EndoProthetikZentrum

Was ist das EndoProthetikZentrum Henstedt-Ulzburg ?

Die Versorgung mit Endoprothesen ist ein weltweit verbreitetes chirurgisches Behandlungsverfahren. Durch den endoprothetischen Ersatz von geschädigten Gelenken sollen Schmerzfreiheit, ein Mobilitätsgewinn und die Verbesserung der Lebensqualität betroffener Patienten erreicht werden.

Bei Frakturen insbesondere im Bereich des Hüftgelenkes geht es vor allem um die rasche Wiederherstellung der Geh- und Belastungsfähigkeit des Verletzten.

Unsere Philosophie

Egal in welchem Alter sollte schmerzfreies Leben und eine damit verbundene Lebensqualität das Ziel einer jeglichen Gelenkbehandlung  sein

  • Wir wollen dem steigenden Mobilitätsbedürfnis einer älter werdenden Bevölkerung bei gleichzeitig steigender Zahl verschleiß- und unfallbedingter Einschränkungen wohnortnah, zeitgerecht und interprofessionell Rechnung tragen.
  • Wir bieten dafür das gesamte Spektrum der endoprothetischen Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau an.
  • Wir befreien unsere Patienten von langanhaltenden Schmerz- und Immobilitätszuständen.
  • Wir helfen unseren Patienten verloren geglaubte Lebensbereiche und Lebensqualität wieder neu zu erschließen.

 Das EndoProthetikZentrum Henstedt-Ulzburg stellt sicher, das

  • Wir erreichen dieses durch eine enge Zusammenarbeit der beteiligten medizinischen Fachgebiete und Berufsgruppen.
  • Wir verpflichten uns zu einer umfassenden internen und externen Qualitätssicherung und nehmen an wissenschaftlichen Studien teil.
  • Wir betreiben aktive Öffentlichkeitsarbeit  und beteiligen uns in unserer Region an Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung
  • Wir gestalten den kontinuierlichen Verbesserungsprozess durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, Qualitätszirkel, Besprechungen und Arbeitsgruppen.

Die Gelenke

Wer sehr beweglich ist, den nennen wir auch gelenkig. Das kommt nicht von ungefähr, da an den Gelenken die Bewegung des Körpers von außen sichtbar und von innen fühlbar wird. Hier werden die Kräfte, die auf den Körper einwirken und die, mit denen der Körper bewegt wird, umgelenkt und begegnen sich. Sie verbinden die einzelnen Knochen des Skeletts miteinander und fangen unterschiedliche Belastungen wie Stöße und Reibungen mit ihrer Knorpelschicht auf. Keine kleine Aufgabe, immerhin gilt es, rund 200 Knochen zu einem tragfähigen Gerüst zu verbinden und gleichzeitig für eine stabile Beweglichkeit zu sorgen. Damit all das reibungslos läuft, sind die im Gelenk miteinander verbundenen Knochen an ihrer Kontaktfläche mit einer elastischen Knorpelschicht überzogen. Diese wird von Gelenkflüssigkeit geschmiert und ernährt. Die Gelenkflüssigkeit wird an der Innenseite der Gelenkkapsel produziert. Neben dieser Produktion sorgt die Gelenkkapsel auch für die Stabilität des Gelenks, unterstützt von Bändern, Sehnen und Muskeln.

Schritt für Schritt, Tag für Tag verrichten sie gemeinsam eine Mammut-Aufgabe. Ein Mensch legt in seinem Leben zwischen 40.000 und 80.000 Kilometern zurück, das sind ein bis zwei Weltumrundungen. Immer wieder fangen die Knorpelschichten dabei Stöße auf und reiben sich aneinander. Eine großartige Leis­tung, auf die der Körper gut vorbereitet ist. Aber nicht jeder Bewegungsumfang ist auch gesund – oft reicht ein kurzfristiges zuviel, vor allem aber auch ein zu wenig an Bewe­gung, um das empfindliche Gleichgewicht zwischen Aufbau- und Abbauprozessen in den Knorpelschichten zu stören. Die Folgen sind Schädigungen der Knorpelschicht, die letztlich zu Arthrose führen können.

Eine maßvolle, aber dauernde Belastung sorgt also dafür, dass gesunde Gelenke länger ge­sund bleiben. Jedes Gelenk hat dabei, je nach Form, Funktion und Position im Körper, eigene Anforderungen und Voraussetzungen.

Das Hüftgelenk

Aufbau

Das Hüftgelenk ist das zweitgrößte Gelenk im Körper des Menschen, größer ist nur das Knie. Es verbindet den Rumpf mit den Beinen, genauer gesagt: den Oberschenkelknochen (Femur) mit dem Beckenknochen (Pelvis). Am oberen Ende des Oberschenkelknochens befindet sich der Oberschenkelhals (Collum) mit dem Hüftkopf. Er ist, zur Kontaktfläche hin, von Knorpel überzogen, genau wie sein Gegenstück, die Hüftgelenkpfanne.

Aufgaben

Anders als das Knie, kann und soll das Hüft­gelenk in alle drei Bewegungsrichtungen gleichzeitig mobil sein, was zusätzlichen Schutz erfordert. Deswegen wird es von den kräftigsten Bändern im Körper bei der Arbeit unterstützt. Wir können unsere Oberschenkel daher beugen, spreizen und drehen – allesamt Bewegungen, die wir bereits beim normalen Gehen benötigen.

Das Kniegelenk

Knieuntersuchung
Knieuntersuchung

Aufbau

Das Kniegelenk verbindet den Oberschenkel­knochen (Femur) mit dem Schienbeinknochen (Tibia). Anders, als man denken könnte, gehört das Wadenbein (Fibula) selbst nicht zum Ge­lenk. Die Gelenkflächen an den Knochenenden sind, wie in allen anderen Gelenken auch, mit Knorpel überzogen. Halbmondförmige Knor­pelscheiben umlagern diese Gelenkflächen und bilden einen kreisähnlichen Stoßdämpfer (innerer und äußerer Meniskus). Zum Knie­gelenk gehört außerdem die Kniescheibe (Patella). Sie ist in die Sehne des Oberschen­kelstreckmuskels eingelassen und gleitet bei Streckung und Beugung des Kniegelenkes nach oben bzw. nach unten. Das stabilisiert das Gelenk von vorne. Weitere Stabilisatoren sind die zwei Seitenbänder (innen und außen) sowie das hintere und das vordere Kreuzband, die sich jeweils, wie der Name vermuten lässt, zentral überkreuzen. Zusammen mit den Muskeln sichern sie die Funktionalität des Gelenkes. Das gesamte Gelenk wird von einer Kapsel umhüllt.

Aufgaben

Die Hauptaufgabe des Kniegelenkes ist das Beugen und Strecken des Beines. Das erfolgt durch eine komplexe Roll-Gleitbewegung des Oberschenkelknochens auf dem Schienbein­knochen. Außerdem kann das Kniegelenk leicht nach außen bzw. innen rotieren.