sei und es auch Jahre dauern kann bis die Schmerzen verschwinden. Wie bei dir Frank, schmerzt bei mir der Nebenhoden. Ich habe das dumpfe Gefühl dass vllt der Samenleiter das Netz nicht verträgt oder das Netz am Samenleiter scheuert. Was machen? Neu operieren? Netz rausnehmen? Wie siehts bei dir aus Frank, ist zwischenzeitlich Besserung eingetreten? Gibts was neues?

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 26. Februar 2007 09:01

Hallo Michael,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Tatsächlich ist Ihr Problem nicht selten.
Bitte lassen Sie sich nochmals von Ihrem Urologen untersuchen und beraten. Wenn sonst nichts hilft kann man noch versuchen, den Samenstrang über einen kleinen Schnitt freizulegen und die Nervenfasern des Hodens mikrochirurgisch zu durchtrennen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
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Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Sebastian Hösel
Datum: 09. März 2007 12:51

Hallo zusammen,

ich habe Anfang 2001 (!) beidseitig Netze eingesetzt bekommen. Nach wie vor habe ich zeitweise noch Schmerzen. Manchmal schmerzen die Hoden, manchmal zieht es im oberen Leistenbereich, allerdings nur beim gehen oder joggen. Mir scheint, als ob sich das auch nicht mehr ändern wird.

Also Zähne zusammenbeißen!

Gruß
Sebastian

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Bettina
Datum: 20. März 2007 22:25

Hallo,

erstmal die Leidensgeschichte meines Mannes 40 Jahre alt.
Die erste Leistenbruchoperation einseitig hat er damals ambulant machen lassen. Nach ein zwei Jahren nach vielen Schmerzen wurde festgestellt das wieder operiert werden muß und das dann beidseitig. Mein Mann bekam so heftige Schmerzen das er zur Notfallambulanz ins Krankenhaus ging- er entschied sich dann, auch es diesmal stationär machen zu lassen- für die zweite OP mußte er also ein Bericht von dem Arzt vorher holen.
Dieser fing an agressiv zu werden und meinte: " Das könne niemals sein, kommen sie erst mit ins Zimmer , Hose runter etc."
Der Arzt wollte irgendwas spritzen und anderes und redete nur so , das das nicht sein kann, er fühle nichts etc.
Der Arzt hat meinen Mann so heftig da reingegriffen , das ich mich echt beherrschen mußte. Wir brauchten ja den Bericht.Hätte der das bei mir so gemacht- ich wäre verstört und heulend rausgelaufen.
So, nach der stationären OP , wo dann auch nicht die Hoden in allen Farben blaurotschwarzgrün und krass dick waren wie bei der ersten OP, hat mein Mann jetzt immer noch Schmerzen. Also die Schmerzgeschichte , genauso wie vor und nach der ersten OP- so das sie irgendwann nicht mehr auszuhalten sind. Jetzt war mein Mann heute wieder im Krankenhaus. War überwiesen worden. Achja, alle OPs sind Netze eingesetzt worden. So und der Arzt meinte- erstens einen anderen Job suchen ( na prima , der hat echt gute Reden) und von einer weiteren OP rät er ab und das mein Mann in 4-5 Wochen nochmal kommen solle, wenn es nicht besser würde.
Ich hab gehört das es auch Schädigungen mit dem Darm geben kann,bedenken alle Ärzte bei diesen Untersuchungen das mit??? Was ist mit den Behinderungsgraden, wenn das tatsächlich nicht mehr reparierbar ist und er nur noch Schmerzen hat und eingeschränkt ist? Wie kriegt man das und was für Vorteile hat das? Auf der Arbeit etc.?
LG Bettina

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 26. März 2007 08:26

Hallo Bettina,
das hört sich ja nach einer wirklich üblen Geschichte an.
Sie haben sicher Verständnis, dass ich auf diesem Weg auch nicht viel beitragen kann um Ihrem Mann zu helfen.
Mein Tip: Wenden Sie sich im Zweifel doch nochmal an einen weiteren Arzt, der Sie beraten kann (2. Meinung). Oft kann auch der Hausarzt helfen bzw. einen anderen Spezialisten benennen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
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Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
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Re: Schmerzen nach Leisten-OP - zusätzliche Fragen
geschrieben von: Markus
Datum: 27. März 2007 07:31

Guten Tag zusammen.

