Düsseldorf :  Patientenforum
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Re: Verengung an den Nieren; Nierenplastik
geschrieben von: Anonym
Datum: 26. September 2007 20:44

Hallo, habe ebenfalls eine Harnleiterverengung. Eine Niere arbeitet 60, die andere 40%.
1. oll hier operiert werden? Wenn ja, welche Methode?
2. Bleibt es bei einer einmaligen Operation?
3. Wird nicht operiert, wird die Niere dann immer schlechter? bzw. wie verläuft diese Krankheit?

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Anonym
Datum: 26. September 2007 20:51

Hallo,
habe eine Harnleiterverengung. Es wurde auch schon ein Lasix-Ing durchgeführt. Eine Niere arbeitet 60, die andere 40%. Habe einen ständingen Schmerz an der re. Niere im Lendenbereich und im re. Oberbauch vorne.
Nun meine Fragen:
1. Mein Urologe sagte mir, dass eine Niere vorne am Oberbauch keine Schmerzen auslösen kann. Stimmt das?
2. Wann ist eine Operation anzuraten?
3. Wäre in meinem Fall eine Operation sinnvoll?
4. Wenn ja, welche Operation (Schiene oder Schlitzung??)
5. Lasse ich mich nicht operieren, wie ist der Verlauf der Krankheit, kann es sein, dass diese Niere dann einmal gar nicht mehr arbeitet?
Wäre wirklich sehr nett, wenn Sie mir antworten würden. Besten Dank im Voraus.

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Axel
Datum: 12. Oktober 2007 13:41

Hallo Dr. Petsch,

ich habe auch ein Problem mit einer Verengung des Harnleiters und eine hochgradige Stauniere. Dieses Problem besteht seit gut 3 Jahren. Es kam aber immer nur sporadisch zu schmerzen in der Nierengegend, weswegen die Arzte im Krankenhaus sagten man sollte erst einmal abwarten. Die Nierenfunktion betrug in der Zeit immer 52% links und 48% rechts. Was nach aussage meines Urologen ein völlig normaler Wert ist. Der Abfluss aus der Niere aber durch das aufgeblähte Nierenbecken verzögert ist.
Alle 6Monate wurde eine Funktionsszinthigraphie gemacht, die auch eigentlich immer unauffällig war.
Am 2.Oktober dieses Jahres habe ich wieder eine Routinemässige Szinthigraphie gehabt, wobei einmal nur noch ein Wert von 0% rechts und 100% links zu verzeichnen war. Mein Urologe schickte mich darauf hin dirkt ins Krankenhaus, wo nochmals eine Funktionsüberprüfung gemacht wurde. Bei dieser kam allerdings heraus, das die rechte Niere immerhin noch 13% und die linke dementsprechend 87% leistet.

Ich bin darauf Stationär aufgenommen worden und mir wurde eine Perkutane Nephrostomie angelegt. Um die rechte Niere erst einmal zu entlasten.

Jetzt heisst es erstmal abwarten und Tee trinken.

Wenn die Niere sich wieder erholt, soll eine Nierenbeckenplastik gemacht werden.

Was ist hier bei besser, offene oder laporokopische OP?

Falls die Niere entfernt werden muss, ist so eine OP eine komplizierte Sache?

Das sind die Fragen die mir auf der Seele brennen, und die ich im KH noch nicht gestellt habe. Aber vielleicht haben sie, Dr. Petsch ja Lust sie kurz zu beantworten.

