Berufliche Wiedereingliederung

Die Zeit der Adaptionsphase soll Ihnen dazu dienen, erste Schritte zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben zu gehen. Bei der beruflichen Wiedereingliederung geht es einerseits darum, dass Sie sich Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst werden und dabei den Blick auf Ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten richten. Auch geht es darum, sich im Hinblick auf Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen, Anpassungsfähigkeit oder Frustrationstoleranz realistisch einzuschätzen. Einstellungen und Verhaltensweisen, die einer beruflichen Neuorientierung im Wege stehen, können Sie in der Adaption in den Gesprächen mit Ihrem Therapeuten zusammen angehen.

In Bad Essen bestehen Kontakte zu/m:

  • Industrie- und Handwerksbetrieben (zum Beispiel: Tischler, Kfz-Mechaniker, Elektriker, Maler, Bäcker/Konditor, etc.)
  • Fach- und Einzelhandel (zum Beispiel: Lebensmittel, Gärtnerei/Floristik, Buchhandel, Kfz, etc.) 
  • Dienstleistungseinrichtungen 
  • soziale Einrichtungen (zum Beispiel Kindergärten, Krankenpflege, etc.)  

Die Einrichtungen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung, auf die Sie sich bewerben können.

Die enge Kooperation mit den Leistungsträgern der beruflichen Integration dient im weiteren Schritt der Weiterentwicklung Ihrer beruflichen Perspektive: Gibt es Chancen in Ihrem alten Beruf wieder Fuß zu fassen oder wollen Sie ein neues Tätigkeitsfeld erproben?

Um die berufliche Reintegrationsarbeit erfolgreich zu meistern, wird eine Berufsanamnese erhoben und ein Bewerbertraining absolviert. Sie lernen, sich adäquate Informationen über das Internet einzuholen, sowie sich über offene Stellen, Umschulungen, Aus- und Weiterbildungen zu informieren. Sie erstellen eine Bewerbungsmappe, üben Vorstellungsgespräche und leiten entsprechende Maßnahmen ein.

Fähigkeiten werden gefördert, zum Beispiel handwerkliches Geschick.
Fähigkeiten werden gefördert, zum Beispiel handwerkliches Geschick.