Düsseldorf :  Patientenforum
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Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: heiko
Datum: 06. September 2009 01:56

was tun!!!!!!!!!
hallo wollte mal von meinem pech erzählen.am 18.08.2009 um 8uhr leisten-op nach tapp(endoskopisch) rechts.nach op starke schmerzen,nur mit tabl. auszuhalten.nachmittags kam der dok..und meinte eine schlechte nachricht bei ihrer op ist das endoskop defekt gegangen,ersatzgerät war im einsatz.also hat chef-dok..entschieden stop der op.. und weiter mit der op nach lichtenstein...deswegen ca 9cm narbe...bei der drainage mit der tollen flasche,plätscherte schön das wundwasser.....so weil es so schön weiterlief wurden aus 1tag....schließlich 5tage stationär...nach hause mit drainage am 22.08.2009 am 23.08.2009 wegen der flasche im kh...läuft noch zu viel wieder nach haus bis morgen...auf die frage ob es normal sei das der schlauch so lange drin bleibe..sagte der dok. es gibt immer ausnahmen..am montag den 24.08.2009 wieder ins kh..schaute der arzt auf die flasche..meinte es ist an der grenze..dies könnte er nicht entscheiden muss chef-dok. fragen..der kam und fragte wie lang die op her sei ..sagte am 18.08.2009 da sprach er was..da muss sofort die drainage raus wegen infektionsgefahr...so schlauch entfernt..bis donnerstag zum fäden entfernen....nach hause....donnerstag 27.08.2009 im kh da fragte der arzt..ein anderer wie lang op..und schlauch ziehen her ist...bla -bla und meinte da lassen wir die fäden bis montag drin..kann hausarzt machen...auf die frage weil immer noch alles geschwollen,und schmerzte.....sei normal gehe schon weg...montag 31.08.2009 beim hausarzt ...schaute und meinte ob die noch mehr operiert hätten...wegen narbe und weil es so geschwollen war....sagte komm am freitag wieder wegen kontrolle...freitag den 4.09.2009 sagte ich zu ihm keine besserung..daraufhin ultraschall..erste was er sagte da haben sie aber ganz schön gewütet...über dem netz ist alles dunkel noch (wundwasser) das dauert aber...meinte er da ist auch nicht alles gut gelaufen bei der op....sagte mindestens nochmal 2wochen krank...und wenn dann nicht besser muss man wahrscheinlich nochmals rein!!!!!!!.sagte braucht seine zeit..mein arbeitgeber sehr begeistert...aus ca 2wochen sind dann 5wochen geworden...bin aufgrund eines leichten zwicken in der leiste zum dok..der überweißung und im kh zur op geraten....wäre froh könnte die zeit zurückdrehen......jetzt meine frage gibt es eine möglichtkeit das wundwasser rauszuziehen ohne was zu verletzten(ohne op)davon hab ich erstmal genug....danke für tipps und infos hoffe und bete das es besser wird gruss heiko

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 21. September 2009 08:09

Hallo Heiko,
Sie haben Ihren Beitrag wohl 2x eingestellt - den gleichen Beitrag habe ich schon beantwortet.....
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Wolfgang S. Krämer
Datum: 24. Oktober 2009 11:07

Hallo zusammen, habe mir nun jeden Betrag aufmerksam durchgelesen habe aber mein Problem leider nicht gefunden!
Also ich wurde im März 2008 an der linken Leiste operiert. Es wurde eine Netz eingesetzt. Danach hatte ich am linken Hoden einen Schmerz der sich bei zu engen Hosen, oder beim hinfassen meldet. Der Chefarzt meinte dies legt sich in 3 Monaten, wenn nicht soll ich wieder kommen. Nach 3 Monaten kam ich wieder. Er meinte ich solle zum Urologen gehen. Tat ich dann. Der stellte eine Entzündung fest die er 10 Tage lang mit Antibiotika behandelte mit dem Endergebnis danach als geheilt entlassen, aber der Schmerz im Hoden nach Berührung blieb. Habe mich mittlerweile auch damit abgefunden.

