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Arbeitsbündnis

Damit unsere Behandlungsmaßnahmen wirksam werden können, sind wir auf Ihre aktive Mitarbeit angewiesen. Wir benötigen Ihre Bereitschaft, sich auf die Therapie einzulassen und Hilfe anzunehmen. Sie gehen mit uns ein Arbeitsbündnis ein.

Unsere Aufgabe besteht darin, Ihnen einen geeigneten Rahmen, eine abstinente Atmosphäre sowie die therapeutischen Angebote zur Verfügung zu stellen, die Sie in die Lage versetzen, Ihr Leben eigenständig und selbstverantwortlich ohne Suchtmittel in die Hand zu nehmen.

Als Hilfe verstehen wir auch unsere Hausordnung, die das Zusammenleben so vieler verschiedener Menschen unter einem Dach regeln und erleichtern soll. Wir erwarten von unseren Patienten die Bereitschaft, sich an die Regeln zu halten, um so einen stützenden, Sicherheit gebenden Rahmen zu erfahren.

Aufnahmestation

Am Aufnahmetag reisen Sie entweder allein, mit Ihren Angehörigen oder Ihrem Suchtberater an. Ein gemeinsames Gespräch mit dem jeweiligen Aufnahmetherapeuten ermöglicht das gegenseitige Kennenlernen, gibt Antwort auf erste Fragen und hilft, Schwellenängste abzubauen. Sie werden von Ihrem Arzt untersucht und lernen das Pflegepersonal kennen.

In der ersten Woche Ihrer Behandlung befinden Sie sich auf der medizinischen Aufnahmestation. Hier lernen Sie Ihre Mitpatienten kennen, die Ihnen im Gespräch über Ängste und Unsicherheiten hinweghelfen. Nach Abschluss der ersten medizinischen Untersuchungen leiten wir die ersten Behandlungsmaßnahmen  ein. Sie nehmen an der täglich stattfindenden Orientierungsgruppe teil. In der Gruppe haben Sie Gelegenheit, herauszufinden, ob Sie abhängig sind, wie weit Ihre Abhängigkeit fortgeschritten ist und wo Sie stehen. Ein medizinischer Behandlungsplan wird gemeinsam mit  Ihnen erstellt.

Nach der Aufnahmephase werden Sie einer festen Bezugsgruppe zugeteilt, in der Sie bis zum Ende der Therapie verbleiben. Für körperliche Folge- und Begleiterkrankungen steht der jeweilige Bezugsarzt zur Verfügung. Im Erstgespräch mit Ihrem für Sie zuständigen Therapeuten erarbeiten Sie gemeinsam Therapieziele, die abgestimmt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse während des gesamten Therapieverlaufes verändert und erweitert werden können. So kommen Sie Schritt für Schritt einer Gesundung näher.


Angehörigenseminare

Ein bedeutsamer Faktor für den langfristigen Erfolg einer Entwöhnungsbehandlung ist die Einbeziehung von Familienangehörigen und engen Bezugspersonen in die stationäre Therapie.

Gespräche mit Ihren Angehörigen können bereits bei der Aufnahme, im Rahmen der Wochenendbesuche beim sogenannten Sonntagsgespräch und vor allem in Form von Paargesprächen oder Angehörigenseminaren stattfinden.

An Angehörigenseminaren bzw. den Paar- und Familiengesprächen können die  Angehörigen der Patienten teilnehmen, die zu diesem Zeitpunkt bereits mindestens drei Wochen in der Klinik sind.


Aufnahmeverfahren

Leistungsträger einer stationären Entwöhnungsbehandlung sind in erster Linie die Rentenversicherungsträger, aber die gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Zur Beantragung einer stationären Entwöhnungsbehandlung bei Ihrem Rentenversicherungsträger sind einige Unterlagen erforderlich. Entsprechende Informationen zur Beantragung erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt, Ihrer Krankenkasse, Ihrem Rentenversicherungsträger, dem Sozialen Dienst Ihres Arbeitgebers oder der nächstgelegenen Suchtberatungsstelle.

