Abhängigkeitserkrankungen

Indikationen

  • Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit
  • Cannabis-/Lifestyledrogenabhängigkeit
  • Spiel- und Mediensucht
  • Polytoxikomanie
  • Suchterkrankungen bei Komorbidität mit psychischen Erkrankungen und psychosomatischen Symptomen wie z.B. Ängsten, Depressionen, Zwängen, Phobien, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen

Nicht aufnehmen können wir Patienten mit

  • primärer Abhängigkeit von harten illegalen Drogen (z.B. Heroin) oder Substituierte
  • akuter Suizidalität
  • akuter Psychose
  • Pflegebedürftigkeit
Mehr Lebensqualität
durch Abstinenz

 

Nach unserem Verständnis ist Sucht ein Zustand wiederkehrender oder chronischer Vergiftung durch ein Suchtmittel, der zu körperlicher und seelischer Abhängigkeit führt. Das Denken eines Abhängigen kreist fast ausschließlich um das Suchtmittel. Seine persönliche Entscheidungsfreiheit wird hierdurch zunehmend beeinträchtigt oder ganz aufgehoben. Im Laufe der Suchtentwicklung kommt es z. B. zur Dosissteigerung mit zunächst zunehmender und dann abnehmender Verträglichkeit, Entzugserscheinungen beim Absetzen des Suchtmittels und zu körperlichen, seelischen und geistigen Schäden.

Zur Entstehung einer Abhängigkeitserkrankung tragen nach unserer Erfahrung verschiedenste, auch unbewusste Einflüsse bei, die sich gegenseitig verflechten. Dazu gehören Persönlichkeitsmerkmale, früheste Lebensprägungen, Lebenserfahrungen, die aktuelle Lebens- und Beziehungssituation, körperliche und psychische Wirkungen sowie spezifische Schädigungen durch das Suchtmittel.

Zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen entwickelten wir ein integratives psychoanalytisch / tiefenpsychologisch orientiertes Therapiekonzept, das diesen Anforderungen durch eine Vielzahl verschiedener Behandlungsbausteine gerecht wird und die individuell aufeinander abgestimmt sind. Sie werden im Rahmen der Therapie eines Patienten regelmäßig aufeinander bezogen und integriert.

Das Angebot wird durch spezielle Konzepte für verschiedene Patientengruppen ergänzt.