Aber nun habe ich seit einigen Wochen immer ein Druckgefühl in der linken Wade (keine Schwellung) im Wechsel mit einem brennen und einem ziehen. Des weiteren habe ich einen Druck beim Sitzen zwischen Leiste und Oberschenkel in der Beuge, wie wenn irgend etwas (vielleicht das Netz) mir dort hineindrückt. Ganz schlimm ist es beim Autofahren, dann drückt was in der der Beuge und der Druck in der linken Wade ist da.

Nun meine Fragen:

Kann es sein, dass dies das Netz ist welches diese Symtomatik in der Wade verurschacht?

Ist es vielleicht verrutscht?

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dieter
Datum: 06. Januar 2010 10:30

Hallo,

bei mir wurde ein Leistenbruch links 10.2007 festgestellt und nach Shouldice operiert, in 04.2009 wurde die gleiche Seite mit einem Netz versehen(mmer wieder Schmerzen)( Tapp-Op ).
Vor zwei Wochen verspürte ich beim Tennis einen starken reißenden,tiefliegenden Schmerz in der Leiste, dachte zuerst an eine Zerrung, da die Schmerzen nicht nachliesen ging ich zum Hausarzt,er konnte durch abtasten und Ultraschall nichts feststellen. durch Einnahme von Iburofen wurde es nicht besser nun hat er mir ein anderes Medikament verschrieben. die Beschwerden werden aber nicht besser und ich stelle mir die Frage ob nicht doch etwas an der operierten Stelle gerissen sein kann. die Schmerzen weiten sich mittlerweile auf die komplette linke untere Region aus,zudem ein ziehender Schmerz zum Hoden.

Bedanke mich bereits jetzt für Ihre Antwort.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Iris
Datum: 12. Februar 2010 00:11

Hallo!
ENDLICH mal eine Seite, auf der es wohl um mein Thema zu gehen scheint...Ich möchte jetzt nicht nochmal alles aufrollen. Bin weiblich und hatte vor 3 Jahren diese beidseitige Leistenbruch-OP und Netze mit Titanklammern drin.
Nun dumpfer übler Schmerz linke Flanke, bis in beide Beine, Tag und Nacht.
Mein Leben ist beherrscht von diesem Schmerz..., kein Arzt findet was...

Meine Vermutung: Allergie gegen die Titanklammern.
Was tun?
GIBT ES EINEN CHIRURGEN, DER DIE KLAMMERN WIEDER ENTFERNEN KANN???

Hat das schon mal jemand gemacht??????????

Wäre um jede Info SEHR dankbar.


LG
Iris, die Gequälte

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 15. Februar 2010 12:08

Hallo Iris 'die Gequälte',
wer sich so einen Namen gibt dem muss es ja wirklich schlecht gehen. Gerne werden wir hier in der Klinik Golzheim versuchen Ihnen zu helfen - allerdings habe ich noch nie von einer Allergie gegen die Klammern gehört, mit denen so ein Netz festgemacht wird.
Es ist alllerdings mehr als schwierig diese Klammern oder das Netz wieder zu entfernen - dafür müsste man praktisch den ganzen Bauch aufmachen - laparaskopisch wird da nicht gehen.
Was sagt denn Ihr Operateur zu dem Dilemma - hat es da schonmal ähnliche Fälle gegeben?
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: John Fagora
Datum: 18. Februar 2010 00:29

Hallo Allerseits,

interessante Beitrage.