Sobald uns die Kostenzusage Ihres Leistungsträgers vorliegt, erhalten Sie von unserem Patientenmanagement ein Einladungsschreiben mit dem konkreten Aufnahmetermin und weiteren Hinweisen.


Ausgang

In den ersten drei Wochen Ihres Klinikaufenthaltes können Sie das Klinikgelände nur in Begleitung eines Klinikmitarbeiters (z. B. begleitete Spaziergänge) verlassen. Ab der vierten Woche haben Sie Einzelausgang. Das bedeutet, dass Sie die Klinik zu den in der Hausordnung festgelegten Zeiten verlassen können. Damit wir wissen, wer außer Haus ist, ist ein Eintrag in das Ausgangsbuch vor dem Verlassen des Klinikgeländes und bei Rückkehr erforderlich.

Bank

Die nächsten Geldinstitute mit Geldautomaten befinden sich in Bad Essen. Es ist auch möglich, Geld auf das Klinikkonto zu überweisen. Während unserer Kassenstunden bekommen Sie es dann ausgezahlt.


Besuch

Nach drei Wochen Behandlungsdauer können Sie Ihren ersten Besuch am 4. Wochenende nach Aufnahme empfangen. Voraussetzung ist, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Angehörigen am „Sonntagsgespräch“ unter Leitung eines Therapeuten teilnehmen.
 
Besuche sind zu den in der Hausordnung festgelegten Zeiten täglich möglich. Aus Rücksicht auf die Mitbewohner im Zimmer, ist es nicht erlaubt, Besucher mit aufs Zimmer zu nehmen. Falls Sie mit Ihrem Besuch alleine sein möchten, empfehlen wir Ihnen eine vorherige Absprache mit Ihrem Therapeuten.  


Bibliothek

In der Bibliothek können Sie neben spezifischer Literatur über Sucht und Therapie auch Romane ausleihen. Hier befindet sich auch ein Internet-Terminal. 

Einkaufen

In der Klinik gibt es eine Cafeteria und einen Kiosk. Beide sind zu bestimmten Zeiten geöffnet. Der Ort Bad Essen bietet darüber hinaus vielfältige Einkaufsmöglichkeiten.


Elektrische / elektronische Geräte

Folgende Elektrogeräte dürfen Sie mitbringen und verwenden: Rasierapparat, Zahnreinigungsgerät, Haartrockner und Phonogeräte, wenn Sie den Betrieb in Zimmerlautstärke sicherstellen. Die Benutzung eines Laptops ist erlaubt, darf aber aus therapeutischen Gründen eingeschränkt werden.

Nicht mitbringen oder verwenden dürfen Sie folgende Geräte: Fernsehgeräte oder DVD-Abspielgeräte. Der Gebrauch von Kaffeemaschinen, Bügeleisen, Kochplatten, Höhensonnen, Heizkissen, Heizdecken, Toastern, offenem Licht wie Kerzen etc. ist wegen der hohen Brandgefahr ebenfalls untersagt. Bügelmöglichkeiten sind im Haus gegeben. Die Nutzung eines Handys im Zimmer und auf dem Klinikaußengelände (siehe Telefonieren) ist erlaubt. 

Fahrpreisbescheinigung

Sie benötigen zur eventuell in Frage kommenden Anreisekostenerstattung keine Fahrpreisbescheinigung!


Fernsehen

Fernsehen ist in den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten von Montag bis Freitag von 18:15 Uhr bis zu den Nachtruhezeiten, und am Wochenende oder an den Feiertagen ab 08:30 Uhr bis zu den Nachtruhezeiten erlaubt.

Fotos

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist das Fotografieren auf dem gesamten Klinikgelände untersagt.


Freizeit

Neben den Freizeitmöglichkeiten in und um Bad Essen herum verfügt die Klinik über zahlreiche Gemeinschafts- und Freizeiträume.  