LG
Axel

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 16. Oktober 2007 22:19

Sehr geehrter Patienten,
ich bitte um Verständnis, dass ich auf Ihre Anfragen hier nicht individuell im Einzelfall eingehen möchte.
Es ist notwendig, dass Sie sich persönlich beraten lassen - bitte suchen Sie einen Urologen auf. Gerne können Sie sich auch in unser Ambulanzsprechstunde vorstellen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Sigrun Stumpfhuber
Datum: 12. Januar 2008 23:15

petsch schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Herr Neuschwender,
> es ist erfreulich, dass Sie die Paracelsus Klinik
> in Osnabrück aufsuchen - ich hoffe erfolgreich und
> ich würde mich freuen, wenn Sie unser Düsseldorfer
> Forum dort erwähnen...........;-).
> Aber leider ist unserer Spezialklinik für Urologie
> in Düssedorf, und Sie sind dann in Osnabrück.
> Mit freundlichen Grüssen,
> Dr.med. Martin J. Petsch
> Facharzt für Urologie, Andrologie
> und spezielle urologische Chirurgie
> Fellow European Board of Urology
> Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
> Paracelsus Klinik Golzheim
> Friedrich Lau Str. 11
> 40474 Düsseldorf
> Tel.& Fax. 0211-4379-115
> [www.androdoc.de]
> dr.petsch@androdoc.de

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Sigrun Stumpfhuber
Datum: 12. Januar 2008 23:26

,Hallo
Ich bin seit 1990 beidseiteig an den Nieren operiert worden in Herne wegen Steine.Nun habe ich seit Jahren schwierigkeiten.Nun hat man bei mir eine Harnleiterverengung festgestellt.War im Februar zur op da wollte man es beheben
aber leider ging es nicht da meine Niere so sehr kaputt ist das heisst nur noch 15 prozent arbeitet.Sie haben sie miraber nicht herausgenommen.Seitdem habe ich schmerzen ohne ende beim Wasser lassen und keiner kann mir helfen.Das schlimme dabei ist das ich jede stunde zur Toilette muss ob Tags oder bei Nacht das ist kein Leben.Kann man denn gar nicht daran mehr ändern musss ich mein Leben so weiter verbringen bin erst 48 Jahre alt.Wäre sehr nett wenn mir einer weiterhelfen kann.Mfg Sigrun aus Hamm

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: cornelia jäger
Datum: 22. Februar 2008 09:52

3 monate nach der entbindung hatte ich eine unterleibs op in der mir die gebärmutter entfernt wurde die blase "hochgezogen"die vordere und hintere scheidenwand sowie der beckenboden gestrafft wurde.bei der abschlußuntersuchung wurde festgestellt das ich eine diffuse unterleibsentzündung,eine blasenentzündung,eine schwellung im harnleiter sowie eine stauniere 2.grades hatte.es folgten weitere untersuchungen sowie eine erneute op in der mir eine harnleiterschiene und ein katheter gesetzt wurde.dieser verblieb 4 monate in der niere und wurde dann operativ erntfernt.die harnleiterschiene wurde etwas später ambulant entfernt.da meine blase nicht die gewünschte funktion ausführte bekam ich medikamente.anfänglich glaubte ich an eine besserung der blasenfunktion welches sich aber bald als irrtum erwies.nach mehr als drei jahren überwies mich mein behandelnder urologe ins krankenaus zum blasendruckmessen. es wurde festgestellt das meine blasenfunktion sehr eingeschränkt ist.eine weitere op wird folgen.nin meine frage:was ist die beste op methode und welche erfolgsaussichten sind in meinem fall zu erwarten.

Ureterabgangstenose links - Pyeloplastik links
geschrieben von: Frau Brumberg
Datum: 15. März 2008 16:53

Bei mir wurde vor drei Wochen wegen einer Ueterabgangstenose
links, chirugisch eine Nierenbeckenplasitk mit JJ - Stent Einsatz
vorgenommen. Die OP verlief komplikationslos.
Jetzt, drei Wochen nach der Op habe ich mich meinen Hausärzten
vorgestellt. Sie machten ein kleines Blutbild, wo festgestellt wurde
das nur der BSG - Wert erhöht ist und schauten sich die linke Niere
via Ultraschall an. Trotz Op war wieder Flüssigkeit im Nierenbecken
zu sehen ( Stufe 1) Nierengröße und Nierendurchblutung waren aber optimal.
Der Kreatininwert im Blut liegt bei 0.8 mg/dl.
Muss ich mir jetzt ernsthafte Sorgen machen, wenn trotz Stent, der ja
das neugeformte Nierenbecken und den neu geformten Harnleiter schützt und
entlastet, wieder Flüssigkeit in der Niere ist?
Mir haben meine Hausärzte empfohlen, den Urologen, der mich operiert hat
aufzusuchen. Auf was sollte ich jetzt achten? Kann es passieren, dass der Stent jetzt länger als 5 Wochen drin bleibt? Kann ich trotz des Stents in 2 Wochen
wieder mit dem Sport anfangen?