Auch ich hatte am 19.03.07 eine Leisten-OP rechts (direkte Leistenhernie). Bei mir wurde kein Netz eingesetzt, sondern die Methode nach Schouldice angewendet. Nach anfänglicher Schwellung und starkem Ziehen ab dem dritten/vierten Tag im rechten (Neben-)Hoden ist diese deutlich - nach zwischenzeitlicher Ejakulation (durch Penetration der Penisspitze) - abgeklungen. Mittlerweile herrscht "nur noch" ein leichtes Druckgefühl und eine leichte Schwellung.
Hinzu gekommen sind Schmerzen/Ziehen im Bereich der Peniswurzel rechts - speziell beim Anspannen der Muskulatur beim Urinieren (in Richtung OP-Schnitt) sowie extreme Hautempfindlichkeit bei den nachwachsenden Haaren im Schambereich im Raum der OP-Narbe bis hin zur Oberschenkelbeuge.
Schweres Tragen wurde nicht durchgeführt (max. Last 2 kg). Bewegung innerhalb der Wohnung, kein Geschlechtsverkehr, keine anderweite körperliche Belastung (bis auf Aufstehen, manuelle Penetration).
Meine Frage: Inwieweit kann man feststellen, ob im Körper Nähte gerissen sind, dass heißt die Leistenwand/der Leistenkanal wieder geschädigt ist? Reichen kleine Einrisse schon aus, um den Heilungsprozess komplett lahm zu legen (2. OP nötig?) oder verwachsen sich diese wieder im Laufe der nächsten Tage/Wochen? Sind auftretende Schmerzen in obig beschriebenen Ausmaß normal? Beeinträchtigt eine Ejakulation den Heilungsprozess im Leistenkanal? Auf welche Auswirkungen/Symptome ist noch zu achten? Vielen Dank im Voraus.
MfG,
Markus

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Axel
Datum: 24. April 2007 22:08

Hallo!
Ich hatte am 13.04. eine Leisten OP, der "normalen Art", nichts eingeklemmt, Anfangsstadium. Mit der lapraskopischen OP bin ich sehr zufrieden.
Nach einer Woche, verspürte ich aber ein brennendes Gefühl am Bauch. Wenn ich meine Haarstoppeln berühre, baut sich dieses Gefühl auf. Ich denke, das der Grund auch nicht allzu tief liegt, da man ansonsten die Besserung spürt. Heute kann ich beschwerdefreier husten, lachen. Das Laufen klappt schon länger gut.
Um die Schmerzen zu umgehen, vermeide ich das Sitzen, da sich das Brennen dann aufbaut. Anscheinend dehnt sich etwas. Knien und stehen sind angesagt. Auch der Slipgummi drückt natürlich, wenn ich ihn anlüfte geht der Schmerz zurück.
Liege ich mit der Vermutung richtig, das ich an Nervenschmerzen leide?
Ab wann kann ich wieder normale Lasten heben? (1 Kantholz, Schalbretter)
Ich bin Einschaler auf dem Bau.

Herzliche Grüße von Axel

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Markus
Datum: 27. April 2007 14:54

Hallo Axel.
Bin auch in der 4. Woche danach - OP bei mir rechts, sonst ähnliche bzw. gleiche Symptome. Dass die Schmerzen und Ausstrahlung bis zu 3 Monaten dauern können und nur langsam abheilen scheint Gang und Gebe zu sein. Habe auch Druckschmerz bis zum Bauchnabel und in Ausstrahlung bis in die Kniekehle/After.
Wichtig: Geduld und Schonung. Sexuelle Betätigung nach 14 - 21 Tagen; 6 Wochen nicht mehr als 5 kg, 3 Mo nicht mehr als 10kg heben.
Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen und bitte um ein wenig Feedback.
Beste Grüße,
Markus

