Düsseldorf :  Patientenforum
In unserem Forum haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu urologischen Sachverhalten und Problemen zu stellen und auf Beiträge zu antworten. Selbstverständlich können Sie dies anonym tun. Ausgewählte Fragen werden von einem Oberarzt unserer Klinik beantwortet. Bitte beachten Sie: Alle Anfragen werden nach aktuellem medizinischem Wissensstand beantwortet, dennoch kann ein Internetforum natürlich nicht den Besuch beim Arzt ersetzen!  
Zur Seite:  vorige Seite 123nächste Seite
Aktuelle Seite: 2 von 3
Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: DJSonic
Datum: 08. Mai 2008 16:58

Hallo Anke,

Markus hier. Ich habe mich mal hier registriert und jetzt den zu sehenden Benutzernamen.

Also ich war am 02.05.2008 mal wieder in der Notaufnahme, da ich es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe. Bei mir schwingt halt immer noch die Panik mit, dass ich doch ein Rezidiv habe. Befund war natürlich "kein Rezidiv". Mir wurde dann eine lokale Betäubung in die Narbe gesetzt und danach war ich dann erstmal schmerzfrei. Leider nur bis zum späten Nachmittag des Brückentags. Habs dann aber versucht auszuhalten und irgendwie ging es ja auch. Es fühlt sich bei mir wie eine Nackenverspannung an. Wenn ich mich viel locker bewegt habe sind die Schmerzen fast weg. Nur sobald ich mich dann hinsetze und Ruhe habe gehts wieder los.
Am Dienstag war ich dann in der Schmerzambulanz. Dort wurde mir eine Betäubung genau auf des Schambein (ca. 1 cm neben dem Penisansatz) direkt auf den Nerv gesetzt. Juhu, 4 Stunden ohne Schmerzen, nur ein leichtes Druckgefühl. Aber dann kam der Schmerz wieder. Zu allem Übel hatte sich noch eine Flüssigkeitsansammlung an der Einstichstelle tief im Gewebe gebildet, die noch zusätzlich auf den Nerv drückt.
Heute geht es schon wieder ein bißchen besser. Ich habe meine Lyrica-Dosis wie angeordnet auf 300 mg pro Tag erhöht.

Am Dienstag bin ich in einer anderen Klinik, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Und um natürlich nochmal auf ein Rezidiv prüfen zu lassen.

Ich habe allerdings mittlerweile den Eindruck, dass ich am sogeannten CPPS leide. Ich habe nämlich seit einiger Zeit Probleme beim Wasserlassen und ein Druckgefühl am Damm. Kann natürlich auch sein, dass sich meine Beckenbodenmuskulatur auf Grund der lang anhaltenden Schmerzen einfach verkrampft hat.

Naja, morgen muss ich der Schmerzambulanz Bericht erstatten und einen neuen Termin ausmachen. Ich werde dann weiter berichten wie es mir ergeht.


Gruß
Markus

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Anke
Datum: 09. Mai 2008 07:45

Hallo Markus,

danke für Deine Nachricht. Das ist ja ein großer Mist bei Dir! Da muss ich bei mir ja noch von "Glück" sagen, dass ich es hinbekomme ohne Schmerzmittel, allerdings ist bei mir der Schmerz immer da aber "nur" als Druckschmerz. Ok, jede Treppenstufe macht es schlimmer und schlaflose Nächte gibt es auch.
Aber vielleicht ist es ja nur der Unterschied zwischen Mann und Frau, dass es bei mir etwas anders ist.
Kannst Du mir denn noch was Näheres über die durchtrennten Nerven sagen???
Narbengewebe entfernen ist ja gut und schön, aber es kommt doch immer wieder und mit jedem neuen Aufschneiden wird es doch schlimmer. Ist es da nicht besser, die Nerven durchtrennen zu lassen? Allerdings habe ich natürlich Angst, dass was schief geht und mein Bein danach nicht mehr funktioniert ...

danke
Anke

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: MarioM
Datum: 18. Juni 2008 14:59

Ich wurde vor 11 und vor 9 Jahren an der Leiste operiert (rechte Seite), bei mir wurde allerdings die Stelle des Bruches "gepatched" und nicht mit einem Netz verschlossen. Seitdem habe ich immer wieder große Schmerzen im Rechten Hoden und einen stechenden Schmerz an der Narbe. Ich habe schon oft Ärzte kontaktiert, die mir entweder ein paar Spritzen verpasst haben, die nichts gebracht haben oder einfach gesagt haben, dass ich immer probleme mit der Narbe haben werde, da sie auch sehr groß ist. Gibt es denn keine alternative, um die Schmerzen zu lindern (vielleicht durch eine UV-Laserbehandlung). Übernimmt die Krankenkasse eigentlich solche Therapien oder wird das nur als ästhetischer Schönheitswahn angesehen?

Taubheitsgefühl in Bein nach Leistenbruch-, Prostata-OP?
geschrieben von: Donna
Datum: 17. Juli 2008 14:30

Hallo liebe Leser, liebe Fachärzte!

