Integrierte Versorgung

Bessere Behandlungsqualität in der Endoprothetik als Ziel

Die Paracelsus-Klinik Bremen übernahm – erstmals in Bremen – das Konzept der Integrierten Versorgung und schloss mit verschiedenen Krankenkassen sowie Krankenkassenverbänden im Rahmen eines Projektes für die Patienten, die ein neues Knie- oder Hüftgelenk benötigen, Verträge zur Integrationsversorgung ab.


Patienten der verschiedenen Krankenkassen mit entsprechenden Knie- und Hüftgelenksproblemen können sich im Rahmen eines umfassenden Versorgungskonzepts operieren lassen. Mit der praktischen Umsetzung dieser IV-Verträge soll eine bessere Versorgungsqualität für Versicherte mit Knie- und Hüftgelenksimplantationen, mehr Wirtschaftlichkeit im Gesundheitssystem sowie eine höhere Transparenz während des Behandlungsprozesses für die Versicherten erreicht werden.

Abgestimmte Behandlung von Vorsorge bis Nachsorge

Der Vorteil der Integrierten Versorgung für Patienten mit gravierenden Knie- und Hüftgelenkproblemen ist der ganzheitliche Behandlungsansatz. Ein aufeinander abgestimmtes Netzwerk von Fachärzten, erfahrenen Spezialisten in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen sowie Hilfsmittelanbietern kümmert sich um den Patienten.


Der notwendige Informationsfluss wird somit von der Vorsorge bis zur Nachsorge während des gesamten Behandlungsprozesses für alle Beteiligten verbessert. Bisherige Schnittstellenprobleme zwischen ambulanter und stationärer Versorgung können durch die Abstimmung der Behandlungsschritte effizienter gelöst werden. So können beispielsweise unnötige - und die Patienten belastende - Mehrfachuntersuchungen vermieden werden.

Spezialisten sichern Qualität der Behandlung

In der Paracelsus-Klinik stehen modernste OP-Säle mit eingespielten Anästhesie- und Pflegeteams bereit. Nach dem Einbau der Endoprothese am Knie oder Hüfte und dem stationären Aufenthalt setzt der Operateur in der eigenen Praxis die weitere Behandlung fort. Zeit- und ortsnah lenkt der behandelnde Facharzt durchgehend den Rehabilitationsverlauf und sichert so den dauerhaften Behandlungserfolg.


Für Knie- oder Hüftoperationen ist ein etwa zehntägiger stationärer Aufenthalt mit anschließender dreiwöchiger Rehabilitation erforderlich. Mit unserem Projekt bzw. Modell der integrierten Versorgung besteht die Möglichkeit, ambulant am Wohnort zu rehabilitieren. In einer gewohnten Umgebung zu genesen, entspricht dem Wunsch vieler Patienten und gibt dem Facharzt zudem die Gelegenheit den bestmöglichsten Einfluss auf den Heilungsprozess zu nehmen.

Für Patienten, die nicht ambulant rehabilitieren können oder wollen, ermöglicht eine Vereinbarung mit der Paracelsus-Klinik An der Gande in Bad Gandersheim auch die stationäre Rehabilitation.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Sie werden umfassend über die Behandlung und die
    bevorstehende Operation informiert.
  • Sie werden in alle Behandlungsschritte aktiv eingebunden.
  • Sie können alle Fragen mit Ihrem Case Manager (Patientenbetreuer)
    der Klinik besprechen.
  • Sie bekommen Informationen über das Verhalten nach der Operation
    mit Ihrem neuen Gelenk.
  • Keine unnötigen Wartezeiten für Operation.
  • Sie erhalten einen Endoprothesenpass.
  • Die anschließende Rehabilitation - ob stationär oder ambulant - wird auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und ohne Behandlungsunterbrechung erfolgen.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen geben Ihnen die Sicherheit, dass Ihr neues Gelenk in Ordnung ist und Komplikationen können so viel
    früher erkannt werden.

Haben Sie noch Fragen?

Alle Fragen und Sorgen der Patienten laufen bei der Case Managerin zusammen. Sie ist Ansprechpartnerin in der Paracelsus-Klinik Bremen und kennt die Sorgen und Wünsche der Patienten sehr gut. Im persönlichen Gespräch mit jedem einzelnen Patienten stimmt sie individuell den ärztlich verordneten Behandlungsplan ab.


Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Kontaktdaten

Nadine Tittel
Nadine Tittel
Leitung Case Management
+49 (0) 421 - 46 83 -575
+49 (0) 421 - 46 83 -576
Petra Gnirke
Petra Gnirke
Patientenbetreuung / Case Management
+49 (0) 421 - 46 83 - 242
+49 (0) 421 - 46 83 - 286