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Burkhard
Datum: 31. Mai 2007 19:28

Hallo zusammen
ich habe eigentlich nur eine Frage.Mir wurde auf der linken Seite nach einem Leistenbruch ein Netz eingelegt.Ab wann kann ich nach einer solchen OP wieder Sport treiben? Und die wichtigste frage ab wann kann mann wieder Fußball spielen?
Lieben Gruß Burkhard

Individuelle Anfragen bitte persönlich an einen Arzt!!! Danke.
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 01. Juni 2007 07:59

Hallo liebe Interessenten an unserem Dauerthema
'nach Leistenbruchoperation',
hallo Burkhard, Markus, Axel, Makus,
für Sie alle gilt, dass Sie sich bitte individuell an Ihren Arzt / Operateur wenden sollten, damit Ihre Fragen beantwortet werden.
Sie müssen bitte verstehen, dass wir hier im Forum keine Einzelberatungen durchführen werden - dass können wir ja auch zeitlich gar nicht schaffen.
Ich sehe, das Thema Leistenbruchoperation und danach interessiert sehr viele Patienten und werde in nächster Zeit einen allgemeinen Artikel zu dem Thema verfassen.
Nochmal: Individuelle Problem bitte persönlich beim Arzt untersuchen lassen bzw. nachfragen. Danke für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Tanja
Datum: 05. September 2007 14:31

Hallo,

ich wurde vor ca. 7 Wochen rechts an der Leiste operiert. Man hat mir kein Netz eingesetzt. Ich habe eine Narbe von ca. 12 cm davongetragen. Ich habe noch immer ein Brennen und Taubheit von der Leistengegend bis hin zum Scharmbein. Ist das normal? Der Arzt im KH sagte mir, ich könne nach 2 Wochen wieder vollbelasten. Mein Hausarzt sagte ich solle erst nach ca. 3 Monaten vollbelasten und aufpassen, dass ich bis dahin nicht mehr als 10 kg hebe. Nun fahre ich in Urlaub, darf ich nun den Koffer tragen oder nicht?
Für einen Tipp wäre ich äußerst dankbar.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Robert
Datum: 09. September 2007 12:25

hallo tanja,

wenn deine op schon 7 wochen her ist würde ich mal behaupten das du wieder voll belasten kannst aber gehe doch einfach nochmal zum doc und frag richtig nach und lass dich nicht abwimmeln trotzdem noch einen schönen urlaub...

gruss von einem leidensgenossen
robert

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Sebastian
Datum: 01. Oktober 2007 19:57

Hallo, ich wurde vor ca 10 Wochen an meiner rechten Leiste operiert. Meine Leiste wurde, da ich noch 18 bin wiederzusammengenäht und ich habe eine 8cm lange Narbe davon getragen. Meine Schmerzen gingen sehr langsam weg so erst nach ca 8-9 Wochen ging es einiger maßen so dass ich unter leichten Shcmerzen Sport machen konnte. An diesem Wochenende habe ich mich etwas mehr angestrengt und mich einmal so richtig voller Wut aus dem Bauch aufgeregt. Seitdem schemrzt es wieder richtig stark, auch die Hose stört auf der Narbe (Druckschemrz). Woran kan ndas liegen. Mein Arzt meinte vor einer Woche die Nerven wären noch etwas irritiert?
MFG

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Lukas
Datum: 10. Oktober 2007 13:12

Hallo zusammen,

wollte jetzt auch mal von meine Erfahrungen berichten:

Also ich bin vor fast 4 Wochen operiert worden. Es wurden minimal invasiv 2 Kunstoffnetze mit Titanklammern eingesetzt. Nach der OP hatte ich starke Schmerzen inkl. einer Darmlähmung. Nach einer Woche bin ich entlassen worden.

Nach fast 3 Wochen habe ich mit der Erlaubnis meines Arztes wieder Fussball gespielt mit dem Ergebniss das ich nun am unteren Bauch wo das Netzt befestigt ist einen starken stechenden Schmerz habe. Die Leiste tat aber zum Glcük nicht weh.