Mein Vater (nu in Rente) hat seit längerer Zeit das Problem, dass er ein Taubheitsgefühl im re. Oberbein hat und dies nicht besser wird.
Er wurde vor einiger Zeit wg. Leistenbruch, Prostata und auch Bandscheibe operiert.
Keiner seiner Ärzte kann ihm recht helfen, was das Taubheitsgefühl angeht.

Weiß jemand, was man da tun und machen kann, denn auf Dauer ist dieser Zustand nicht mehr zu ertragen. Das tägliche jammern und die ständigen Arzbesuche sind nicht mehr angenehm.

Wer kann einen Rat geben.

Danke vorab!

Donna

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Chris
Datum: 19. Juli 2008 10:21

Hallo.
Als ich klein war (ca. 5 Jahre) hatte ich nen Leistenbruch.
Der wurde normal operiert (kein Netz)
Dann bekam ich dieses Jahr (bin 21) wieder nen Leistenbruch.
Wollte eigentlich kein Netz.
Aber der Arzt meinte wenn ich nicht wolle, solle ich zu nem anderen gehen.
Aber wegem Abitur hatte ich nicht die Zeit groß auf "Ärztesuche" zu gehen.

Als er dann meinte, dass wenn man einen Leistenbruch gehabt hat nur mit Netz das rezidiv behandeln kann willigte ich schließlich ein.
Meine Gegenfrage wie denn früher, bevor es diese "Netztechnik" gegeben hat operiert wurde,
beantwortete der Arzt damit,

dass der Chrirurg damals vom Rücken aus in die Leiste gegangen ist

STIMMT DAS?

Jedenfalls hab ich das geglaubt und dann zu dem Netz zugestimmt, obwohl im Aufklärungsbogen von "Sarkomen" (nur bei Tieren beobachtet) etc. die Rede war
Wurde vor Monaten an der Leiste operiert.
Die OP wurde "minimal invasiv" mit einem "titanisierten" Netz durchgeführt.
Der Arzt hat mir vor der OP gesagt, dass ich im Krankenhaus nur einen Tag bleiben muss.
Ich hatte aber höllische Schmerzen.
Schaffte es nach der OP nichmal aufzustehen um zu pinkeln, geschweige denn auf Toilette zu GEHEN.
Die männliche Krankenschwester wollte aber mit mir GEHEN, mir wurde dann aber total schlecht.
Da mir die Urinflasche von den Krankenhauspersonal nur ungern gewechselt wurde, willigte ich am nächsten Tag ein, wo es mir plötzlich etwas besser ging, nach Hause zu gehen.

Der Arzt meinte wegen Sport:
"Nach zwei Wochen volle Leistungsfähigkeit"
und das obwohl ich ihm gesagt hab, dass ich im Fitness-Studio trainiere.

Jedenfalls hab ich am Anfang schnell regeneriert.
Ab einem gewissen Stadium ist aber "Stillstand" eingetreten.
Ich habe chronische Schmerzen nun an der Leiste, die der Arzt lustigerweise mit meiner Skoliose erklärt.
Ich solle Rückentraining machen.
Dat is seeehr.... merkwürdig. Hatte ich den Arzt vor der OP ja gesagt, dass ich im Fitness-Studio trainiere und nach meiner Entlassung was von "Gas geben" in zwei Wochen sagte.


Seit ich Kraftsport mache habe ich keine Rückenschmerzen, und ich hatte nie Leistenschmerzen aufgrund meines Rückens. Seit der OP aber.......jedenfalls meint er die Nerven würden vom Rücken zur Leiste führen.
Eine Ultraschalluntersuchung wollte er nicht machen.
Weil als ich die Schmerzen lokalisieren sollte am Bauch (Nabelbereich) gezeigt hab.
Dabei hab ich komischerweise ja seit der OP ja auch an der Nabelgegend, komischerweise nicht da wo die "Löcher" sind sondern daneben auch Schmerzen.
Als ich dann gesagt hab, ich hätte auch an der Leiste Schmerzen, begründete der Arzt die "Nichtuntersuchung" mit "Du hast aber vorher woanders gezeigt"

Ah, vielleicht das wichtigste.
In der linken Leistengegend hatte ich ne kleine Beule. Diese sollte vom Leistenbruch kommen.
Aber nach der OP ist diese "Beule" nicht weg.
Der Arzt begründete dies damit, dass das "Wundflüssigkeit" wäre.
Ca. 3 Wochen nach diesem war die Beule noch immer da.
Da meinte der Dr. plötzlich das wäre keine Wundflüssigkeit sondern FETT.
Die Asymetrie, also wieso auf der einen Seite beulenförmiges FETTGEWEBE vorhanden ist und auf der anderen Seite nicht, begründete er mit meiner Skoliose: "Bei dir is schließlich alles schief"

Da jetzt nach mehreren Monaten (glaub 4 oder so)
ich schmerzen habe und die Beule nicht weg geht und der Arzt sich weigert mich zu untersuchen schreibe ich euch hier.

-Habe ich ein Rezitiv?

-Kann das Netz entfernt werden?

-Hätte der Arzt trotz des Rezitivs auch ohne Netz und ohne von "hinten" zu kommen auch ohne Netz operieren können?

-Wie bekomme ich die Beule weg?