Re: Ureterabgangstenose links - Pyeloplastik links
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 16. März 2008 20:37

Hallo Frau Brumberg,
ich empfehle Ihnen, diese Fragen an Ihren Urologen zu richten, der Ihren Fall auch persönlich kennt.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
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Re: Verengung an den Nieren; Nierenplastik
geschrieben von: Mackowiak
Datum: 06. Mai 2008 14:35

Hallo bei mir wurde eine niereabgangs anomalie festgestellt habe mich daruaf hin vor 9 wochen einer nierenplastik op unterzogen mit einsatz eines stents der nach 8 wochen gezogen wurde. gleich nachdem er gezogen wurde hat ich wieder schmerzen und die niere hat sich gestaut am anderen morgen bin ich wieder ins krankenhaus gefarhren und da wurde mir wieder der stent reingesetzt später hat man mir gesagt das sich der harnleiter durch die narbe abgeknickt hätte und das dazu geführt hat das sich die niere gestaut hat. jetzt muß ich den stent für 3 monate drin behalten und hoffen das sich den harnleiter an die form gewöhnt wenn nicht muß ich wieder unters messer. kann mir einer rat geben was man machen kann?

Frisches Blut im Anfangsurin/Blutgerinnsel
geschrieben von: W. Boru
Datum: 08. Mai 2008 23:59

Mein Mann hat seit ca. 1 1/2 Jahren immer wieder Blut im ersten Strahl des Urins. DAs kam alle paar MOnate vor. Man hat CT Abdomen und Nieren gemacht,einen Nierenstein im Harnleiter kurz vor der Blase festgestellt und den jetzt op. entfernt. Die ERklärung des Operateurs war: das Blut kommt nicht von dem Nierenstein! Man hat Darüberhinaus PSA-WErt Untersucht, ist in Ordnung, hat eine gutartige Vergrößerung der Prostata festgestellt, die seit ca. 2 Wochen mit Tamsilu.. behandelt wird, aber jetzt nachdem die Nierensteinentfernung ca. 3 Wochen vorbei ist, kamm nun 2 Tage lang massi?v Blut im Urin, das dann nach 2 Toilettengängen wieder vorbei war. Was kann das sein? Wie kann man noch untersuchen? Können es VArizen an der Prostata sein? Muss man was machen? DAnke für eine baldige Antwort.

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: rita klar-dorer
Datum: 30. September 2008 20:29

guten abend,herr dr.petsch!
auch ich bräuchte hilfe und rat:wurde am 28.9.2008 ins st.josef-kh in moers eingeliefert,da ich sehr starke schmerzen im nieren-,seitenber.- u. unterbauch hatte.zuvor bekam ich v.notarzt eine spritze,da alles auf nierensteine hinwies.beim ultraschall sah man einen festsitz.stein im ber. d. link.harnleiters.erwähnen muss ich noch:als ich im kh ankam,waren d.schmerzen verschwunden u. blieben es auch.am 29.9.wurde kontrastmittel gespritzt;steine waren n i c h t sichtbar,jedoch eine kurzstreck.stenose,welche,n.d.aussagen d.arztes angeboren wäre.ich werde im dez.54 jahre u. hatte noch nie damit probleme.als baby hatte ich wohl mal nierensteine und 1mal eine nierenbeckenentzünd.vor ca.20 jahren.da ich vom tag d. einlieferung an bis heute(30.9.)-nach d. spritze-völlig schmerzfrei war,wurde ich entlassen.jetzt im moment geht es mir soweit gut,bis auf ein leichtes ziehen im link.unterbauch.ich möchte gerne zur untersuchung ins klinikum düsseldorf.da ich jedoch ins moers wohne,muss dies erst abgeklärt werden(arbeit,kind usw.)
können sie mir denn inzwischen tipps geben betr.meines trinkverhaltens o.was ich tun kann,wenn ich schmerzen bekomme?
für ihre antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibemit freundl.grüssen aus neukirchen-vluyn

