Bevor Sie zu uns kommen

Der Teufelskreis der Sucht dargestellt als Objekt der Ergotherapie

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, eine stationäre Entwöhnungsbehandlung zu beantragen, möchten Sie einen für Sie und Ihre Angehörigen langen und vielleicht schmerzvollen Weg beenden. Sie haben in der letzten Zeit viel Kraft und Energie darauf verwendet, Ihren Suchtmittelkonsum unter Kontrolle zu bekommen und dabei die Erfahrung gemacht, dass es Ihnen allein nicht gelingt. Gleichwohl haben Sie noch keine genaue Vorstellung davon, wie Sie Ihr Leben suchtmittelfrei gestalten sollen.

Das Gefühl, die Kontrolle über das Suchtmittel verloren zu haben, ist eins von vielen Symptomen, welche die Diagnose „Abhängigkeitserkrankung" ausmacht. Weitere Symptome sind zum Beispiel:

  • Versuche, abstinent zu leben
  • Schuldgefühle nach der Einnahme
  • Heimliches Trinken
  • Änderungen im Familienleben
  • Änderungen im beruflichen Bereich
  • Verlust von Interessen
  • Entzugserscheinungen wie Zittern der Hände 
    oder Schweißausbrüche.

Die Diagnose "Abhängigkeitserkrankung" wird von Fachleuten gestellt, die das einschätzen und beurteilen können. Um Sie jedoch erfolgreich behandeln zu können, sollten Sie die Einschätzung der Experten teilen. Um eine Krankheitseinsicht zu entwickeln, wird die Diagnose zu Beginn Ihres Klinikaufenthaltes anhand eines Symptomkatalogs gemeinsam mit Ihnen erarbeitet. Wenn Sie wissen, wo Sie stehen, ist es leichter, einen Weg aus der Sucht herauszufinden.

Die Behandlung in unserer Einrichtung kann Ihnen außerdem helfen, sich der seelischen Ursachen Ihrer Symptomatik bewusster zu werden, ein neues Verständnis Ihrer selbst zu entwickeln und erste Schritte zu neuem Erleben und günstigeren Bewältigungsstrategien einzuleiten.