-Hab gelesen, dass es in meinem Alter (21) besonders schlimm is ein Netz implantiert bekommen zu haben, weil ja nicht weiß, was für Wechselwirkungen das Netz nach 50 Jahren oder so haben wird. Hoffentlich keine Sarkome. Diese wurden bei Tieren beobachtet. "Nie beim Menschen", so der Arzt.
In diesem Sinne frage ich mir wieso man dann überhaupt Tierversuche macht, wenn die Mediziner dann daraus trotzdem keine logischen Schlüsse ziehen *kopfschüttel"

Mfg
PS: HILFE

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Rainer
Datum: 24. Juli 2008 08:36

Hallo Mitleidende,

ich bin vor einer Woche an einem dirkten Bruch rechts nach der Lichtenstein Methode mit Netz operiert worden, da der Bruch ziemlich groß war.

Nun denn, die ersten zwei Tage waren der absolute Horror, ich finde es auch unverantwortlich, dass man nach einer Leisten OP nach Hause geschickt wird.
Niemand macht sich Gedanken darüber, wie der Patient zu Hause nach einer OP aufstehen soll bzw. dass dies zum Teil gar nicht möglich ist.

Naja, auch das habe ich überstanden. Inzwischen bin ich zu 90% Schmerzfrei, ich brauchte nach dem dritten Tag auch keine Schmerztabletten mehr. Es wird von Tag zu Tag besser.

Das will ich mal sagen, damit nicht alle glauben, dass es nur Probleme mit Schmerzen gibt.

Nun aber zu meinem kleinen Problem, nach dem ich eigentlich ziemlich schmerzfrei bin, wollte meine Frau etwas gutes tun und hat mich oral befriedigt, doch das wurde zum absoluten Horroralptraum.
Kurz vor dem Samenerguß merkte ich schon, dass da etwas brennt und weh tut, beim Samenerguß wäre ich fast an die Decke gesprungen.
Nach etwa 10 Minuten war der Schmerz wieder völlig weg.

Meine Frage daher nach ähnlichen Erfahrungen, wer kann etwas dazu sagen?
Liegt das am separieren der Samenleiter?

Ich jedenfalls habe für die nächsten Wochen keine Lust mehr auf Sex oder orale Befriedigung.
Ich bin geschockt...

Gruß Rainer

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Daniel Hölzle
Datum: 26. September 2008 10:37

Hallo,
auch will möchte gerne von meinen OP-Erfahrungen berichten. Vor 7 Tagen beidseits offen eine Lichtenstein-OP (also zunähen, Netz drüber). 2,5 Tage Krankenhaus anschließend. Die rechte stärker betroffene Seite ist seither kräftig geschwollen. Das macht mich zwar nervös, da ich immer denke, da is wieder Darm draußen, aber da sichs nicht verändert und kaum schmerzt, scheint wohl Entwarnung angesagt. Sehr seltsam sind die Darmbewegungen an der Innenseite. Offenbar sind die Innenwände sehr sensibilisiert, denn ich spüre da jede Luftblase wandern. Die Schmerzen haben nach jetzt 7 Tagen massiv nachgelassen. Ich fühle mich sehr gut. Seit 2 Tagen trage ich eine BORT Bruchhose. Diese drückt zwar etwas auf die Schwellung, ist aber mittlerweile für mich eine riesengroße Beruhigung, dass eigentlich auch beim Husten oder Niesen nicht viel passieren kann. War zwar eine Anschaffung von fast 100 EUR, die sind es mir aber absolut wert. Bin seit 4 Tagen wieder halbtags im Job (Apotheker, selbstständig).

Hoffe ich bleibe so schmerzarm,
Daniel

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Alfons Kaiser
Datum: 17. November 2008 18:25

Hallo!
Ich möchte das Forum nicht auch noch mit meiner "Leidensgeschichte" belasten (Leistenbruch-OP links vor 18 Monaten mit Einsetzen eines "plugs", linker Hoden hängt mehrere Zentimeter tiefer, latente Schmerzen in der gesamten Leistengegend,
ausstrahlend bis zum Knie, Taubheitsgefühl Oberschenkel innen, Stechen und Ziehen beim Samenerguss - das "übliche" halt...), was mich interessieren würde - und ich wäre Euerem Oberarzt sehr verbunden, wenn er hierzu ein paar Worte in diesem Forum verlieren könnte - was ich tun kann, um die immer wieder im Abstand von mehreren Wochen wirklich ziemlich stark aufkommenden Schmerzen (dazwischen habe ich immer mal ziemlich "Ruhe") so weit es geht zu vermeiden. Soll ich mich weniger bewegen (ich bin leidenschaftlicher Schwimmer, Wanderer und Nordic-Walking-Trainer) oder wirklich nichts mehr heben, was mehr als 5 Kilo wiegt? Was ist mit engen Unterhosen, die den Hodensack stützen ("leiert" nach einer Leistenbruch-OP etwa das Gewebe um das Scrotum aus?) oder soll ich mir ein Bruchband zulegen?
Wäre echt klasse, von einem kompetenten Mediziner hierzu ein paar Tipps zu erhalten!
Besten Dank im Voraus!
Alfons Kaiser / Mo., 17.11.2008

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Sofia Schwarz
Datum: 26. November 2008 13:44

