Endoprothetik-Symposien

Impressionen Endoprothetik Symposium 2016

Gelungene Premiere:  Zum Auftakt einer Fachreihe der Paracelsus-Klinik Bremen fand das »Endoprothetik Symposium« über den Gelenkersatz an Hüfte und Knie statt.

Mehr als 60 Teilnehmer informierten sich Anfang April bei Ausstellern und Dozenten des Symposiums über den künstlichen Gelenkersatz an Hüfte und Knie sowie aktuelle Forschungsergebnisse. Dr. Manfred Neubert, DOKU Kongresspräsident BVOU 2016, und Dr. Adrianus den Hertog – beide von der Paracelsus-Klinik Bremen – hatten ein interessantes Programm mit renommierten Dozenten zusammengestellt: neben Prof. Dr. Heiko Reichel, Präsident DGOOC 2016, und Prof. Dr. Florian Gebhard, DOKU Präsident DGU 2016, war auch Prof. Dr. Christian H. Siebert, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Sporttraumatologie von der Paracelsus-Klinik am Silbersee in Langenhagen, präsent.

Eine der zentralen Fragen war, ob zu viele Hüften und Knie operiert werden. »Deutschland hat ein hohes Versorgungsniveau in der Endoprothetik, ist altersbereinigt aber kein ‚OP-Weltmeister’. Über 99 Prozent der bewährten Implantate sind absolut sicher und haben zu 90 Prozent Standzeiten von über 15 Jahren«, beantwortete Prof. Dr. Heiko Reichel von der Uniklinik Ulm die Frage aus seiner Sicht. Prof. Dr. Christian H. Siebert legte in seinem Vortrag den Fokus auf die Zeit nach der Operation. »Sport- und Trainingstherapie haben viele Vorteile. Sie dienen der Schmerzreduktion, kräftigen die gelenkschützende Muskulatur und verbessern die Beweglichkeit, die koordinativen Fähigkeiten und die Vitalität.«

»Wir freuen uns sehr, dass unser erstes Endoprothetik Symposium so gut angenommen wurde«, sagte Verwaltungsdirektor Josef Jürgens. »Es war die Auftaktveranstaltung einer geplanten Orthopädischen Symposienreihe.«