fr. klar-dorer!

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Karola
Datum: 10. Januar 2009 21:02

Guten Tag,

hatte vor 5 Wochen eine laparoskopisch assistierte vaginale Gebärmutterentfernung.

Postoperativ staute sich nach 2 Tagen die rechte Niere. Eine Harnleiterschienung wurde mit Vollnarkose eingesetzt.
In zwei Wochen soll sie wieder raus - kann ich damit rechnen, dass dann alles in Ordnung ist. Der Urologe meinte, es müsse evtl eine neue Schiene gelegt werden.
Hatte vorher keinerlei Probleme. Woher kommt eine Harnleiterverengung nach dieser OPß

Im voraus vielen Dank

Re: Verengung an den Nieren; Nierenplastik
geschrieben von: Anonym
Datum: 11. Januar 2009 10:30

Hallo,
habe genau die gleichen Symptome wie Sie. Ebenfalls die Schmerzen hinten re. Niere bis Lende und vorne re. Oberbauch. Auch mir sagte man, dass eine Niere vorne normalerweise keine Schmerzen macht. Habe mich bis jetzt noch nicht operieren lassen. Jedoch sind die Schmerzen momentan sehr stark, so dass ich wahrscheinlich den Schritt der OP gehen muss.
Nun meine Frage an Sie: Haben Sie sich bereits operieren lassen und wenn ja, mit welcher Methode bzw. sind Sie zufrieden damit und was können Sie mir raten?
Wäre sehr nett, wenn Sie sich melden würden.
mfg

Präviskale Harnleiterenge
geschrieben von: Ines Alznauer
Datum: 08. Februar 2009 22:14

Hallo,

ich wurde am 22.01.09 in die Notaufnahme wegen schmerzen am rechten Unterrücken gebracht. Der Verdacht fiel gleich auf die Nieren, also wurde mir Urin entnommen und ein Ultraschall vom Urulogen durchgeführt.Hierbei wurde festgestellt, dass meine rechte Nieren voll ist und nicht abläuft. Folglich wurde ich stationär aufgenommen und am 23.01.09 wurde ein Kontrastmittelultraschall gemacht, bei dem angeblich ein Stein gesichtet wurde. Noch am selben Tag wurde mir eine Schiene in den Harnleiter zur Weitung eingesetzt. Dann bekam ich den Entfernungstermin für den Stein. Der Eingriff sollte am 05.02.09 gemacht werden. Ich wurde also am 04.02.09 über den Verlauf der OP und die Narkose aufgeklärt und am 05.02.09 in den OP geschoben. Am Abend nach der OP teilte mir der behandelden Arzt mit, dass kein Stein vorzufinden war sonder eine Harnleiterverengung bzw. der Harnleiter an einer Stelle komplett zugeht, sobald man die Schiene erntfernt. Man muss dazu sagen, dass mir nach dem ersten Eingriff mitgeteilt wurde, dass mein Harnleiter zwar etwas eng sei, aber es machbar gewesen ist (es war also nie die Rede davon, dass er an einer Stelle komplett ist). Und jetzt plötzlich stellt man das fest?? Wieso konnte man das nach dem Kontrastmittelröntgen bzw. nach oder bei dem ersten Eingriff nicht feststellen. Man klärte mich dann nach dem 2. Eingriff darüber auf, das die Ärzte selbst nicht wissen was das ist und sie vermuten das von aussen was gegen diese Stelle am Harnleiter drückt. Also wurde am Folgetag ein CT Abdomen mit dem Ergebnis: im vorläufig mündlichen Befund kein Hinweis für Lymphom oder periureteralen Tumor gemacht. Ebenfalls wurde ein Gynäkologissche Komplettcheck durchgeführt, bei dem auch nichts aussergewöhnliches festzustellen war. Ich wurde nun entlassen und die Ärtze sehen folgendes vor: Zunächst 6 wöchige Schienenversorgung (die Schiene wurde beim 2. Eingriff gleich wieder eingesetzt) zur Dilatation. Anschließend Wiedervorstellung zum Schienenauslassversuch ggf. Diureseszintigrafie. Bis dahin soll ich Cotrim f 0-0-1 einnehmen. Die aktuelle Diagnise lautet: Prävesikale Harnleiterenge rechts ohne Hinweis für Konkrement oder Tumor Stent re Ureter.
Kann es sein, das die Ärtze in meinem Fall von Anfnag an geschlampert haben. es kommt mir alles etwas komisch vor. Da bis nach den 2. Eingriff nur die Rede von einem Stein war. Kann es sein das sich mein Harnleiter wieder beruhigt?? Hatte bisher noch nie beschwerden.