Obwohl der Arzt meinte das Netz könne nicht mehr verrutschen und sich lösen habe ich jetzt dennoch dieses Gefühl. Was meint ihr? Soll ich zum Arzt? Kann dieser eine solche Diagnose machen ohne den Bauch wieder zu öffnen?

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: mona
Datum: 11. Oktober 2007 15:09

Hallo, hatte vor 4 Wochen eine lapraskopische Leisten-OP ohne Klamern und der Gleichen, habe aber immer noch Schmerzen (wie Strom) im rechten Bein. Ist dies normal.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: sabine
Datum: 04. November 2007 19:44

Hallo Mona! die Schmerzen dürften "normal" sein. Vor meiner OP vor 4 Wochen (Leistenbruch auf beiden Seiten) hieß es, "in zwei Tagen geht es Ihnen blendend". Tatsächlich habe ich starke Schmerzen in der Leiste (wie ein Brennen) und am Bein. Der Nerv "genitofemoralis" soll gereizt sein. Laut Krankenhaus sind Beschwerden/Schmerzen innerhalb von sechs Wochen nach der OP üblich (solche Informationen erhält man erst NACH der OP). Während dieser Zeit reagiert der Körper auf die Netze bzw. Fremdkörper mit einer entzündlichen Flüssigkeit. Je nach Person (Alter, Schlankheit etc.) reagiert der Körper anders. bei mir müsse notfalls - so der Arzt - der Nerv "freigelegt" werden bzw. durchtrennt werden. Hat jemand Erfahrung mir einer solchen "Lösung"?

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: zimmer1988
Datum: 07. November 2007 19:53

hallo, habe fast alle berichte durchgelesen...

ich beschreibe ganz kurz mein problem...stechende schmerzen von der reichten bauchnabelregion bis runter in die leisten. schmerzstellen verändern sich alle wochen, mal im bauch(magenbereich), dann in der leiste, und auch schon am becken. unter anderem brennendes gefühl. seit 3 monaten hab ich die schmerzen. war beim orthopäden, der meinte es sei ein nabelbruch, das hat ein chirurg ausgeschlossen. CT bilder haben keine negativen befunde gezeigt, also es sei alles normal. bin dann zu einem anderen chirurgen, der meinte das ich operiert werden soll um die schmerzen loszuwerden...liegt nach ihm an den nerven,bauchmuskulatur drückt anscheinend auf die nerven....alle ärzte waren sich immerhin in einem punkt einige, dass ich sehr weiche leisten habe.
da ich im mai sportabitur machen möchte und ich also auch sport leistungskurs habe, muss ich mich schnellstmöglich entscheiden, ob ich eine OP zu lasse oder nicht.
ich sitze viel vor dem pc, mache zur zeit keinen sport, da die schmerzen immer nach ca. 30minuten auftreten.
ich wollte ich fragen, ob ihr mir einen rat geben könnt, ob ich mich operieren lassen soll...denn sport und fußball ist mein leben und ich möchte so schnell wie mögliche wieder sport ausüben können. oder habt ihr andere tipps und kann mir jmd sagen (der es weiß bzw. schon operiert worden ist) wie lange man nach der OP im krankenhaus bleiben muss? wie groß die narbe ist? ob die beschwerden wieder kommen? ob die nerven nachwachsen? ob man ein taubheitsgefühl hat? was genau mit den nerven gemacht wird? und da ich es rechts habe, nicht auch irendwann auf der linken seite das gleiche passiert und ich dann wieder operiert werden muss!? es wird nach aussagen des arztes kein großer eingriff, nicht mit netz vernähen, er meinte nur, dass die leistenregion"ausgedellt" wird und eben die nerven durchtrennt werden. momentan sind die schmerzen nicht so stark, da ich ja auch keinen sport mache und da alle nach vielen wochen nach der op starke schmerzen haben, habe ich angst durch einen eingriff es eher noch zu verschlimmern. ich danke allen für die beanwortung der fragen und hilfreiche tipps!

thomas

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: mike182
Datum: 20. November 2007 16:20

Hi, habe da mal ne Frage, bitte nicht lachen.
Muss auch an der Leiste operiert werden.Stimmt es das man nackt auf dem Tisch liegt und die Genitalien nicht einmal abgedeckt werden? Also mit nacktem Unterkörper da liegt.

