Ein starkes Team

Dr. med. Dietmar Rassek, Unfallchirurg

Seit dem Jahr 2000 führte der Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurg Dr. med. Dietmar Rassek die chirurgische Abteilung der Paracelsus-Klinik Hemer, die sowohl das unfallchirurgische als auch das allgemein- und viszeralchirurgische Spektrum in einer Abteilung vereinte. Seit dem Jahr 2017 erfolgte eine Neustrukturierung mit Schaffung einer Abteilung für Unfallchirurgie sowie für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Dr. Rassek leitet die Unfallchirurgie, die Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparats versorgt.

Wie definieren Sie Ihren Aufgabenbereich  im Rahmen der Neustrukturierung der chirurgischen Abteilung?

Als Operateur behandele ich überwiegend unfallchirurgische Patienten. Das Ärzte- und Pflegeteam und auch die stationäre Versorgung sind fachübergreifend organisiert. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinem Kollegen der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Joachim Dehnst, der ebenfalls Unfallchirurg ist, ist selbstverständlich, ebenso vertreten wir uns gegenseitig. Es gibt natürlich Spezialisierungen und Verantwortungsbereiche.  Die Klinik bietet ein differenziertes  chirurgisches Versorgungsspektrum und 60 Jahre chirurgische Erfahrung von zwei Chefärzten mit einem erfahrenen Ärzteteam. Vor meiner Chefarzttätigkeit in Hemer habe ich 18 Jahre als Chirurg  einer großen Düsseldorfer Klinik, 10 Jahre als Oberarzt,  gearbeitet. Dort waren die Gebiete der Chirurgie „Unfall-, Thorax-, Gefäßchirurgie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie einschließlich der Endoskopie“  unter einem Dach gebündelt. Seit dem Jahr 2000  war ich  für die Bereiche Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie unserer Klinik allein zuständig.  In 2017 haben wir jeweils spezialisierte Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurige sowie Unfallchirurgie gebildet. Daneben wurde ein eigenständiger Bereich für die Wirbelsäulenchirurgie und ein seit 2015 zertifiziertes EndoProthetikZentrum etabliert.

Sehen Sie Ihre Patienten nach der Operation noch?

Die persönliche Betreuung der Patienten während des gesamten Krankheitsverlaufs im elektiven wie im Notfallbereich  ist selbstverständlich. Um das Therapieziel zu erreichen, steht die vertrauensvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit an erster Stelle  –  im stationären  wie ambulanten Bereich.

Da scheint es eine enge Verbindung zu den Behandlungspartnern zu geben?

Die enge Kooperation der einzelnen Fachabteilungen ist in einem Haus der Grund- und Regelversorgung  durch persönliche und vertrauensvolle Kontakte und kurze Wege besonders zeitnah und effektiv. Dies gilt auch für den engen Kontakt zu den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen.

Wir pflegen eine langjährige enge Zusammenarbeit  mit den Kliniken des Standorts Hemer. Rund um die Uhr stehen MRT und CT zur Verfügung und täglich ist ein radiologischer Facharzt in der Klinik, der in die Diagnostik und Befundung  mit gemeinsamen Besprechungen eingebunden ist.

Ein wesentlicher Teil der Unfallchirurgie ist die Notfallversorgung

Die Paracelsus-Klinik Hemer ist für die Notfall- und Notarztversorgung der Stadt Hemer zuständig. Wir bieten ein breites Spektrum der Diagnostik und moderne Therapieverfahren

der konservativen und operativen Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats an. Im Rahmen  der maximalen Versorgung schwerverletzter Patienten arbeiten wir eng mit umliegenden Traumazentren zusammen. Unser Hubschrauberlandeplatz ermöglicht im Notfall eine zeitnahe und lebensrettende Behandlung.

Wie erleben Sie die nachwachsende Ärztegeneration?

In  den letzten Jahren ist es uns gelungen, viele Ärzte zum Facharzt auszubilden und ein Team aus erfahrenen, aber auch jüngeren Kolleginnen und Kollegen aufzubauen. Neben dem guten Arbeitsklima und den umfangreichen Ausbildungsmöglichkeiten spielt die moderne Infrastruktur des Standorts Hemer eine wichtige Rolle. Die Attraktivität unseres Klinikstandorts wird darüber hinaus durch die Nähe und gute Verkehrsanbindung  an die benachbarten Großstädte des Ruhrgebiets und die Freizeitmöglichkeiten des Sauerlandes, Hochsauerlandes und Münsterlandes gesteigert. Nach 17 Jahren Tätigkeit in der Paracelsus-Klinik Hemer und langjähriger Berufserfahrung kann ich eine positive Bilanz bezüglich der Nachwuchsförderung und Stellenbesetzung im ärztlichen Bereich ziehen.

Ich freue mich, auch in den nächsten Jahren  junge Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg der chirurgischen Ausbildung zu begleiten.