Harnleiterverengung
geschrieben von: Ines Alznauer
Datum: 08. Februar 2009 22:22

Hallo,
ich wurde am 22.01.09 in die Notaufnahme wegen schmerzen am rechten Unterrücken gebracht. Der Verdacht fiel gleich auf die Nieren, also wurde mir Urin entnommen und ein Ultraschall vom Urulogen durchgeführt.Hierbei wurde festgestellt, dass meine rechte Nieren voll ist und nicht abläuft. Folglich wurde ich stationär aufgenommen und am 23.01.09 wurde ein Kontrastmittelultraschall gemacht, bei dem angeblich ein Stein gesichtet wurde. Noch am selben Tag wurde mir eine Schiene in den Harnleiter zur Weitung eingesetzt. Dann bekam ich den Entfernungstermin für den Stein. Der Eingriff sollte am 05.02.09 gemacht werden. Ich wurde also am 04.02.09 über den Verlauf der OP und die Narkose aufgeklärt und am 05.02.09 in den OP geschoben. Am Abend nach der OP teilte mir der behandelden Arzt mit, dass kein Stein vorzufinden war sonder eine Harnleiterverengung bzw. der Harnleiter an einer Stelle komplett zugeht, sobald man die Schiene erntfernt. Man muss dazu sagen, dass mir nach dem ersten Eingriff mitgeteilt wurde, dass mein Harnleiter zwar etwas eng sei, aber es machbar gewesen ist (es war also nie die Rede davon, dass er an einer Stelle komplett ist). Und jetzt plötzlich stellt man das fest?? Wieso konnte man das nach dem Kontrastmittelröntgen bzw. nach oder bei dem ersten Eingriff nicht feststellen. Man klärte mich dann nach dem 2. Eingriff darüber auf, das die Ärzte selbst nicht wissen was das ist und sie vermuten das von aussen was gegen diese Stelle am Harnleiter drückt. Also wurde am Folgetag ein CT Abdomen mit dem Ergebnis: im vorläufig mündlichen Befund kein Hinweis für Lymphom oder periureteralen Tumor gemacht. Ebenfalls wurde ein Gynäkologissche Komplettcheck durchgeführt, bei dem auch nichts aussergewöhnliches festzustellen war. Ich wurde nun entlassen und die Ärtze sehen folgendes vor: Zunächst 6 wöchige Schienenversorgung (die Schiene wurde beim 2. Eingriff gleich wieder eingesetzt) zur Dilatation. Anschließend Wiedervorstellung zum Schienenauslassversuch ggf. Diureseszintigrafie. Bis dahin soll ich Cotrim f 0-0-1 einnehmen. Die aktuelle Diagnise lautet: Prävesikale Harnleiterenge rechts ohne Hinweis für Konkrement oder Tumor Stent re Ureter.
Kann es sein, das die Ärtze in meinem Fall von Anfnag an geschlampert haben. es kommt mir alles etwas komisch vor. Da bis nach den 2. Eingriff nur die Rede von einem Stein war. Kann es sein das sich mein Harnleiter wieder beruhigt?? Hatte bisher noch nie beschwerden.

