Ambulante Operationen

Neue Operationstechniken und eine umfassende ambulante Versorgung lassen es zu, dass bei einer Vielzahl operativer Leistungen ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik vermieden werden kann. Sofern der körperliche Gesamtzustand eines Patienten sowie das häusliche Umfeld dies gestatten, können viele kleinere Eingriffe ambulant durchgeführt werden.

Notwendige Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche zur Befundklärung und Narkosevorbereitung werden im Vorfeld ambulant durchgeführt. Patienten sollten bereits vorhandene Vorbefunde wie z.B. EKG, Laborwerte oder Röntgenbilder zum Aufklärungsgespräch mitbringen, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Dies macht es möglich, dass Patienten erst unmittelbar zur Operation in der Klinik erscheinen müssen und bereits wenige Stunden später in ihr gewohntes häusliches Umfeld entlassen werden können.

Wie ist der Ablauf bei einer ambulanten Operation?

  1. Indikation / Voruntersuchung
    Die Indikation zur ambulanten Operation wird durch den behandelnden Chirurgen gestellt. In der Regel wird der Hausarzt oder ein niedergelassener Facharzt eine entsprechende Behandlung vorschlagen. Dieser führt auch die notwendigen Voruntersuchungen durch und stellt Ihnen anschließend einen Überweisungsschein zur ambulanten Operation aus. Im Notfall können Sie sich auch direkt an die Klinik wenden.
  2. Vorstellung in der Klinik
    Bitte vereinbaren Sie zunächst einen Termin zur ambulanten Voruntersuchung.
    Bringen Sie zu dem vereinbarten Termin bitte die vorhandenen Vorbefunde und den Überweisungsschein Ihres Hausarztes mit. Die weitere Terminabsprache erfolgt nach diesen Voruntersuchungen.
  3. Operationstag
    In der Regel beginnt die Operations-Vorbereitung zwischen 07:00 und 08:00 Uhr. Nach erfolgter Abschlussuntersuchung im Anschluss an die Operation können Sie die Klinik wieder verlassen.
  4. Nachbetreuung
    Für die Nachbetreuung ist sicherzustellen, dass Sie von der Klinik abgeholt und zu Hause versorgt werden.

Den genauen Verlauf des Operationstages besprechen Sie vorab mit dem Operateur.

Ambulante Eingriffe der chirurgischen Abteilung

Die chirurgische Abteilung der Paracelsus-Klinik Hemer führt u.a. folgende Eingriffe standardmäßig ambulant durch:

  • Leisten- / Nabelbruch-OP (Hernienchirurgie)
  • Gelenkspiegelungen / Arthroskopien: Arthroskopische Diagnostik und Operationen am Kniegelenk (Meniskus, Knorpelglättung)
  • Umstellungen bei Zehendeformitäten (Hallux valgus, Hammerzehen)
  • Einrichtung und Stabilisierung von Knochenbrüchen
  • Entfernung von Metallimplantaten
  • Entfernung von oberflächlichen Geschwülsten (Lymphknoten, Schleimbeutel, Ganglien, Lipome)
  • Eingriffe an den Sehnen (Ringbandspaltung)
  • Beseitigung von Nervenengpässen (Carpaltunnel)
  • Gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche (Dupuytren’sche Kontraktur)
  • Krampfaderoperationen
  • Portanlage zur Chemotherapie
  • Schmerztherapeutische Maßnahmen
  • Facetteninfiltration
  • Facettendenervation
  • SCS Elektrodenimplantation
  • Narben- / Vorfußkorrekturen
  • Entzündliche Weichteil-Erkrankungen (Abszesse)
  • Proktologische Eingriffe
  • Nagelbettentzündung

Weitere Eingriffe sind möglich, zu denen wir Ihnen gerne Auskunft geben.

 

Kontakt

Chirurgische Ambulanz

T02372 903-333