Fußchirurgie

Ein Behandlungsschwerpunkt der Abteilung ist seit vielen Jahren die Fußchirurgie. Der auf diesen Bereich spezialisierte Orthopäde Kai-Uwe Schreiter führt jährlich rund 200 operative Eingriffe durch. Nach dem Krankenhausaufenthalt führt der Facharzt die Behandlung in eigener Praxis in Karlsruhe fort. Für Sie als Patient bedeutet das, dass Ihre fachärztliche Versorgung vom ersten Befund in der Sprechstunde bis zur vollständigen Genesung in einer Hand bleiben. 

Eine große Anzahl Erwachsener aber auch Jugendliche und Kinder klagen über Beschwerden an den Füßen. Die moderne Fußformtherapie bietet hier eine Vielzahl an Therapieoptionen an, die das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Fußabschnitte berücksichtigt. Je nach Schwere der Fehlbildung greifen konservative oder operative Behandlungen korrigierend ein. Moderne Operationsmethoden ermöglichen es, sehr frühzeitig mit der Rehabilitation zu beginnen.

Operatives Leistungsspektrum

  • Deformitäten des Großzehenballens (Hallux valgus)
  • Hammer-/Krallenzehe
  • Großzehengrundgelenksverschleiß
  • Deformitäten im Fersenbereich (z.B. Haglund-Deformität)
  • Konservative Versorgung bei Platt-, Senk-, Spreiz- und Knickfuß 

Informationen zu einzelnen operativen Verfahren und Behandlungsstrategien haben wir speziell für unsere Patientinnen und Patienten zusammengestellt (mehr).

Fußerkrankungen

Deformitäten des Großzehenballens (Hallux valgus)
Es wird nach den aktuellen Richtlinien der "Foundation für Fußchirurgie" korrigiert. Bei leichten und mittelschweren Formen kommen vor allen Dingen gelenkerhaltende und fußverschmälernde Umstellungseingriffe zur Anwednung. (Operation nach Chevron oder nach Scarf) Bei sehr schwerer Ausprägung des Ballens erfolgt eine Umstellung des ersten Mittelfußknochens. Alternativ kann eine Versteifungsoperation zwischen erstem Mittelfußknochen und der Fußwurzel erfolgen.

Hammer-/Krallenzehe
Hierbei handelt es sich um eine Beugung der drei mittleren Zehen im Mittelgelenk und teilweise im Endgelenk. Die Fehlstellungen können locker oder fixiert sein. Es wird ein Teil des Grundgliedes entfernt, manchmal ist zusätzlich eine Lösung von Verklebungen im Grundgelenk nötig. Die so korrigierte Stellung der Zehe wird meist durch einen Draht stabilisiert, der nach 2-3 Wochen nach OP ambulant entfernt wird. Die Vollbelastung des Fußes ist in einem Spezialschuh rasch möglich.

Großzehengrundgelenksverschleiß
Hier weist der Knorpel im Bereich des Gelenks einen Verschleiß bzw. eine Zerstörung auf, was zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung führt. Je nach Schwere der Arthrose kommen Gelenk erhaltende oder Gelenk versteifende Operationen zur Anwendung. Die Vollbelastung in einem speziellen Schuh ist zügig nach der OP möglich. 

Konservative Versorgung
Bei Beschwerden wie Platt-, Senk-, Spreiz- und Knickfuß sind Therapiemaßnahmen wie Physiotherapie, Einlagen oder das Tragen orthopädisch speziell eingerichteter Schuhe (Schuhzurichtung) das Mittel der Wahl.

Sektionsleitung

Dr. med. Kai-Uwe Schreiter

Kontakt
T 0721 2196-1 (Praxis)
T 0721 4091-331 (Sekretariat Frau Guß)
orthopaedie-ka@paracelsus-kliniken.de

Sprechzeiten: nach Vereinbarung