Hallo Alfons,

mein Sohn hat auch ein plug bekommen, der Hoden an der operierten Seite hängt auch eine Etage tiefer usw. Der bleibt für immer hängen da bei dieser Operation der m.cremaster getrennt wird. Die Schmerzen (die Operation liegt 7 Monate zurück) bekämft er z.Z. mit Akupunktur und Neuraltherapie. Bis jetzt ohne nennenswerte Ergebnisse. Ich bin ehrlich gesagt "schockiert", dass es bei Dir die Schmerzen so lange halten. Hast Du schon was dagegen unternommen?
VG Sofia

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: V. Hackenbroch
Datum: 26. November 2008 23:12

Hallo!
Ich bin Medizin-Redakteurin bei einer großen deutschen Zeitschrift und arbeite gerade an einem Artikel über Schmerzen nach Leistenbruch-OPs. Dafür suche ich Betroffene, die bereit sind, mir ihre Leidensgeschichte zu erzählen. Herr Dr. Petsch hat mir netterweise erlaubt, dafür diesen Aufruf hier zu schreiben. Ich freue mich über jeden, der sich meldet! (Im Artikel kann Ihr Name, wenn Sie dies wünschen, auch geändert werden.)
V. Hackenbroch
Tel. 0221/139 4590

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Alfons Kaiser
Datum: 29. November 2008 11:34

Antwort auf den Beitrag von Sofia Schwarz vom 26.11.2008

Hallo, Sofia!

Vielleicht legt sich Dein "Schock", wenn ich Dir sage, dass eine mittlerweile durchgeführte Nachuntersuchung eines anderen Arztes (nicht des Operateurs, der mich regelmässig als "empfindlich bezeichnete) ergeben hat, dass die Hernie
wieder aufgebrochen ist (oder niemals ordnungsgemäss "verschlossen" wurde?)
und ich nochmals unters Messer muss. Übrigens - dass da bei der OP irgendwas
getrennt wird (Du spricht von "m.cremaster"), hat mir kein Mensch gesagt. Er nach der OP erhielt ich den Rat, ab jetzt nur noch Unterhosen anzuziehen, die das Srotum umschliessen und stützen. Ich habe mich im Wesentlichen daran gehalten und trotzdem hängt der linke Hoden jetzt um einiges tiefer, als vorher.
Liebe Grüsse an Deinen Sohn - wie alt ist der denn?
Alfons Kaiser / Sa., 29.11.2008

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Sofia Schwarz
Datum: 02. Dezember 2008 16:32

Lieber Alfons,

tut mir sehr leid, dass Du wieder operiert werden muss. Welche Methode soll diesmal angewendet werden? Meinem Sohn (32) hat übrigens auch keine gesagt, dass bei einer offenen op d. Cremastermuskel ( M. cremaster) losgetrennt wird (reseziert). Dieser m.cremaster ist aber für d. cremasterreflex zuständig, d.h. für die Anhebung der Hoden. Es is wirklich deprimierend, wie wenig (wenn überhaupt) die Patienten informiert werden. Alle angeblich risikoarme Operationen nach dem Motto: Du bist doch noch am Leben!
Mein Sohn hat jetzt Schmerztherapie angefangen, mal sehen. Ich wünsche Dir vom Herzen alles Gute!
VG
Sofia

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Erhardt Kremer
Datum: 10. Dezember 2008 16:27

Guten Tag Herr Dr.Petsch,
ich bin am 10.11.08 in der Uni Düsseldorf an der Leiste (links) operiert worden. Allerdings ist der Leistenkanal links, angefangen von vom OP-Schnitt bis zu runter zum Schambein immer noch angeschwollen. Die Narbe verheilt eigentlich ganz gut, aber dass der Leistenkanal noch geschwollen ist, irritiert mich sehr und wenn ich auf den Leistenkanal drücke schmerzt das schon. Es gibt unterschiedliche Aussage hierzu, dass es unter Umständen bis zu 10. Wochen oder mehr dauern kann. (?)

Ist es möglich, bei Ihnen einen vielleicht kurzfristigen Untersuchungstermin für eine 2. Meinung zu bekommen.

Meine Telefonnummer (mit Anrufbeantworter) 0211/341478.

Mit freundlichen Grüßen
Erhardt Kremer

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Majo
Datum: 26. Dezember 2008 16:05

Hallo!
Hatte vor einer Woche eine LeistenOP. Bin mit großer Zuversicht ins Krankenhaus gekommen und dachte mir: "Nur ein harmloser Eingriff und das wird schon wieder. Nach 5-7 Tagen bist du schmerzfrei und kannst deinen Alltag erledigen. Darauf achten nichts Schweres zu heben und dann geht das schon."

Dem war leider nicht so.

So wie viele Leidgenossen habe ich ähnliche Bechwerden und die Frage, die sich sicherlich hier jeder stellt ist: "Wann lassen die Schmerzen nach und wann kann man wieder zu 100% belasten.

Oft ist man doch selber etwas hilflos, weiß nicht was man tun soll und auch mit den vielen Meinungen von Ärzten ist man später nicht viel schlauer. Natürlich schätze ich die Arbeit der Ärzte sehr, das hier nochmal gesagt. Nicht das es falsch verstanden wird.

