12. Juli 2021

Kooperation für beste Therapie feiert in Hemer Jubiläum

Therapiepraxis ,,Reha-Zentrum-Hemer“ der Märkischen Kliniken in den Räumen der Paracelsus Klinik Hemer ist seit fünf Jahren ein Erfolgsmodell / Kooperation macht nahtlose Behandlung von stationären Patienten möglich / Physio- und Ergotherapie sind für jedermann möglich

Es ist ein kleines, aber wichtiges Jubiläum für die Patienten im Märkischen Kreis: Seit fünf Jahren gibt es an der Paracelsus Klinik Hemer eine integrierte therapeutische Praxis. Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich am „Reha-Zentrum Hemer“ seit Juli 2016 vor allem um die therapeutische Behandlung von stationären Patienten des Hauses. „Wir sind eine Außenstelle der Märkischen Reha-Kliniken Lüdenscheid“, berichtet Betriebsleiterin Monika Stuwe. „Dank einer Kooperation mit den Paracelsus Kliniken können wir hier im Haus insgesamt sieben Therapieräume mit einer Medizinischen Trainingstherapie und Gymnastikhalle nutzen und uns nahtlos um die Patienten aller Stationen kümmern.“ Zum multiprofessionellen Team des Therapiezentrums gehören sowohl Physiotherapeuten, als auch Ergotherapeuten, Sporttherapeuten und Logopäden sowie erfahrene Verwaltungsmitarbeiter. „Das Therapeutenteam arbeitet auf Augenhöhe mit den Ärzten und Pflegefachkräften der Paracelsus Klinik interdisziplinär zusammen”, erklärt Klinikmanagerin Barbara Bieding.” Das ist eine sehr gute und erfolgreiche Kooperation, bei der sich unsere Kompetenzen hervorragend ergänzen.”

Schwerpunkte Neurologie und Orthopädie

Aufgabe des Therapiezentrums ist es unter anderem, die Patienten der Neurologischen Station therapeutisch zu betreuen. Zum umfangreichen Behandlungsspektrum gehören hier zum Beispiel Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose, Gesichtsparese, Gleichgewichtsstörungen, Migräne, Schwindel und vielem mehr. Der zweite wichtige Behandlungsschwerpunkt liegt im Bereich der Orthopädie, zum Beispiel für Patienten mit Wirbelsäulen- und Schulterbeschwerden oder nach endoprothetischen Gelenkoperationen der Hüfte oder Knie. Gerade in diesen Fällen bietet das Therapiezentrum eine umfangreiche persönliche Betreuung an. Schon einen Tag vor der Operation lernen die Patienten ihren Therapeuten kennen. Er erklärt ihnen genau, welche Therapie sie nach der Operation erwartet und betreut sie anschließend täglich bis zu ihrer Entlassung. So entsteht ein enges und vertrauensvolles Verhältnis, das auch nach der anschließenden medizinischen Rehabilitation in einer Rehaklinik auf Wunsch weitergeht. Wer möchte, kann sich im Therapiezentrum an der Paracelsus-Klinik auch in der Nachsorge noch weiter ambulant behandeln lassen.

Für jedermann offen

„Wir wollen die Patienten an der Paracelsus Klinik Hemer persönlich betreuen und wieder mobil und fit für den Alltag machen“, erklärt Monika Stuwe, die selbst Physiotherapeutin ist. „Im Prinzip kann aber auch außerhalb eines Klinikaufenthaltes jeder zu uns kommen, der eine Heilmittelverordnung seines Arztes mitbringt, ganz gleich ob Kassen- oder Privatpatient. Dafür haben wir eigens einen ambulanten Bereich für Physiotherapie und Ergotherapie eingerichtet.” Wer sich und seinem Körper etwas Gutes tun will, kann selbstverständlich auch als Selbstzahler in die Praxis kommen. Ein beliebtes Angebot des Teams sind in diesem Zusammenhang Präventionskurse und Rehasport. „In der Woche laufen bei uns durchschnittlich sieben bis acht Kurse, die zum größten Teil auch von den Krankenkassen gefördert werden”, erzählt Monika Stuwe. „Da ist für jeden etwas dabei, der sich persönlich fit halten möchte und dafür auf die medizinisch richtige Betreuung nicht verzichten will.”