Behandlungsziele

Vertrauensvolles Gespräch zwischen Patient und Therapeut
Vertrauensvolles Gespräch zwischen Patient und Therapeut

Die Adaptionsphase gilt als Bestandteil der medizinischen Leistung zur Rehabilitation und wird als eine Phase der Öffnung nach außen gesehen. Sie können Ihre Therapieergebnisse auf die Probe stellen und Kompetenzen und Fähigkeiten entwickeln, um sich eigenständig im Erwerbsleben und im Alltag zu behaupten. Die Behandlung in der Adaptionseinrichtung umfasst die Verbesserung Ihrer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, eine Hilfestellung zur Vorbereitung auf die selbstständige Lebensführung, sowie therapeutische Leistungen der Einzel- und Gruppentherapie in begleitender und in ihrer Intensität abnehmender Form.

Übergeordnetes Ziel in der Adaptionsphase ist die Wiedereingliederung in das Berufsleben. Psychotherapeutische Elemente der Behandlung treten zugunsten der Förderung sozialer Kontakte und eigener Aktivitäten in den Hintergrund, bleiben jedoch wichtiger Bestandteil während des Aufenthaltes. Bestandteile der Adaption sind:

  • Öffnung nach Außen
  • Anregungen, den Tagesablauf selbst zu strukturieren 
  • Erprobung Ihrer Fähigkeiten, sich unter Arbeits- und Alltagsbedingungen zu bewähren
  • Erarbeitung einer eigenverantwortlichen Lebensführung
  • Aufnahme eines Praktikums
  • Allmähliche Reduzierung der Gruppen- und Einzeltherapie hin zu eher begleitenden und ergänzenden therapeutischen Maßnahmen
  • Hilfe bei der Wohnungssuche und Alltagsbewältigung
  • Festigung der Abstinenz
  • Persönliche Stabilisierung bei auftretenden Krisen im (Berufs-)Alltag

In aller Regel schließt sich die Adaptionsphase nahtlos an die Behandlungsphase als zweiter Bestandteil der medizinischen Leistung zur Rehabilitation (Entwöhnung) an.