GEDULD und starke NERVEN sind hier gefragt. Das habe ich bisher schon gelernt.

Einerseits beruhigt es mich hier Dinge gelesen zu haben, die auch auf mich zutreffen, andererseits wäre es schön gewesen mehr positive Beiträge (siehe buckeroo) zu lesen.

Grüße
Mario

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: manuela
Datum: 05. Januar 2009 17:04

hallo!

hatte 2003 leisten-op rechts (herniotomie mit hernioplastik nach bassini mit
netzimplantation nach lichtenstein) danach brennender -stechender-schmerz in der
leiste bis innenschenckel und hüfte. taubheitsgefühl rechts schambein
und dazu kam auch noch ein einschiessender schmerz ins bein somit versagen
beim gehen und ständig blaue knie vom hinfallen und ein entenwatschelgang!
-durch schmerzen,wenig bewegung und medikamente 25kg zugelegt!!!

-daraufhin nachuntersuchung mit dem ergebniss Ilioinguinalis-syndrom rechts-
-neue op 2004 revision und dekompression des nerven ilioinguinalis.
leider ohne erfolg!!!

- CT- MRT-RÖNTGEN usw.( ergebniss immer gleich nerv geschädigt)
-KG,AK-Punktur Heilpraktiker
-danach schmerztherapie-medikamente ohne ende alles durch was der markt hergibt-
-danach direkte injektion in den nerv -(KORTISON usw.)
-danach schmerzpumpe (MORPHIN usw.)leider nicht vertragen!!
-2008 Implantation einer ANS elektrosonde in die leiste-erfolg hielt nur kurz an
die schmerzen waren von 10 auf 5 ,im liegen kurz sogar auf 3 gesunken-es war wie
weihnachten und ostern zusammen
-leider beim aufstehen und dann auch beim sitzen ging der schmerz wieder höher und bei belastung war es dasselbe wie vorher-LEIDER- nur das GEHEN geht besser-

-FRAGE wer hat ERFAHRUNG mit NEUROSTIMULATSINSONDE???
- WIE?? WO?? WER??
-jetzt schon mal danke-- hoffe auf antworten--bin total verzweifelt--

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: manuela
Datum: 10. Januar 2009 12:01

Wer hat Erfahrung mit Neurostimulationssonde???

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: andi
Datum: 19. Januar 2009 12:34

na wenn ich das hier so alles lese lass ich mich glaub ich nicht operieren:-(

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dieter Kautz
Datum: 22. Januar 2009 13:11

.....und noch ein Leidensgenosse.

nach der 3. Operation an meiner linke Leiste in 2007 sind die Schmerzen stärker als je zuvor. Es wird mir keine Wahl bleiben die Kollegen im weißen Kittel ein drittes Mal ranzulassen. Ursache des Übels war kein Leisten- sondern ein Narbenbruch. Als junger Mensch wurde ein Hodenhochstand links beseitigt, d.h., Leiste aufgemacht, Hoden runter gestopft und Leiste zugenäht. In 2000 wurde der Hoden wieder durch Aufmachen der Leiste entfernt. 2005 ist die OP-Narbe mininmal aufgegangen. Die folgende OP hielt ca. ein Jahr, genau wie die folgenden OPs in 2006 und 2007. Inzwischen bin ich ratlos, habe keine Ahnung an wen ich mich wenden soll. Denn eines ist klar, für die Operateure ist eine Leisten-OP Pillepalle. In der Regel machen das Assistenzärzte, Azubis. Die guten Operateure machen lieber komplexere Sachen, z.B. Herz usw.
Und jetzt!? Frührentner!? Bin frustriert.

Gruß
Dieter

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: erwin
Datum: 07. Februar 2009 05:57

hallo. bei mir steht eine op rechts und links an. meine frage: wie belastbar ist das "ganze" nach dem eingriff? beruflich belaste ich die leistengegend sehr stark. lg. e.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Benno
Datum: 28. Februar 2009 10:08

Nun komme ich auch noch und brauche rat!

meine leisten op ist zwei wochen her mein rechter oberschenkel leidet unter nervenschmerzen übler art beim gehen und bewegen.

bei der op ist ein nerv angekratzt worden und der rächt sich mit den Schmerzen
was kann ich tun?

ich nehme jetzt lyrica davon bin ich zwar benebelt aber der schmerz ist davon unbeeindruckt

ich würde mich über eine Antwort sehr freuen

mfg
b.a

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: inga
Datum: 28. Februar 2009 16:06