Re: Verengung an den Nieren; Nierenplastik
geschrieben von: susanne seker
Datum: 11. Februar 2009 08:52

hallo,ich habe eine harnleiterabgangsstenose rechts und seit mehr als 10 jahren immer wieder steine mit eswl und schienenlegung.momentan habe ich auch wieder eine schiene,der stein wurde aber diesmal nicht entfernt und ist auch zu groß um an der schiene selbstständig ab zu gehen.das kkh und auch mein urologe haben mir zu einer pyeloplastik geraten und dies soll nächste woche nach ziehen der schiene passieren.ich habe eine riesen angst vor der op.
mit freundlichen grüßen s.seker

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: betty
Datum: 10. März 2009 16:41

hallo

ich hatte im januar diesen jahres eine entzündung um den eierstock und flüssigkeit im bauchraum rechts wo der blinddarm sitzt, im februar wurde dann festgestellt das meine harnleiter kein urin mehr durchlässt ich allso eine stauniere hatte auch rechts die ärzte hatten dann eine harnleiterschiene eingesetzt...die mir nun nach vier wochen entfernt wurde aber die harnleiter wurde dadurch nicht weiter...nun sind die ärzte hingegangen haben die harnleiter angeschlitzt und wieder eine schiene eingebaut...hat da heir jememand erfarhung mit wenn ja hat es was gebracht wenn nicht was passiert dann....

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Daniela Zieschang
Datum: 29. Mai 2009 22:25

Hallo,bei mir wurde vor fünf Jahren eine Stauniere festgestellt.Nach langer beobachtung wärend meiner Schwangerschaft und anschließender Röntgenuntersuchungen bin ich jetzt auf dem Stand,das nun meine befallene Niere auf ihre genaue Funktion untersucht wird.Mir wurde gesagt das diese Untersuchung aussagen wird,ob die befallene Niere entfernt werden soll (Härtegrad 1 bis 2) oder ob ihre Funktion ausreicht und eine SCHIENE gelegt werden kann.Ich bin da ziemlich ratlos und weiß gar nicht so recht wie und was jetzt passiert, da mein Arzt ab Juli 09 in den Ruhestand geht und mir nicht mehr mit Rat und Tat zur Seite steht.
Ich bedanke mich im vorraus für ihr Antwort.

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: grüner
Datum: 29. Oktober 2009 16:14

Hallo meine Frage.Meine Frau hat starke Nierenschmerzen mit 38,4 Themp.
In der Klinik wurde eine Stauniere festgestellt.Die Niere arbeitet nur noch 8%
Wenn sie nicht enfernt wird was pasiert dann.
Gruß w Grüner

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 02. November 2009 08:40

Hallo Herr Güner,
bitte lassen Sie sich persönlich von den behandelnden Ärzten beraten. Ich kann mich zu der Krankheit Ihrer Frau so nicht äußern ohne Sie persönlich zu kennen.
Eine Stauungsniere und Fieber sind immer ein Alarmzeichen - da muss schnell was passieren - nicht ganz ungefährlich!
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
Facharzt für Urologie, Andrologie
und spezielle urologische Chirurgie
Fellow European Board of Urology
Leitender Arzt der Andrologie und Mikrochirurgie
Paracelsus Klinik Golzheim
Friedrich Lau Str. 11
40474 Düsseldorf
Tel.& Fax. 0211-4379-115
[www.androdoc.de]
dr.petsch@androdoc.de