Schmunzeln erlaubt?
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 21. November 2007 08:12

Hallo Mike,
ok. Also nicht lachen. Aber schmunzeln ist hoffentlich erlaubt. ;-)).
Während der OP ist der Patient weitgehend mit sterilen Tüchern abgedeckt, und es ist nur der eigentliche OP Bereich zu sehen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Mike182
Datum: 21. November 2007 17:44

Hi,
lo schmunzeln ist erlaubt.
Aber vielen Dank für Ihre Ausführung.Habe halt etwas Probleme damit das man da liegt und keine Kontrolle mehr über sich hat und hilflos ausgeliefert ist. Die Tücher kommen ja nach der OP weg und man hat ja nichts drunter, oder? Nochmals Danke
Gruß Mike182

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Horst Roth
Datum: 16. Januar 2008 20:34

Horst schrieb:
Habe im Dez. 05 beidseitige Leisten OP nach Lichtenstein durchführen lassen. Netz wurde beidseitig eingelegt. Nachdem der Wundschmerz nachgelassen hatte, stellte sich ein starker Spannung-Druckschmerz ein, hatte das Gefühl von linker über den Schambereich bis zur echten Leiste würde ein Fremgeber liegen. Bei Seitenlage das Gefühl als würde dieser "Fremdkörper" unter Druck zur Seite rutschen. Nachfrage beim Chirurgen ergab die Aussage das legt sich. Diser Schmerz legte sich aber nicht. Er wurde bestenfalls etwas geringer. 3 Chirurgen empfahlen unabhängig von einander keine Re-Operation. CT, Ultraschall abtasten führte zu keinem Ergebnis. Lyrica, Katadolon linderte bzw. beseitigte zeitweise diesen Schmerz. Ebenso "Massage" bzw. Krankegymnastik. Absetzen der Therapie und die Schmerzen treten wieder auf. Walken bzw. Joggen erhöht den Schmerz nicht, eher geringe Linderung.
Muß ich weitrehin Schmerzmittel nehmen die ins Zentalenervenystem eingreifen. Bin langsam verzweifelt über diesen Zusatnd. War begeisterter Radfahrerer bzw. Walker. Der Schmerz mindert aber stark die Motivation. Was kann ich tun??
Bitte Beitrag beantworten.
Gruß
Horst

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 22. Januar 2008 10:05

Hallo Horst,
wie Sie im Forum leicht erkennen ist das Thema 'Schmerzen nach LeistenbruchOP' hier ein 'Dauerbrenner'.
Von meiner Seite ist eigentlich alles gesagt.
Sie können sich gerne im meiner Sprechstunde vorstellen, besser suchen Sie Ihren Operateur auf.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: buckeroo
Datum: 08. Februar 2008 22:15

ich hatte nach der OP ca 4 Wochen Schmerzen, dann waren sie wech ! jubel !

Re: Sport nach OP?
geschrieben von: Nils
Datum: 21. Februar 2008 14:25

Hallo!

Wurde schon 2 mal an der Leiste operiert. Das erste mal als ich Kind war,zu dieser Zeit wurde die konventionelle Methode angewandt,also offen opieriert und Bruch zusammengenäht. Ist wieder aufgebrochen nach ner Zeit und dann wurde ich im Alter von circa 22 Jahren nochmal einer OP unterzogen,dann mit Einsetzen eines Netztes und
die OP Art wurde per drei kleinen Löchern durchgeführt,wobei der Bauch miz Kohlendioxid glaub ich, aufgeblasen wurde. Nun habe mit 27 Jahren wieder Schmerzen in der Leistengegend. Kann es sein,dass ich wieder einen Bruch habe,obwohl mir gesagt wurde, dass das Kunstoffnetz eigentlich ziemlich sicher halten sollte.
Wenn ich mich wieder eine OP unterziehe,dann würde ich wohl wieder mit Kunstoffnetzt nehmen,weil es mir wichtig ist,danach wieder schnell belastbar zu sein. Wielange,ungefähr, würde es dauern,bis ich wieder Joggen gehen kann. Laufe zur Zeit regelmäßig jeden 2ten Tag 10 Kilometer und ohne Joggen fühl ich mich ziemlich schlecht. Also,wielange muss ich wohl dann drauf verzichten und ab wann könnte man mit leichtem Lauftraining wieder anfangen?
Ist es schlimm,wenn man trotz Leistenbruchs joggen geht,auch wenn man dabei Schmerzen hat. Kann es dadurch noch schlimmer werden? Ich weiss,bestimmt ne blöde Frage.