wenn ich das hier alles so lese, muss ich doch sagen: bin ich froh mit meinen Schmerzen nicht allein auf der Welt zu sein.
10/04 leistenbruchop links, offen ohne Netz,Rezidiv 5/07 inkarzeriert, also eingeklemmt, sofort Op, Netz bekommen.
9/07 leistenbrchop rechts, auch inkarzeriert, haben mir auch ein Netz eingesetzt.
Seitdem immer wieder Beschwerden, Taubheitsgefühl im Oberschenkel und bis in den Schambereich rein, ebenso Oberschenkel. " Da ist nichts, es ist alles in Ordnung, Sie bilden sich das nur ein". Therapie auch mit Lyrica, war davon aber so benebelt, dass ich die abgesetzt habe.
Ende Januar 09 wurden meine Schmerzen so schlimm, es war nicht mehr zum aushalten. Bin in die Klinik und wurde 5 Tage später operiert unter der Primisse mal nachzusehen, ob bei der letzten OP rechts irgendetwas verletzt wurde, oder ob das Netz nicht vertragen wurde.
Heraus kam: Ein etwa 2 cm großer entzündeter Lymphknoten der auf den Leistenkanal drückte und mir diese ganze SCH....Beschwerden verursachte. Es wurden auch noch etliche kleine entzündete entfernt. Bin seitdem, bis auf eine kleine Wundheilungsstörung beschwerdefrei. Und das nach 1 1/2 Jahren. Zumindest rechts.

Was die Beschwerden im Narbenbereich der linken Seite angeht muss ich sagen, das sich jeder Wetterwechsel, vor allem feuchtes Wetter bemerkbar macht. Ziehen und Brennen auf der linken Seite, bis in den Oberschenkelbereich.
Ich denke wir alle werden damit auf eine gewisse Art und Weise leben müssen, dass uns Narben immer wieder Beschwerden bereiten.
So, dass wars erstaml von mir, musste auch mal meine Leidengeschichte loswerden.
MfG I.T.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: qweasd
Datum: 10. März 2009 12:14

habe V.Hackenbroch's Artikel im Spiegel gelesen
[wissen.spiegel.de]
und einen Leserbrief hier:
[www.hernienzentrumkoeln.de]
und daraufhin mit Stichwortsuche dieses Forum gefunden.

Hackenbroch:
"5-10% leiden nach der Leistenbruch OP an chronischen Schmerzen",
(bei allen Methoden,evt. besser bei Schlüsselloch, Aasvang,Kehlet)

wer das hier liest denkt eher 80%, aber wem's gut ergangen ist, der sucht und findet
dieses Forum wohl seltener.

Parviz Amid:
"Schmerzen häufiger als Rückfälle" (=Rezidiv?)

Hackenbroch:
"3-4% Rückfälle bei Bassini-Shouldice,1% bei Lichtenstein,1% bei TAPP

Dann fand ich noch einen Klinikvergleich vom Tagesspiegel Berlin, wonach
[www.tagesspiegel.de]
etwa 90% mit der Operation zufrieden waren in den meisten Berliner
Kliniken.
Schmidt gibt an :
0.3% (ihm bekannt gewordene) Rezidive , 98.5% zufrieden (insgesamt,
bei 75% Leistenhernien) "AQS1;MedicalTex" [was ist das, kann man das dort nachprüfen ?]


soll ich mich nun operieren lassen ? Der Chirurg meinte mein Leidenspegel
wär wohl noch nicht gross genug...
Ich fühl mich aber stark eingeschränkt, ein Job wär kaum möglich,
bin aber eh arbeitslos.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 10. März 2009 12:56

Hallo liebe Interessenten und Patienten,
leider ist das Thema Schmerzen nach Leistenbruch OP hier wirklich ein Dauerbrenner. Bitte einfach die alten Beiträge lesen - neue Fragen beantworte ich gerne. Ich kann Ihnen natürlich auch nicht die Entscheidung pro/contra OP abnehmen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Petra
Datum: 31. März 2009 00:18

Hallo

Zuerst stelle ich mal meine Fragen und dann kommt meine Geschichte.
Es geht um einen laparoskopischen Eingriff mit Netzimplantation, ich denke es wurde festgetackert. Bin 21 Jahre alt.

Kann das Netz herumwandern?
Wie fühlt sich das an, woran kann ich es merken?
Wie wird sowas untersucht?
Ist ein Rezidiv ein Zeichen für ein verschobenes Netz?
Was kann noch alles mit dem Netz passieren

Hatte jemand nach dieser Op Verdauungsstörungen?
Kann sich in meinem Bauchraum Narbengewebe bilden das dann auf den Darm drückt?

So jetzt meine Geschichte:

Ich bin vor 2 1/2 Monaten an der rechten Leiste operiert worden. OP war ok, Schmerzen waren nicht starkt. Werde noch meinen Chirurgen fragen ob es Komplikationen gab, laut Arztbrief nicht. Wobei das Gas in meinem Bauch mir die meisten Schmerzen bescherte.

Dann 2 Wochen nach der OP bekam ich stechende Schmerzen im Bauchraum, hauptsächlich unter der rechten Narbe. Und eine Verstopfung. Mein Hausarzt verschrieb mir Lactulose und einen Einlauf. Es half, aber nur bis zum nächsten Tag. Hab dann das Verdauungsproblem selbst hinbekommen. Wen es interessiert: Zum Frühstück ein Müsli mit ?türkischem? Joghurt, Trockenpflaumen und einem Apfel, hat sofort gewirkt und den Stuhlgang normalisiert. Dazu nehme ich immer noch Schüßlersalz Nr. 10

Vor einem Monat war ich wandern, also 6 Wochen nach der Op. Als ich vom Berg runter war hatte ich höllische Schmerzen in der Leiste und spürte wieder eine Beule. Es ist ein Rezidiv. Die starken Schmerzen vergingen und die Leiste tut nicht mehr weh, außer wenn ich viel gehe.

