Datum: 29. Mai 2012 17:53
Sehr geehrter Herr Dr.Petsch,
anbei die Bitte ihrer Einschätzung zu meinem folgenden Problem.
Männlich, 35 Jahre alt ( seit 1,5 Jahren Rauchfrei

)
Seit einigen Jahren linker Hoden wesentlich grösser als der rechte ( rechts Hodenhochstand in der Kindheit )
Bisher ohne Probleme
Seit ca 6 Wochen "ziehen" in der linken "Leistengegend" ausgehend vom linken Hoden.
Dieser hängt deutlich tiefer , liegt eher im Hodensack.
Druckgefühl auf dem linken Hoden. Linker hoden eher "prall"
Unangenehm beim Sitzen oder Laufen
Besuch beim Urologen.
Kurze Ultraschalluntersuchung/abtastung - laut Urologe unauffällig
Diagnose "Nebenhodenentzündung"
Therapie: Kühlen, Hochlagern und 2x1 Ciprobeta (20stk) 1 Woche Arbeitsunfähig.
1 Woche später erneute Vorstellung beim Urologen - keine Besserung - selbe Problematik wie vorher.
Urologe schaut sich das ganze nochmals an - abtastung...Urinprobe geleistet ( unauffällig laut urologe)
Diagnose "Nebenhodenentzündung"
Therapie wie beim ersten Besuch...(weitere 20stk cipro...)
Nach 10 Tagen Tabletten aufgebraucht - das ziehen in der Leistengegend wird weniger - Problematik am Hoden bleibt gleich...
1 Woche mit dem Problem gearbeitet - da Problematik immer noch besteht heute(29.05) wieder Vorstellung beim Urologen (ich geb nicht auf

)
Ziehen in der Leistengegend im liegen nicht vorhanden - im Sitzen oder stehen sehr wohl vorhanden.
Druckschmerz vorhanden und linker Hoden liegt eher im Hodensack
Was mir aufgefallen ist, sofern ich das ganze kühle - zieht sich der Hodensack zusammen, und hebt den linken hoden an, ziehen in der Leistengegend und auch das Druckgefühl im Hoden lassen deutlich nach... nur bei hängendem Hodensack deutliche Probleme :/
Das ganze meinem Urologen erörtert , nochmalige Ultraschalluntersuchung auch auf das "kühlphänomen" hingewiesen...
teilte mir mit, das dies für ihn alles im normalen Bereich liegt - auch die grösse vom linken Hoden im Vergleich zum rechten etc.. alles anscheind normal.
Blut abgenommen (resultate donnerstag) sucht nun nach entzündungsmerkmalen.
wollte mir das pflanzliches verschreiben (auf grässerbasis...) aufgrund von vorhandener Allergie nochmals
Rücksprache in der Praxis - "Dann nehmen Sie lieber garnix" - wir warten nun auf das Blutresultat... sollte das auch "normal" ausfallen, bilde ich mir das ganze wohl ein :/
Grad mit dem Blick auf eine schlimme Diagnose (Hodenkrebs etc..) verfolge ich das Thema weiter, und kann mich mit der derzeitigen Behandlung bei meinem Urologen nicht zufrieden geben.
Nach einigem Lesen im Netz entdecke ich doch parallelen zwischen meinem Problem und einer Varikozele oder einer Hodenentzündung.
Das hier keine genaue Ferndiagnose gestellt werden kann ist mir klar, dennoch würde ich mich über eine Einschätzung ihrerseits freuen.
Ein Besuch in der Paracelsus wird nach ihrer Antwort wohl erfolgen, da ich aus der "nähe" komme

, und das ganze nun kurz und schmerzlos abgeklärt wissen will.
P.s. ist eine vorherige Terminabsprache Sinnvoll ? (Notfallklink?) (Termine noch in diesem Jahr verfügbar?

)
vielen dank und gruss