Behandlungsablauf

Um für den einzelnen Patienten das persönliche Rehabilitationsziel ermitteln zu können, werden vor Beginn der Therapie Beeinträchtigungen und funktionelle Störungen, ggf. auch Folgen weiterer Grunderkrankungen ermittelt. Dies erfolgt im Rahmen einer Aufnahmeuntersuchung, die neben der Anamnese eine körperliche Untersuchung und eine individuelle Diagnostik umfasst.

Im Anschluss an die Aufnahmeuntersuchung wird ein individueller Therapieplan erstellt, um die gemeinsam mit dem Patienten definierten Reha-Ziele zu erreichen. Der Therapieplan ist der jeweiligen Leistungsfähigkeit des Patienten angepasst. Die Auswirkungen der Einschränkungen auf die Teilhabe im sozialen und beruflichen Bereich werden dokumentiert.

Die Behandlung erfolgt durch unser fachübergreifendes Team aus Fachärzten, Pflegekräften, Physio- und Sporttherapeuten, Ergotherapeuten, Ernährungsberaterinnen, Sozialdienstmitarbeiterinnen und Psychologen. Wöchentliche Visiten, fachärztliche Konsile und interdisziplinäre Therapeutenbesprechungen gewährleisten eine engmaschige Kontrolle des Therapieverlaufes. Je nach Verlauf wird der individuelle Therapieplan in Abstimmung mit dem Patienten angepasst.

Die landschaftlich reizvolle Lage der Klinik inmitten des Harz' und kulturell wie historisch attraktive Städte (u.a. Quedlinburg, das zum Weltkulturerbe gehört) laden zu einem vielseitigen Freizeitprogramm ein. Auch in der Klinik wird ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm (Vorträge, Kabarett, Tanz, Lesungen u.ä.) angeboten.

Mit einer Abschlussuntersuchung endet der Aufenthalt in der Paracelsus-Harz-Klinik. Um die erreichten Ergebnisse der Behandlung dauerhaft zu festigen und am Heimatort an einer weitergehenden Gesundung zu arbeiten, erfolgt eine ausführliche Beratung bzw. Verordnung zu möglichen Nachsorgemaßnahmen. Dies können z.B. Reha-Sport, ambulante Physio- und Psychotherapie oder eine Anpassung der Ernährung sein.

Bei erwerbstätigen Patienten werden berufsfördernde Maßnahmen wie stufenweise Wiedereingliederung oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) organisiert.

Die weiterbetreuenden Ärzte am Heimatort erhalten nach Entlassung den abschließenden Reha-Entlassbericht.