Vielen Dank schonmal!

Lg,Nils

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Daniel
Datum: 28. Februar 2008 01:39

Hatte vor fast 3 Wochen meine Leisten-OP. Mir wurden lapraskopisch links und rechts ein Kunststoffnetz eingesetzt, nach ein paar Tagen bekam ich starke Schmerzen im rechten Hoden die bis jetzt andauern. Selbst leichte Berührungen rufen starke Schmerzen hervor. Hab das Gefühl mir schlägt jemand einen Stock zwischen die Beine. Außerdem befindet sich rechts innen am Schenkel eine taube Stelle die nicht verschwindet. Ebenfalls hängt mein schmerzender rechter Hoden ausergewöhnlich Tief. Mein Hodensack hat sich bestimmt um die Hälfte verlängert wobei der linke Hoden ganz oben am Anfang hängt. Mein Hausarzt hat mir Antibiotika verschrieben weil er eine Nebenhodenentzündung vermutete, dies hat nichts gebracht. War in der Notfallambulanz und dort wurde nach der Ultralluntersuchung eine solche Entzündung ausgeschlossen. Eine Untersuchung in der Ambulanz war erst nach spritzen eines Betäubungsmittel in die Leistengegend möglich, da mein Hoden so arg schmerzempfindlich ist. Ich mache mir große Sorgen da der Schmerz so heftig ist. Es ist mir nicht möglich nachts zu schlafen, eine Jeans zu tragen oder lange zu sitzen oder zu laufen. Woher kommt dieser Hodenschmerz und was kann ich dagegen tun? Ist mein Hoden gefährdet? Bitte beantworten Sie meinen Beitrag, ich bin selbständig tätig und muß bald wieder arbeiten können, was mir im Moment nicht möglich ist!
Mit freundlichem Gruß
Daniel

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Markus
Datum: 28. April 2008 17:44

Hallöchen!

Dann reihe ich mich hier auch mal in die Reihe der Leidensgenossen ein.