Wir halten mal fest:
1) Ärztesprüche wie "in x Wochen können sie wieder alles machen" sind Märchen. Die Operateure kriegen meistens keinen Feedback von Ihren Patienten, weil sie nur noch von einer Schmerzklinik in die andere geschupst werden.
2) Immer wieder einkehrende Schmerzen sind die Regel.
3) Hernie -OP's werden statt in 1 1/2 h in nur 3/4 h durchgeführt aus kommerziellen Gründen. Dabei wird gekappt was geht um schnell durch zu kommen.
4) Rezidive sind häufiger als bekannt gegeben wird .. zwecks Werbung
5) Bei der Shouldice Methode werden intakte Muskeln irreparabel durchtrennt aus Gründen siehe in Punkt 4). Diese Muskeln heben und senken die Hoden aus naturgegebenen Gründen. das fällt danach komplett weg und kann für den einen oder anderen ein unglückliches Gefühl sein. Die Ärzte verschweigen diesen Eingriff natürlich, sonst hätten die weniger Shouldice-Patienten, dabei ist dort die Gewinnspanne am größten.
6) Gutachter der Ärztekammer sind von den Chefärzten der großen Krankenhäuser gekauft. Gutachten fallen negativ für den Kläger aus.
7) Mit Eis kühlen hilft bei Akuten schmerzen am besten. Sonst immer schön warm halten und leichte aber ofte Bewegungen machen.
8) leistungssport kann man knicken, da viel zu riskant, dass wieder reisst. dann ist es richtig übel.
9) Mikrorezidive sind die Regel im laufe des Lebens. Gut abwägen, ob man damit zu leben lernt, oder sich nochmal unters Messer legt und nochmal Pfusch mit Hodenverlust erleidet.
10) Die Haut um die Leiste herum ist stark iriitiert. Wenn man nicht daran denkt vergisst sich dieses Gefühl.
11) Die ersten jahre können Probleme beim sex bereiten, weil schmerzen im Leistenberiech sind schlicht und einfach Gefühlsskiller und irritieren durchweg und stören bis zum Ende.
12) Wenn ihr mit Euren Schmerzen zu den Ärzten geht, wissen sie nicht wirklich wie man helfen kann. Die checks fallen meistens negativ aus oder unterliegen falschen Diagnosen. Nochmal aufschneiden und reinschauen, ob alles in Ordnung ist ist der einizge weg, alles andere bleibt unsicher.
13) Akzeptiert, dass es eine Behinderung ist und passt Euch an um eine zweites mal weniger wahrscheinlich zu machen. Leichte und ofte Bewegungen!!!!
14) Essen anpassen. Am Leistenbereich führt das Essen entlang. Mit der Zeit herausfinden, was am besten bekommt.

Gruß
Euer
John Fagora
Dr. med.
New South Wales / Australia

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: John Fagora
Datum: 18. Februar 2010 00:37

Allen noch eine gute Besserung!!!

John Fagora schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Allerseits,
>
> interessante Beitrage.
>
> Wir halten mal fest:
> 1) Ärztesprüche wie "in x Wochen können sie wieder
> alles machen" sind Märchen. Die Operateure kriegen
> meistens keinen Feedback von Ihren Patienten, weil
> sie nur noch von einer Schmerzklinik in die andere
> geschupst werden.
> 2) Immer wieder einkehrende Schmerzen sind die
> Regel.
> 3) Hernie -OP's werden statt in 1 1/2 h in nur 3/4
> h durchgeführt aus kommerziellen Gründen. Dabei
> wird gekappt was geht um schnell durch zu kommen.
> 4) Rezidive sind häufiger als bekannt gegeben wird
> .. zwecks Werbung
> 5) Bei der Shouldice Methode werden intakte
> Muskeln irreparabel durchtrennt aus Gründen siehe
> in Punkt 4). Diese Muskeln heben und senken die
> Hoden aus naturgegebenen Gründen. das fällt danach
> komplett weg und kann für den einen oder anderen
> ein unglückliches Gefühl sein. Die Ärzte
> verschweigen diesen Eingriff natürlich, sonst
> hätten die weniger Shouldice-Patienten, dabei ist
> dort die Gewinnspanne am größten.
> 6) Gutachter der Ärztekammer sind von den
> Chefärzten der großen Krankenhäuser gekauft.
> Gutachten fallen negativ für den Kläger aus.
> 7) Mit Eis kühlen hilft bei Akuten schmerzen am
> besten. Sonst immer schön warm halten und leichte
> aber ofte Bewegungen machen.
> 8) leistungssport kann man knicken, da viel zu
> riskant, dass wieder reisst. dann ist es richtig
> übel.
> 9) Mikrorezidive sind die Regel im laufe des
> Lebens. Gut abwägen, ob man damit zu leben lernt,
> oder sich nochmal unters Messer legt und nochmal
> Pfusch mit Hodenverlust erleidet.
> 10) Die Haut um die Leiste herum ist stark
> iriitiert. Wenn man nicht daran denkt vergisst
> sich dieses Gefühl.
> 11) Die ersten jahre können Probleme beim sex
> bereiten, weil schmerzen im Leistenberiech sind
> schlicht und einfach Gefühlsskiller und irritieren
> durchweg und stören bis zum Ende.
> 12) Wenn ihr mit Euren Schmerzen zu den Ärzten
> geht, wissen sie nicht wirklich wie man helfen
> kann. Die checks fallen meistens negativ aus oder
> unterliegen falschen Diagnosen. Nochmal
> aufschneiden und reinschauen, ob alles in Ordnung
> ist ist der einizge weg, alles andere bleibt
> unsicher.
> 13) Akzeptiert, dass es eine Behinderung ist und
> passt Euch an um eine zweites mal weniger
> wahrscheinlich zu machen. Leichte und ofte
> Bewegungen!!!!
> 14) Essen anpassen. Am Leistenbereich führt das
> Essen entlang. Mit der Zeit herausfinden, was am
> besten bekommt.
>
> Gruß
> Euer
> John Fagora