Gewaltfreiheit

Eine gewaltfreie Atmosphäre ist für die Entwicklung von Vertrauen in der Therapiegruppe unverzichtbar. Deshalb ist verbale und körperliche Gewalt unerwünscht und führt in der Regel zur disziplinarischen Entlassung. 

Hausordnung

In der ersten Woche Ihres Aufenthaltes machen wir Sie mit unserer Hausordnung bekannt. Sie regelt das Zusammenleben so vieler verschiedener Menschen unter einem Dach und bietet Ihnen einen schützenden Behandlungsrahmen, innerhalb dessen Sie sich bewegen sollten. Mit Beginn Ihrer Behandlung fordern wir von Ihnen die Bereitschaft, sich auf diesen Rahmen einzulassen und sich zu verpflichten, sich daran zu halten.
 
Auf Verstöße gegen die Hausordnung reagieren wir je nach Verstoß abgestuft mit Verwarnungen bis hin zur disziplinarischen Entlassung.

Haustiere


Das Mitbringen von Tieren können wir in unserer Klinik unter anderem  auch aus Rücksichtnahme auf die Mitpatienten leider nicht erlauben. Wenn Sie Tiere mögen, können Sie sich an der Pflege der Vögel, Fische, Ziegen sowie der Kaninchen und Meerschweinchen im Außengelände beteiligen. 


Heimfahrten

Heimfahrten sind Bestandteil der Therapie und dienen einer Erprobung Ihrer Belastungsfähigkeit. Dazu gehören die Regelung organisatorischer Dinge wie z. B. Besuche bei Ämtern, Arbeitgeber, Beratungsstellen zur Klärung der Nachsorge oder bei Selbsthilfegruppen. 

Intime Beziehungen

Sich mit seinen Gefühlen wieder zu spüren, ist ein wichtiges Ziel in der Therapie. Dazu gehören auch Gefühle von Zuneigung zu Mitpatienten.
 
Das Eingehen einer engen Paarbeziehung sowie sexuelle Kontakte unter Patienten während der Behandlung können jedoch nach unserer Erfahrung Ihren Therapieerfolg und die Offenheit in der Therapiegruppe behindern und gefährden. Deshalb sind sexuelle Kontakte zu Mitpatienten bei uns nicht erlaubt.
 
Sollten Sie sich verliebt haben, empfehlen wir Ihnen, sich Ihrem Therapeuten anzuvertrauen und gemeinsam zu überlegen, wie Sie so damit umgehen können, dass es Ihren Therapiezielen zuträglich ist.  

Mahlzeiten

Das Frühstück, das Mittag- und das Abendessen strukturieren den Tagesablauf. Hier treffen Sie auf Ihre Mitpatienten. Sie können sich austauschen und besprechen. Deshalb ist uns die gemeinsame Teilnahme an den Mahlzeiten wichtig und für Sie verbindlich. 

Wenn Sie im Rahmen Ihres Ausganges etwas vorhaben oder Besuch erwarten, besteht die Möglichkeit, sich nach vorheriger Absprache von einzelnen Mahlzeiten befreien zu lassen.


Medikamente

Bitte bringen Sie Ihre verordneten Medikamente zur Aufnahme mit. Die  Medikation während der stationären Behandlung wird von Ihrem hier behandelnden Arzt überprüft und falls nötig modifiziert.
 
Um einer von uns nicht gewünschten Selbstmedikation vorzubeugen, ist es während der Behandlung nicht erlaubt, sich Medikamente selbst zu beschaffen, sie weiterzugeben bzw. zu verwahren. Mitgebrachte rezeptfreie Medikamente geben Sie bitte bei Aufnahme im Pflegebüro zunächst ab. Alles Weitere wird mit Ihnen besprochen.
 
Mit unangemeldeten Alkoholtests und Drogenscreenings überprüfen wir die Einhaltung der Regeln.