Mein OP-Termin ist erst im Mai, wegen Uni und so.

Heute war ich bei meinem Hausarzt weil ich diesen stechenden Schmerz im Bauchraum immer noch nach dem Aufwachen habe oder nach langem Sitzen. Er geht dann bei Bewegung wieder weg. Also würde ich gerne wissen ob das jemand kennt und ob sich da was gebildet haben könnte was auf den Darm drückt. Weil es ja genau unter der rechten Narbe ist.

Außerdem habe ich Schmerzen wenn ich mich durchstrecke und das rechte Bein nach hinten stelle, ca an der Stelle wo das Netz meiner Meinung nach liegt. Mein Arzt sagt ich sollte es nicht mehr spüren.

Wie gesagt war ich heute deswegen beim Hausarzt, hab aber nur herausgefunden, dass ich mit meinem Chirurgen reden muss. Weil mein HA könnte nur Vermutungen anstellen weil er nicht bei der OP war. Ihm fallen einige Ursachen ein aber die will er mir nicht sagen, weil er nicht dabei war und Kollegen bla bla.

Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir sagen was beim ihm war.

Für alle die zögern sich operieren zu lassen kann ich nur berichten, dass es ohne OP auch nicht besser war. Ein halbes Jahr lang hab ich nicht gewusst das ich einen Leistenbruch habe. Die Leiste hat nicht wehgetan. Aber ich hatte Gastritis und Druck unterm Brustbein und im Hals. Hab deswegen alle möglichen Untersuchungen gemacht, natürlich ohne Befund. Nach der OP war alles weg. Auch die Schmerzen in den Beinen jeden Abend. Also achtet nicht nur auf Schmerzen in der Leiste. Wenn der Darm austritt kann die ganze Verdauung davon betroffen sein.

Hoffe einige haben den Roman auch bis zum Ende gelesen :-)

Lg

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Uwe Sturm
Datum: 01. April 2009 08:57

Hallo..

Ich glaube ich habe wohl das selbe Problem wie sie !? Auch ich hatte vor 6 Wochen eine Leisten OP ( netz ). Der Arzt sagte das ich 3 Wo. nach der OP wieder Fußball spielen kann. Also bin ich dann auch wieder Joggen gegangen. Doch nach 5 tagen stellte sich ein stechender, ziepender, brennender Schmerz bei mir ein. je schneller ich mich bewegte oder rannte desto stärker wurden die Schmerzen. Der Arzt hatte gesagt das ich mich zu überansträngt hätte und das die nerven gereizt sind.. Mit etwas Strohmbehandlung geht das schon wieder weg. Aber NIX ! Es ist immer noch da und jezt tut es sogar schon manchmal weh wenn ich nur normal gehe.

Ich denke du hast das selbe Problem wie ich... aber was wir dagegen tun können weiß ich auch nicht...

Oder hast du schon eine Lösung !?


sturmi242@t-online.de



bis dann: s t u r m i

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Uwe Sturm
Datum: 01. April 2009 09:00

Hallo..

Ich glaube ich habe wohl das selbe Problem wie sie !? Auch ich hatte vor 6 Wochen eine Leisten OP ( netz ). Der Arzt sagte das ich 3 Wo. nach der OP wieder Fußball spielen kann. Also bin ich dann auch wieder Joggen gegangen. Doch nach 5 tagen stellte sich ein stechender, ziepender, brennender Schmerz bei mir im linken Oberschenkel bzw. am Hüftknochenein. je schneller ich mich bewegte oder rannte desto stärker wurden die Schmerzen. Der Arzt hatte gesagt das ich mich zu überansträngt hätte und das die nerven gereizt sind.. Mit etwas Strohmbehandlung geht das schon wieder weg. Aber NIX ! Es ist immer noch da und jezt tut es sogar schon manchmal weh wenn ich nur normal gehe.

Ich denke du hast das selbe Problem wie ich... aber was wir dagegen tun können weiß ich auch nicht...

Oder hast du schon eine Lösung !?


sturmi242@t-online.de



bis dann: s t u r m iexfmye

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Sabine
Datum: 03. April 2009 09:38