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Leistenbruch
geschrieben von: Karl Klem
Datum: 18. Februar 2010 21:55

Hallo

Mein Papa wurde Leistenbruch operiert alles ganz harmlos bei einen Gesunden Menschen und jetzt kämpft er um sein Leben.

Er wurde am Donnerstag Leistenbruch Operiert wurde am Samstag darauf wieder entlassen mit geringen Schmerzen am Abend wurde ihm Schlecht am Sonntag Erbrechen und Durchfall am Montag ging er zum Doktor der sagte er hatt eine Darmgrippe und schickt ihn wieder nach hause das wird schon wieder, am Dienstag fuhr er ins Spital Blutdruck im Keller da haben sie ihm sofort Operiert weil er hatt eine Darmlähmung knich im Darm (sie sagen Mechanischer fehler) und bereits 4 Liter Wasser im Bauch und Blutvergiftung. Am Mittwoch kam der Anruf wir müssen kommen er lebt nicht mehr lange, ab Donnerstag ging es wieder leicht bergauf, jetzt war er 7 Tage im Tiefschlaf er braucht jetzt keine Beatmung mehr.Stuhl hatt er auch schon gehabt aber wir müssen noch mit allem Rechnen. es geht ihm immer noch sehr Schlecht. Er war vorher ein ganz gesunder Mensch

Haben die vieleicht schlampig gearbeitet ?Ich würde sagen das ist vom Spital und vom Hausarzt verpfuscht worden .

Bitte um Antwort

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Kai
Datum: 21. Februar 2010 11:51

Hallo,

ich wurde am Freitag ambulant an der Leiste links operiert. Der Bruch verlief von oben nach unten und reichte bis in den Hodensack hinein.

Mein Arzt hat mich zuvor aufgeklärt: Da ich erst 28 bin, würde man noch kein Netz einsetzen. Nach einer Internetrecherche bin ich dann auch darauf gekommen, dass mit Schlüssellochmethode und Netz noch zu wenig Erfahrungen vorliegen. Also hat er mich ganz "normal" aufgeschnitten und den Bruch geschlossen, wobei dabei der Leistenkanal eingeengt wurde. Die OP hat 45 Minuten gedauert. Im Aufwachraum habe ich meinen ersten Kaffee getrunken. Mein Vater hat mich in meine Wohnung gebracht. Da ich im 4. OG wohne, hat es mit dem Treppensteigen natürlich etwas gedauert. Aber gestern und heute war ich schon vorsichtig draußen. Heute Nacht hatte ich ein leichtes Schmerzen beim Drehen. Aber anderthalb Tage nach der OP wundert mich das nicht. Die OP-Narbe am Bauch ist taub, weil der Arzt dort den Nerv durchtrennt hat. Das soll sich wohl wieder geben.

Vor der OP habe ich monatelang an Verdauungsstörungen gelitten. Vor einem halben Jahr hatte ich eine Nebenhodenentzündung. Immer wieder hatte ich Schmerzen im linken Hoden, der seit einiger Zeit weiter oben lag. So weit ich das jetzt schon abschätzen kann ist das nun seit der OP schlagartig vorbei: Keine Schmerzen mehr und die Hoden sind wieder halbwegs parallel und der Stuhlgang ist plötzlich wieder normal.

