Patienten-Umfrage
18. November 2021

Ausgezeichnete Qualität bei Knie- und Hüftoperationen erneut bestätigt

Zum 3. Male wurde das EndoProthetikZentrum (EPZ) der Paracelsus Klinik Reichenbach erfolgreich rezertifiziert. Das zur Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie gehörende Zentrum weist mit diesem Zeugnis des Internationalen Zertifizierungsinstituts ClarCert nach, die höchsten Qualitätsvorgaben zu erfüllen.

Der künstliche Ersatz des Hüft- und Kniegelenkes wegen eines Gelenkverschleißes gehört zu den häufigsten Operationen in der Orthopädie. Mit dem Einsatz von Endoprothesen können betroffenen Patienten Schmerzfreiheit, Mobilität und eine verbesserte Lebensqualität zurückgegeben werden. Die Zertifizierung stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten in einem Kompetenzzentrum für Prothesen behandelt werden.

2014 hatte sich die Paracelsus Klinik Reichenbach dazu entschlossen ein EndoProthetikZentrum zu etablieren. Nun wurde das Qualitätssigel für drei weitere Jahre verliehen. Das Team um Chefarzt Dr. med. Uwe Neumann und Dr. med. Alexander Ziegert bewies einmal mehr, dass sie das hohe Qualitätsniveau halten und den Anforderungen der Zertifizierungsgesellschaft gerecht werden.

Für Dr. med. Uwe Neumann, Leiter des EPZ steht fest: “In Sachen Endoprothetik möchten wir zu den Besten gehören. Die Rezertifizierung ist der Nachweis unserer Qualifikation.“

EndoProthetikZentrum weisen aufgrund der hohen Operationszahlen einen enormen Erfahrungsschatz auf. Das besonders ausgebildete Personal verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Behandlung und Nachsorge. Das EPZ in Reichenbach hält verschiedene Endoprothetiksysteme vor, um auch in schwierigen Versorgungssituationen für den Patienten optimale Implantate auswählen zu können. Neben einer umfassenden Ablaufdokumentation wird auch die Ergebnisqualität, insbesondere die Patientenzufriedenheit, erfasst und ausgewertet. 

Bei dem so genannten Audit hielten sich unabhängige Prüfer zwei Tage an der Klinik auf und arbeiteten einen umfangreichen Anforderungsbogen durch. Zudem kontrollierten die Prüfer alle vorhandenen Qualitätsurkunden, Weiterbildungsnachweise und sämtliche Zertifikate der Prothesenanbieter. Unter die Lupe nahmen sie weiter alle internen Kooperationen, also wie die Zusammenarbeit der Endoprothetik beispielsweise mit den Anästhesisten, den Internisten, Radiologen oder auch den Notfallmedizinern funktioniert. Das Zertifzierungssystem EndoCert wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ins Leben gerufen. Die Anforderungen werden jährlich überprüft und alle drei Jahre erfolgt eine erneute Zertifizierung. Seit 2012 können sich Medizinische Einrichtungen als EndoProthetikZentrum zertifizieren lassen. Dazu müssen die aufgestellten Anforderungen in einem Audit nachgewiesen werden.