Bei mir wurde 2005 rechts (UK-Aachen) und 2006 (Luisenhospital Aachen) links jeweils nach Shouldice Leistenbrüche geschlossen. Auf der linken Seite war nach Abklingen der OP-Schmerzen auch Ruhe, nur rechts plagen mich seit Ende 2005 immer wiederkehrende Schmerzen, wenn ich mal ein bißchen zu stark belaste. Aber als stark belasten stelle ich mir eigentlich mehr vor als mal ein bißchen zu feste auf dem Klo gepresst zu haben.
2006 haben mich die Schmerzen gute 5 Monate ohne Unterbrechung begleitet. Dann waren sie auf einmal weg. Nun habe ich es wieder seit 9 Wochen.
Rechts wurden in der OP einige Nerven gekappt, so dass die Haut unterhalb der OP-Narbe bis in den Oberschenkelinnenseitenbereich taub geblieben ist. Links wurden die Nerven geschont und dort ist alles wie vorher.
Die Schmerzen sind wie ein Brennen genau in dem Bereich, wo die Haut eigentlich taub ist. Dazu gesellt sich ein dumpfer Druckschmerz, der teilweise bis zum Darmbeinstachel und in die Seite zieht.
Ein Rezidiv wurde immer ausgeschlossen. Also Tastbefunde auf der Bauchdecke, der Narbe, des Leistenkanals und Ultraschalluntersuchungen alle ohne Befund (mittlerweile von ca. 8 unterschiedlichen Chirurgen).
Auch Orthopädisch wurden alle anderen Ursachen für Leistenschmerzen ausgeschlossen.
Ich wurde nun an die Schmerzambulanz überwiesen, da neurophatische Schmerzen vermutet werden.
Wenn dies nicht hilft, dann will die Chirurgie des UK-Aachen nochmal operieren und weitere Nervenbahnen kappen. Das aber nur als allerletzten Ausweg. Leider sind solche Schmerzen wie ich sie habe bei ca. 10-12 % der Patienten zu beobachten.
Bei Netzimplatation wohl noch durchaus mehr. Das UK-Aachen operiert mittlerweile sehr viele an anderen Klinken endoskopisch eingebrachte Netze wieder heraus, da die Patienten vor Schmerzen nicht mehr wissen wohin mit sich.
Dies nur als Hinweis, sich nach Möglichkeit ohne Netz und wenn, dann nur nach Lichtenstein (offene Netzeinlage, aber im Vergleich zur Endoskopie sehr kleines Netz) operieren zu lassen.
Trotz das meine schlimme Seite am UK-Aachen operiert wurde fühle ich mich dort gut aufgehoben.
Das Ganze fällt wohl leider unter den Begriff "Shit happens".

Also, Schmerzen nach Hernien-OP sind nicht nur eine Ausnahme und sehr wohl als Problem bekannt.


Gruß
Markus

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Anke
Datum: 08. Mai 2008 15:16

Hallo Markus,

dass ist ja "schön", dass ich hier endlich jemanden finde, der mir vielleicht ein wenig mit seinen Erfahrungen helfen kann.

Bei mir wurde 2004 erstmals ein Leistenbruch rechts edoskopisch mit Einbringen eines Netzes operiert. Allerdings hatte ich nach der OP ein nicht sonderlich gutes Gefühl und ich wurde über Monate hinweg getröstet, dass sich die Heilung durchaus bis zu einem Jahr hinziehen kann. Aber die Schmerzen wurden immer schlimmer (durchgehender Druckschmerz in der Leiste) so dass jede Treppenstufe eine Qual für mich war.

Ich habe so ziemlich alle Ärzte durch und keiner konnte mir helfen. Im Klinikum Herford bin ich dann 2006 nochmals operiert worden. Es wurde Narbengewebe entfernt, ein Teil des Netzes und der Muskel/Faser/Nervenstrang wurde verlegt. Danach ging es ein halbes Jahr gut und dann ging es wieder von vorne los.

Jetzt war ich sogar im INI Hannover (Privatklinik), dort hat man die Leiste betäubt und es ging ein paar Stunden besser. Nach Aussage des Arztes bedeutet dies, dass es am Narbengewebe liegt.

Aber was soll ich machen? Ich kann mich doch nicht (spätestens) alle zwei Jahre aufschneiden lassen um Narbengewebe entfernen zu lassen! ... neuer Schnitt - noch mal wieder neues Narbengewebe?!

Ich bin jetzt von mir aus am überlegen, ob ich mir nicht die Nerven durchtrennen lassen soll. Aber wie fühlt es sich an? Welche Bereiche sind dann taub? Sind die Schmerzen dann dauerhaft weg? Wo soll ich es machen lassen?

Ein ambulanter Chirurg hat es nach der ersten OP schon mal mit Betäubungen versucht, allerdings nicht direkt in die Leiste gespritzt und einmal war mein Gefühl im ganzen Bein weg und ich konnte die ersten Stunden nicht mehr auftreten ...

Ich weiß einfach nicht mehr weiter :-(
Wegen der ständigen Schmerzen bewege ich mich kaum noch und habe schon 20 kg zugenommen - und das ich nicht nur für meinen Körper nicht gut, auch die Seele leidet.

Würde vielleicht eine Schmerztherapie helfen? Ich habe aber Angst, von Tabletten abhängig zu werden.

viele Grüße Anke

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