Medizinische Betreuung

Sie werden von uns medizinisch betreut. Ärztliche Sprechstunden, Visiten und pflegerische Angebote sind Bestandteil der Betreuung und Behandlung. Sollten Sie fachmedizinische Behandlung benötigen, überweisen wir Sie an entsprechende Fachärzte in Bad Essen und Umgebung. 

Nachsendeantrag

Denken Sie bitte daran, vor Therapiebeginn bei der Post einen Nachsendeantrag zu stellen.
 

Nachsorge

Wir gehen davon aus, das die meisten unserer Patienten nach der stationären Behandlung einer Nachsorge bzw. der ambulanten Weiterbehandlung bedürfen. Die Notwendigkeit ambulanter Nachsorge zur Stabilisierung der Abstinenz wollen wir Ihnen während der Behandlung nahebringen.
 
Entsprechende Formulare werden von uns gemeinsam mit Ihrem Therapiebericht an die jeweiligen Rentenversicherungsträger weitergeleitet.
 
Wir vermitteln Ihnen, sofern noch nicht vorhanden, Adressen von Suchtberatungsstellen. Bei Indikation für eine längerfristige Psychotherapie sind wir Ihnen auch bei der Vermittlung eines Therapieplatzes bei niedergelassenen Psychotherapeuten behilflich. 

PKW

Ihren PKW dürfen Sie aus medizinischen Gründen während Ihrer Rehabilitationsmaßnahme nicht mitbringen. Auch das Führen von Kraftfahrzeugen während der stationären Behandlung ist nicht erlaubt. Dies gilt ebenso für die Wochenenden, die Familienheimfahrten oder die Angehörigenseminare.

Post

Im Foyer der Klinik hat jeder Patient ein Postfach. Die Post wird von Montag bis Samstag in die Fächer verteilt. Hier finden Sie auch wichtige Nachrichten oder Änderungsmeldungen.
Postpakete bis 5 kg können Sie von Montag bis Freitag an der Rezeption entgegennehmen. Dort befindet sich auch ein Posteinwurf für ausgehende Post. Bitte beachten Sie hierfür die Zeiten für die Leerung des Briefkastens.

Rauchen

Rauchen schadet der Gesundheit. Als gesundheitsfördernde Einrichtung unterstützen wir das Nichtrauchen durch eine rauchfreie Klinik und bieten nikotinabhängigen Patienten Hilfen, während des Aufenthaltes mit dem Rauchen aufzuhören.
 
Rauchen ist ausschließlich auf dem Klinikaußengelände in dafür vorgesehenen Raucherzonen und im Raucherpavillion erlaubt.


Rückfall

Wir bieten Ihnen einen suchtmittelfreien Behandlungsrahmen und erwarten von unseren Patienten, dass sie sich daran halten. Sollten Sie während der Behandlung den Wunsch oder Druck verspüren, trinken oder stimmungsverändernde Medikamente  einnehmen zu wollen, wünschen wir uns, dass Sie sich uns anvertrauen und vor einem Rückfall mit uns sprechen.
 
Kommt es dennoch während der Behandlung zu einem Rückfall, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten und Bedingungen einer Weiterbehandlung.
 
Geheimhalten, wegschauen, verleugnen und verharmlosen unterstützt den Suchtverlauf, anstatt ihn zum Stillstand zu bringen. Zu einem verantwortungsvollen, ernstzunehmenden Umgang mit der eigenen Suchterkrankung und die der Mitpatienten gehört das sofortige Ansprechen in der Therapiegruppe, wenn Sie Kenntnis von Rückfällen von Mitpatienten haben.

Ruhezeiten

Für Ihr Wohlbefinden und damit auch den Erfolg der Therapie ist es wichtig, sich regelmäßige Ruhezeiten zu gönnen.
 
Mittagsruhe ist in der Zeit von 13:15 bis 14:00 Uhr.
 
