Schlaflabor

Traumschlafstörung = REM-Schlaf-Verhaltensstörung (RBD)
Eine spezielle Störung im Schlaf, die sich durch lautes Reden, Schreien, viele Bewegungen im Traumschlaf auszeichnet, kann bereits Frühsymptom einer Parkinson-Erkrankung sein. Etwa die Hälfte aller Parkinson-Betroffenen mit klinisch manifester Erkrankung zeigt diese Traumschlafverhaltensstörung, die von z. B. Medikamenten-induzierten nächtlichen Unruhe- und Verwirrtheitszuständen abgegrenzt werden muss. Auch können im Verlauf der Parkinson-Erkrankung weitere Schlafstörungen auftreten, die sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen sehr in ihrer Lebensqualität einschränken. Um diese Schlafstörungen erkennen und behandeln zu können, kann während des Nachtschlafes eine sog. Polysomnographie im Schlaflabor erstellt werden.

Polysomnographie: Was wird gemacht?
Es handelt sich hierbei um ein diagnostisches Verfahren zur Messung physiologischer Funktionen im Schlaf. Bei der Aufzeichnung werden zahlreiche Messvariablen wie  Hirnstromkurve, Atmungstätigkeit, Muskelaktivität in Kinn und Beinen, Herzschlag, Sauerstoffsättigung erfasst. Die kontinuierliche Ableitung dieser Parameter erfolgt über mehrere Elektroden und Fühler, die für die Schlaflabornacht am Körper des Patienten aufgeklebt werden. Dabei ist die Technik so ausgestaltet, dass die größtmögliche Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit für den Patienten geboten wird. Analyse, Interpretation und Auswertung dieser Messparameter sowie der parallel laufenden Video-aufzeichnung aller Bewegungen während des Schlafs erlauben die Bestimmung der Schlafstadien sowie die Diagnose möglicher Schlafstörungen.

Weitere Notwendigkeit für Schlaflabor:  Restless Legs Syndrom

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Petra Schwarz
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