Ich schreibe hier eigentlich nur, weil ich vermute, dass sich bisher wohl vor allem jene geäußert haben, die etwas Pech mit dem Heilungsverlauf hatten. Ich wünsche allen jenen gute Besserung, möchte aber auch allen Mut machen, denen eine OP noch bevorsteht. Ich bin noch eine Woche krankgeschrieben und dank gut gefülltem Kühlschrank muss ich auch nicht schwer heben. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich zwei Tage nach der OP schon wieder so fitt bin. Da fand ich meinen letzten Zahnarztbesuch (Wurzelbehandlung!) weit schlimmer. Habt also keine Sorge vor der OP! Nebenwirkungen können immer auftreten. Bei mir ist aber bislang alles völlig harmlos verlaufen.

Beste Grüße
Kai

Schwellung 3 Monate nach der OP
geschrieben von: Rüdiger
Datum: 25. Februar 2010 04:36

Hallo alle zusammen,
ich wurde vor 3 Monaten an der Leiste operiert, habe keine Schmerzen mehr und mache wieder Sport.
Manchmal ist es aber noch was geschwollen und eigentlich kann ich immmer einen Teil hochdrücken. jetzt weiß ich nicht, ob das der Darm ist, oder die Narbe, die ich hochdrücke...also wenn es symetrisch aussieht, drücke ich was hoch und dann ist da eine Art Delle. Ein "Ei" wie vorher hatte ich jedoch nicht.
Meine Frage ist also:

KONNTET IHR NACH DER OP NOCH ETWAS REINDRÜCKEN ODER HOCHDRÜCKEN?

Bei mir wurden im Übrigen die Muskeln einfach zusammengenäht.

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Konrad
Datum: 12. März 2010 11:30

Hallo!
Wurde vor 3 Wochen wegen einem Leistenbruch rechts operiert ( nach sholdice )!
Nun hat man mir nach der op gesagt, dass das Heben und Tragen schwerer Gegenstände untersagt ist! Soweit alles klar!
Aber der Grund meines Eintrags ist nun der, dass ich gerne wissen wurde, wie es mit Bewegungen aussieht die ( auch ) eine Spannung verursachen!
Bei mir aktuell z.B. das morgentliche Strecken! Habe dabei nämlich ein etwas schmerzendes spannungsgefuhl! Kann dadurch ein rezidiv entstehen!
Bitte um Antworten ( mach mich nämlich schon verrückt )!
Gruß

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 07. September 2010 11:28

Hallo Konrad,
schwere Heben sollten Sie vermeiden, da hierbei der Druck in der Bauchhöhle ansteigt und sich dadurch wieder Darm durch die Bruchpforte zwängen kann.
Recken und Strecken sollte eigentlich keine Probleme verursachen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: irisl64
Datum: 29. November 2010 00:07

Sehr geehrter Herr Dr. Petsch,

erstmal vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich war mittlerweile natürlich bei meinem Operateur, der jedoch meinte, er habe noch nie von Unverträglichkeiten bzgl. Titan nach Hernien-OP gehört geschweige denn, könne er die Klammern wieder entfernen (wie Sie auch sagten), ABER ich frage mich: Was kann ich dann tun?
Anscheinend ist eine Unverträglichkeit nicht selten (bei Titanstiften in den Zähnen oder Titanschrauben in Hüfte oder Schulter schon oft vorgekommen und nach Entfernung waren Patienten beschwerdefrei)...
Die Beschwerden werden immer schlimmer und unerträglicher, evt. könnten wohl auch Enddarmspastiken möglich sein.
Nur, wie bekomme ich Hilfe? Kennen Sie einen Chirurgen, der bereit ist, die Klammern zu entfernen? Oder haben Sie noch eine andere Idee?
Danke Ihnen sehr vorab.

Iris

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 28. Dezember 2010 15:14

Hallo Iris,
nein, leider kann ich Ihnen in diesem Fall auch nicht helfen bzw. kann Ihnen auch keinen Operateur nennen - aber wenden Sie sich doch bitte an einen Chirurgen in Ihrer Nähe, dort kann man Ihnen vermutlich einen Rat geben.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
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[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Schmerzen nach Leisten-OP
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 29. Dezember 2010 07:57

Hallo Iris,
nein, leider kann ich Ihnen in diesem Fall auch nicht helfen bzw. kann Ihnen auch keinen Operateur nennen - aber wenden Sie sich doch bitte an einen Chirurgen in Ihrer Nähe, dort kann man Ihnen vermutlich einen Rat geben.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
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