Die Nachtruhe in der Klinik gilt von 22:30 bis 6:00 Uhr. An Freitagen, Samstagen oder vor Feiertagen gilt dies von 24:00 bis 6:00 Uhr. In dieser Zeit halten Sie sich auf Ihrem Zimmer auf und nehmen Rücksicht auf  Mitpatienten, die ruhen oder schlafen möchten. 

Sauna

Nach Absprache mit Ihrem Arzt können Sie die Sauna mit einem Ruheraum nutzen.


Schwimmbad

Das Schwimmbad, tagsüber als Therapiebad genutzt, steht Ihnen in der Freizeit und am Wochenende zu festgelegten Zeiten zur Verfügung.


Sporthalle

Wir verfügen über eine große Sporthalle, die Sie in Ihrer Freizeit nutzen können. Ein Mitpatient übernimmt in der Regel die Aufgabe des „Sportwartes“ und steht als Ansprechpartner und zum Ausleihen der entsprechenden Sportgeräte zur Verfügung.


Suchtmittel

Die Klinik bietet Ihnen einen suchtmittelfreien Behandlungsrahmen. Mit Beginn der Behandlung verpflichten Sie sich, für die Dauer der Behandlung auf die Beschaffung, den Besitz, die Einnahme und die Weitergabe von Suchtmitteln (Alkohol, Medikamente und Drogen) zu verzichten.
 
Nicht erlaubt sind außerdem:

  • Apothekenbesuche
  • Spielen um Geld oder sonstige Gewinne
  • Aufsuchen von Spielhallen

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Gepäck bei der Anreise „suchtmittelfrei“ ist. Eine Kontrolle Ihres Gepäcks, Ihres Zimmers oder Ihrer eingehenden Päckchen und Pakete auf Alkohol, Medikamente oder Drogen kann während der gesamten Behandlungsdauer in Ihrer Gegenwart durchgeführt werden.

Tagesablauf

Therapiepläne strukturieren den Tag und werden Ihnen bei Therapiebeginn zur Verfügung gestellt.


Telefonieren

Alle Zimmer sind mit Telefon ausgestattet. Das Telefon steht Ihnen tagsüber zur Verfügung. Ausnahme bildet die Zeit von 23:00 bis 7:00 Uhr.
 
Um Ihre Mitpatienten und den Klinikablauf nicht zu stören, dürfen Sie Mobiltelefone ausschließlich auf Ihrem Zimmer, bzw. auf dem Klinikaußengelände benutzen.

Der Empfang von Funksignalen, auch abhängig von Ihrem Telefon-Anbieter, ist auf dem Klinikgelände leider nicht überall oder nur eingeschränkt möglich.

Vertraulichkeit

Alle Mitarbeiter unseres Hauses stehen unter Schweigepflicht. Das bedeutet, dass wir weder die Tatsache, dass Sie bei uns behandelt werden, noch Inhalte der Behandlung an Dritte außerhalb der Klinik weitergeben.
 
Die Weitergabe behandlungsrelavanter Informationen kann allerdings für eine ambulante Weiterbehandlung hilfreich sein. In diesem Fall entbinden Sie uns in schriftlicher Form von der Schweigepflicht. Voraussetzung für das gegenseitige Vertrauen in der Therapiegruppe ist auch, dass Sie Informationen über Ihre Mitpatienten nicht aus der Gruppe heraustragen, bzw. wenn Sie davon Kenntnis erhalten, das zum Thema in der Gruppe zu machen.


Vorgespräch

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie bei uns richtig sind oder sich uns anvertrauen möchten, können Sie mit uns ein unverbindliches, persönliches oder telefonisches Vorgespräch vereinbaren.
 
Unsere Mitarbeiter/innen im Patientenmanagement geben Ihnen unter der Nummer 05472 935-164 gerne einen Termin. 