Hallo zusammen,jetzt bin ich erleichtert,das ich nicht die einzigste Person mit diesen Schmerzen ist.Meine letzte Leisten op,(rechts) war im Oktober 08,davor eine im jahr 07,bei der ersten op,haben sie auf normalerweise den Bruch operiert,und gleichzeitig einen Lymknoten rausgeholt.(die haben mir erst nicht geglaubt,das ich wahnsinnige Schmerzen habe,weil es bei Frauen anscheinend schwerer ist einen Bruch festzustellen.Die Wundheilung hatte nach diesem eingriff sehr lange gedauert,hatte eine Flüssigkeitsansammlung,und mußte erneut ins Krankenhaus.Die Ärzte meinten damals,gut,das die Narbe noch nicht ganz zu war,so das die Flüssigkeit nach draussen konnte,(ca größe eines Tischtennisballes.).Nach dem das dann abgeschloßen war,haben die Schmerzten nie ganz aufgehört,bis ich dann im Oktober 08 erneut zum Arzt gegangen bin,da man mir bei ersten mal schon nicht geglaubt hat,war meine Angst natürlich groß wieder als Simulantin abgestempelt zu werden,aber die haben Ultraschall gemacht,und der Bruch war nicht zu übersehen,also erneute OP,aber dieses Mal mit Netz.Nach vier tagen wurde ich entlassen,hab mich auch geschont,aber auch diese Schmerzen hören nicht auf.Bin dann Dezember erneut zur Ambulanz und es wurde mit lyrica angefangen.Wie einige Vorschreiber,hat es nicht wirklich geholfen.Bin dann im Februar erneut zur Ambulanz,und die haben mir dann gesagt,der Nerv sei eingeklemmt,und bekamm einen neuen OP Termin(sollte anfang März09 sein).Ebenso,sagten die Ärzte,das es normalerweise üblich sei,den Nerv zu durchtrennen,damit so was nicht passieren kann,aber sie meinen nicht gefunden hätten,weil durch die Entnahme des Lymknoten die Anatomie nicht mehr so gewesen wäre.War dann auch zur vorstationären Aufnahme,Narkoseartzt usw,und bin dann davon ausgegangen,OP geht klar.Keine zwei Sunden später kam ein Anruf,die OP wird abgesagt,weil erst noch ein MRT gemacht werden soll.Allso wieder warten und warten.Mrt ist nun gemacht worden und habe nächsten Mittwoch den Termin zur Besprechung.(nach 14tagen).Meine Schmerzen werden durch das warten nicht besser,nur schlimmer,egal ob ich sitze,gehe,liege oder sonst was,der Schmerz ist mein ständiger Begleiter und meine Lebensqulität eingeschrenkt,Schambereich taubheitsgefühl,gleichzeitig schmerzgefühl,zieht bis in rechte bein runter,beim toilettengang(abputzen)schmerzen,husten,niesen alles nur mit diesem Schmerz.Ich muß jetzt bis Mittwoch erneut warten,und bin dann mal gespannt was weiter passiert,obwohl diese Ärtzte schon sagten,das sei der Nerv.Verliere langsam den Glauben.Lieben Gruß Sabine

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Ferdi Hallmann
Datum: 18. Mai 2009 21:18

Hallo, habe am 24.03.09 eine beidseitige Leisten OP gehabt(mit Netz). Nach kurzer Zeit fühlte sich alles sehr gut an. Joggen war nach 2 Wochen kein Problem, mit Erlaubnis des Arztes. Dann hatte ich plötzlich das Gefühl, dass ich auf der rechten Seiten ständig einen Schlüssel in der Tasche hätte. Nach 7 Wochen ging ich wieder zur Arbeit. Arbeite als Schlosser, nach 3 Tagen, einem Jooginglauf und einwenig Fußballtraining am Abend konnte ich plötzlich kaum einen Schritt nach vorne machen und ich hatte
auf beiden Seiten sehr starke ziehende Schmerzen. Kann es sein daß das nur eine Überbelastung war oder kann wieder etwas kaputt gegangen sein?
Mein OP- Arzt sagte eine volle Belastung wäre nach 4 Wochen kein Problem.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Silke
Datum: 17. Juni 2009 11:10

Hallo,

ich bin vor einer Woche an der rechten Leiste nach Shouldice operiert worden. Es war ein doppelter Bruch.

rechts habe ich noch Wundschmerzen, aber ansonsten alles i.O.

Jetzt habe ich seit drei Tagen in der linken Leiste einen brennenden Schmerz!
Kann das von der Überbelastung kommen, da ich viel mit links ausgeglichen habe...? Oder ist es möglich, dass ich links auch einen Leistenbruch habe?

silke

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Wekenmann Martina
Datum: 15. Juli 2009 10:40

Hallo, mein Sohn Benjamin hatte vor ungefähr 2 Jahren eine L.-OP. dabei wurde ihm ein Nerv 4-5 Nerven das weiß ich nicht so genau er meinte es wären 4-5 eingeklemmt nach einer weiteren OP wurden diese frei gelegt. Nun hat er chronisch entzündete Nerven und lebt nur noch von Schmerzmitteln. Er ist erst 21 u. hat gerade erst ausgelernt, 1 Jahres Zeitvertrag u. wurde jetzt gekündigt obwohl er seither krankgeschrieben war. Ich habe 4 Kinder ich weiß als Mutter nicht wie ich ihm in dieser Zeit der Ignoranz meinem Sohn helfen kann. Wenn ein Arzt heute keine Lösung f. ein Problem mehr hat wird man als Simulant abgestempelt u. mir als Mutter sagt man der soll sich mal zusammenreißen. Dieser Mensch vegetiert nur so dahin, wenn zu ist mit Schmerzmittel ißt der mir nichts mehr, päple ich meinen nicht simulaten Sohn wieder mit Babynahrung auf weil er so abgnommen hat. Unsere Situation ist recht extrem, aber wer kann uns helfen???? Entschuldigung für Kurzfassung. Gruß Martina Wekenmann

Zur Seite:  vorige Seite 123nächste Seite
Aktuelle Seite: 2 von 3


In diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben. Bitte melden Sie sich an.