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Amy
Datum: 11. März 2010 16:29

Sehr geehrte Damen und Herren,
habe mitte Dezember eine Harnwegsinfektion bekommen. Danach 10 Antibiotikas.
Keines hat geholfen. Hatte dann eine Nieren-Beckenentzündung. Allerdings kein Fieber. Mann hat festgestellt, dass ich einen zu engen Harnleiter habe. Wurde mittels Katheter gedehnt. Nach ca. 2 Wochen habe ich Blutungen bekommen u. ein ziehen im Schambein links. War daraufhin wieder beim Urologen, Blasenspiegelung.
Angeblich war die Blase in Ordnung. Bin dann zum Frauenarzt. Der hat gemeint das wäre eine Unterleibsentzündung. Wieder 2 Antibiotikas. Habe am 2.3.10 eine Bauchspiegelung bekommen. Entdeckt wurde nur eine harmlose Zyste. Nun habe ich immer noch Beschwerden. Es zieht inzwischen auch mein linkes Bein runter bis zum Schienbein u. meinen Rücken. Alles links. Aber am schlimmsten ist es am Schambein. Zieht auch in Richtung Bauchnabel. Beim CT hat man festgestellt, dass ich eine ziemlich starke Verstopfung habe. Kann es daran liegen? Aber was hat das mit Schambein bzw unteren linken Rücken zu tun? Ich brauche dringend Hilfe. Habe das Gefühl das mein Leben schon Kopf steht. Ich heule nur noch rum. Mein Mann u. meine Kinder sind verzweifelt. Wo soll ich noch hin? Könnte das ein Nerv sein? Bitte um Hilfe.
Danke. Bin 33 Jahre alt.
E.K.

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: m.fritz
Datum: 13. März 2010 14:09

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann (51 J.) hat eine Nierenabgangsstenose. Da er Marcumarpatient ist und schon 6 Lungenembolien hinter sich hat, möchte er sich nicht operieren lassen.
Vor zwei Jahren hat er einen Stant eingesetzt bekommen, dieser durfte aber nicht dauerhaft drin bleiben. Meine Frage ist: Gibt es Stants, die dauerhaft im Harnleiter drin bleiben dürfen?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
MFG
Fritz

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 07. September 2010 11:26

Hallo Fritz,
nein, normalerweise müssen diese Stents regelmäßig gewechselt werden.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: klaus.junghans
Datum: 17. Oktober 2010 16:17

Sehr geehrter Herr Dr. M.Petsch,
ich leide an beidseitigem Nierenstau, hervorgerufen durch Chemo und Bestrahlung nach einem Darmkarznom 2002. Im Juli 2010 wurden mir daraufhin zwei DJ-Katheter im oberen Harntrakt gesetzt.Nach vier Monaten also im November sollen diese gewechselt werden. Mir wurde aber auch von der Klinik empfohlen, nach einer MRT wegen Ausschluss eines Nierenkarzinomes, eine Ureterneuimplantation vornehmen zu assen. Der MRT-Befund war negativ(kein Karzinom).
Ist diese Operation empfehlenswert oder ein regelmässiger DJ-Katheterwechsel aller vier Monate günstiger?

Mit freundlichen Grüßen

Re: Harnleiterverengung/Stauniere
geschrieben von: Dr. Martin Petsch
Datum: 23. Oktober 2010 13:57

Sehr geehrter Herr Junghans,
leider ist es auf diesem Wege in Ihrem Einzelfall nicht möglich, eine konkrete Empfehlung auszusprechen.
Sie sollten sich bitte mit den Ärzten besprechen, die Ihren Fall im Detail kennen - alternativ können Sie sich gerne persönlich an unsere Ambulanz wenden, damit wir Ihnen einen Rat geben können. Allerdings müssten Sie uns hierfür die Vorbefunde bitte mitbringen und wir müssten Sie auch persönlich untersuchen.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr.med. Martin J. Petsch
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