Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Warum ist eine Rehabilitation nach einer Krebserkrankung sinnvoll?

Mit Operation, Chemo-, Hormon- oder Strahlentherapie stehen wirksame Behandlungen zur Verfügung. Dennoch belasten Krebs und seine Behandlung immer den ganzen Menschen – körperlich und psychisch. Ziel der Rehabilitation ist es, dass Sie die Belastungen mit Unterstützung erfahrener Ärzte und Fachtherapeuten ganzheitlich aktiv angehen und so Ihre gesundheitsfördernden Kräfte mobilisieren und Krankheitsfolgen mindern.

Wie lange dauert eine Rehabilitation?

Grundsätzlich wird die Rehabilitation für drei Wochen bewilligt.
Je nachdem, wie Sie Ihre Rehabilitationsziele erreichen, kann diese Zeit auch verkürzt oder verlängert werden.

Was muss ich tun, um eine Reha zu bekommen?

In aller Regel schlägt Ihr behandelnder Arzt in der Praxis oder im Krankenhaus eine Rehabilitation vor. Wenn Sie einverstanden sind, wird ein ärztlicher Bericht an den zuständigen Versicherungsträger gesendet. Sie erhalten dann von diesem ein Antragsformular, das Sie ausfüllen und wieder zurückschicken. Der Versicherungsträger prüft Ihre persönlichen und versicherungstechnischen Voraussetzungen und informiert Sie anschließend über eine Bewilligung.

Werden in der Reha auch Begleiterkrankungen mitbehandelt?

Ja. Wenn Sie z.B. Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck oder eine Stoffwechselstörung haben, sind Sie in unseren Reha-Einrichtungen gut aufgehoben. Dies gilt natürlich auch für andere Begleiterkrankungen.

Kann ich mir die Reha-Klinik, in die ich gehen möchte, selbst aussuchen?

Sie haben die Möglichkeit, in Ihrem Antrag auf Rehabilitationsleistungen eine von Ihnen bevorzugte Klinik zu benennen. Es wird dann geprüft, ob diesem Wunsch entsprochen werden kann. Ausschlaggebend hierfür ist unter anderem, dass in der von Ihnen ausgesuchten Klinik die definierten Ziele der Rehabilitation erreicht werden können.

Was tue ich, wenn mein Antrag abgelehnt wird?

Wenn Ihr Reha-Antrag abgelehnt wird, können Sie innerhalb eines Monats bei Ihrer Krankenkasse oder dem Rentenversicherungsträger schriftlich Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegen. In diesem Verfahren wird Ihr Anspruch dann nochmals geprüft.

Kann ich auch mein Kind oder meinen Ehegatten / Partner mitbringen?

Ja, in den meisten Kliniken können Kinder, Ehe- und Lebenspartner als Begleitpersonen mit aufgenommen werden.