28. September 2021

Freiwillig und hoch engagiert

Anfang September starteten 5 junge Erwachsene in ihr Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) in der Paracelsus Klinik Zwickau.

Die Praxisanleiterinnen Janine Bochmann und Sandra Hellmann organisierten zwei Einführungstage für die Jugendlichen, die bis vor Kurzem noch die Schulbank drückten. „Unsere neuen FSJ’ler sind enorm engagiert und sehr wissbegierig. Sie werden unsere Teams auf den Stationen toll unterstützen, da bin ich sicher“, zieht Janine Bochmann ein positives Resümee der zwei Tage. Bereits seit über 25 Jahren in Folge bietet die Paracelsus Klinik  Zwickau jungen Menschen die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren. Als FSJ‘er bekommt man kein Gehalt, sondern ein kleines Taschengeld, kann jedoch durch den praxisnahen Einsatz im Alltag der Klinik umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben – Erfahrungen, die im späteren Berufsleben in jedem Fall hilfreich sind.  

Am ersten Tag des Einführungs-Workshops ging es neben organisatorischen Themen und einer theoretischen Einführung zu Arbeitsschutz, Hygiene und weiteren Themen vor allen Dingen um die Jugendlichen selbst: Was bewegt euch, ein FSJ zu machen, welche Gedanken oder Sorgen macht ihr euch bezüglich eurer neuen Aufgaben, was erwartet ihr von eurem Jahr in einer Klinik und welche Berufswünsche habt ihr für die Zeit danach? „Es ist ganz wichtig, den Jugendlichen das Gefühl zu vermitteln, dass wir sie hier als gern gesehene Kolleginnen und Kollegen empfangen, dass sie jederzeit einen Ansprechpartner haben, falls etwas mal nicht so gut läuft“, weiß Sandra Hellmann, die seit vielen Jahren die Einführungstage organisiert. Dass viele der Jugendlichen sich ganz bewusst für ein FSJ in einem Krankenhaus entschieden haben, wurde deutlich, als die Berufswünsche am ersten Tag Thema waren. Ausbildung zur Pflegefachkraft, Medizinstudium oder eine Ausbildung zum Rettungssanitäter wurden genannt.

Nach  viel Theorie und Austausch ging es dann am zweiten Tag in die Praxis. Mundpflege, Essen reichen, Transport von Patienten, Ganzkörperpflege, all das probierten die aus. Um ein Gefühl für unterschiedliche Pflegesituationen zu bekommen und den Umgang mit einem pflegebedürftigen Menschen zu erproben, schlüpften sie bei den verschiedenen Praxisbeispielen in die Rolle des Pflegepersonals bzw. in die des Patienten.

Am Ende der beiden intensiven Tage äußerten sich die Jugendlichen einhellig begeistert und freuten sich auf ihre zukünftigen Aufgaben.