Wäsche

In der Klinik stehen Ihnen für Ihre Wäsche Münzwaschmaschinen und Wäschetrockner gegen Entgelt zur Verfügung. Es bestehen außerdem Trocknungsmöglichkeiten im Freigelände der Klinik. Für Diebstahl, Beschädigungen der Wäsche, zum Beispiel durch falsche Einstellungen oder Eingriff in den Waschvorgang durch andere Patienten kann unsererseits leider keine Haftung übernommen werden.
 

Wertsachen

Bitte lassen Sie Ihr Geld oder Ihre Wertgegenstände auch in Ihrem Zimmer ständig unter Verschluss. Bargeld und Wertgegenstände können Sie über die Rezeption deponieren. Nur dann besteht Versicherungsschutz. Bitte verleihen Sie kein Geld an Ihre Mitpatienten und tätigen Sie keine Geschäfte untereinander.


WLAN

Die Paracelsus-Berghofklinik bietet Ihnen täglich in der Zeit von 7.00 bis 23.00 Uhr einen Internetzugang durch eine WLAN-Verbindung. Das Internet kann sowohl in der Cafeteria als auch im Eingangsbereich genutzt werden. Für die tägliche Nutzung stehen Ihnen 60 Minuten/Tag kostenfrei zur Verfügung. Hierfür loggen Sie sich selbstständig in das WLAN-Netzwerk ein. Für einen Zugang über dieses Zeitkontingent hinaus, erwerben Sie bitte an der Rezeption einen Zugangscode für den gewünschten Gültigkeitszeitraum.
Die Preise sowie weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen:  WLAN-Nutzung

Außerdem stehen für Sie auch klinikeigene PCs mit Internetzugang bereit. Die Internetverbindung an diesen Geräten können Sie gegen eine kleine Gebühr nutzen.

Bitte richten Sie den Umgang mit dem Internet so ein, dass ich Mitpatienten/-innen nicht gestört fühlen bzw. auch die Möglichkeit des Zugangs erhalten und achten Sie vor allem im Eingangsbereich auf die Stummschaltung Ihres Gerätes.

Zimmer

Sie wohnen für die Dauer Ihrer Behandlung in modernen Doppelzimmern. Jedes Zimmer verfügt über ein Telefon und Radio sowie ein eigenes Badezimmer mit Dusche und WC.

Die Belegung von Einzelzimmern erfolgt nach medizinisch/therapeutischer Indikation.
 
Für die Sauberkeit Ihres Zimmers sind Sie selbst verantwortlich. Wir gehen davon aus, dass Sie fremdes Eigentum achten und pfleglich behandeln. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir dies auch seitens der Klinik kontrollieren.


Zuzahlung

Wenn die Rehabilitation von einer Rentenversicherung bezahlt wird, besteht eine Zuzahlungspflicht von 10 € pro Tag für längstens 42 Tage pro Jahr. Während des Bezuges von Übergangsgeld wird keine Zuzahlung erhoben. Rehabilitanden mit niedrigem Erwerbseinkommen oder Erwerbsersatzeinkommen (zwischen netto € 980,00 und € 1.200,00)  können auf Antrag ganz oder teilweise von der Zuzahlung befreit werden.
 
Eine bereits an die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung geleistete Zuzahlung (z. B. bei Krankenhausbehandlung) wird angerechnet. Erfolgt die stationäre Rehabilitation im unmittelbaren Anschluss an eine Krankenhausbehandlung, dann muss nur für die Dauer von 14 Tagen zugezahlt werden.
 
Andere Zuzahlungspflichten gelten, wenn eine gesetzliche Krankenkasse Kostenträger der Rehabilitation ist. In diesem Fall ist in der Regel eine Zuzahlung von € 10,00 für 28 Tage zu leisten. Befreiungsmöglichkeiten bestehen hier bei Überschreiten der Belastungsgrenze von 2 % (bzw. 1 % bei schwerwiegenden chronischen Erkrankungen) des jährlichen Bruttoeinkommens.
 
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder dem Rentenversicherungsträger, welche Zuzahlung Sie konkret leisten müssen, oder ob Sie Möglichkeiten der Befreiung wahrnehmen können.