Innere Medizin / Kardiologie

Die Abteilung für Innere Medizin mit 48 Planbetten behandelt Patienten mit internistischem Krankheitsbild. Dazu zählen die Erkrankungen von Herz, Kreislauf, Gefäßen, Magen, Leber, Darm, Nieren, Lunge, Blut, Drüsen, Diabetes sowie rheumatische Erkrankungen und Tumorleiden.

Seit 2004 unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Michael Neubauer, ist die Innere Abteilung mit ihrem Leistungsangebot auf die Häufigkeit der internistischen Krankheiten abgestimmt.

Kardiologie

Herz-Kreislauferkrankungen werden an unserer Klinik auf hohem Niveau behandelt. Um zuverlässig Patienten zu identifizieren, die an einer Herz-Kreislauf- bzw. einer Gefäßerkrankung leiden, ist die Ultraschalldiagnostik die dominierende Untersuchungsmethode. Bei besonders schweren Erkrankungsbildern erfolgt eine Monitorüberwachung auf unserer Intensivstation, ggf. mit maschineller Beatmung. Oberärztin Dr. med. Mina Minaei ist eine erfahrene Expertin für die Diagnostik und Behandlung kardiologischer Erkrankungen.

 

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems bzw. Gefäßsystems

  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen des Herzens (koronare Herzerkrankung, akuter Herzinfarkt)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzschwäche
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Blutgerinnsel

Diagnostik in der Kardiologie

Die heute eingesetzten Ultraschallgeräte ermöglichen eine beeindruckende Detailgenauigkeit der abgebildeten Strukturen. Mit der Echokardiografie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) gelingt eine Aussage über Größe und Funktion des Herzmuskels sowie der Herzklappen und des Herzbeutels. Bedeutsam ist dieses Verfahren vor allem zur Erkennung von Herzklappenfehlern, Überbelastungs- oder Folgeschäden von Bluthochdruck und koronarer Herzerkrankung.

Der Klinik steht ein hochmodernes Echokardiografiegerät zur Verfügung, das in dieser Weise auch die Durchführung einer Streßechokardiografie (Ultraschalluntersuchung unter medikamentösem Stress zur Pulsbeschleunigung) ermöglicht. Dazu wird häufig ein Kontrastmittel verwendet, damit Herzstrukturen in hoher Auflösung dargestellt werden können. Dieses ist besonders bei Patienten angezeigt, die nicht in der Lage sind, ein Belastungs-EKG mit Stand-Fahrradfahren durchzuführen und stellt einen Untersuchungsschritt vor der Herzkatheteruntersuchung dar.

Zusätzlich kann in unserer Klinik auch eine Schluck-Echokardiografie (transoesophageale Echokardiografie = TEE) durchgeführt werden. Dabei ist es möglich, mit einem speziellen schlauchähnlichen Schallkopf, der in die obere Speiseröhre eingeführt wird, eine exzellente Bildqualität bestimmter Herzanteile darzustellen, die sonst von außen nicht optimal einsehbar sind. Dadurch können auch den Patienten bedrohende Blutgerinnsel im Herzen, die zu einem Schlaganfall führen können, ausgeschlossen werden.

Mit der Gefäßduplexsonografie ist es möglich, arterielle Durchblutungsstörungen als Folge einer Arteriosklerose (z.B. Schaufensterkrankheit, Schlaganfall) sowie venöse Thrombosen (Blutgerinnsel in den Adern) zuverlässig zu erkennen und daraufhin sofort mit der Therapie zu beginnen.

Zur Erfassung von Herzrhythmusstörungen steht ein 24-Stunden-Langzeit-EKG-System zur Verfügung. Es erfasst lückenlos alle Störungen der körpereigenen Steuerung der Herztätigkeit und liefert damit wichtige Informationen zur Behandlung. Diese erfolgt entweder medikamentös, durch einen Elektroschock oder, falls notwendig, durch einen Herzschrittmacher.

Wenn eine diagnostische oder therapeutische Herzkatheteruntersuchung angezeigt ist, besteht eine bewährte und gut eingespielte Kooperation mit dem Herzkatheterlabor des Maximalversorgers Medizinische Hochschule Hannover (MHH).

Patienten mit Bluthochdruck können durch eine 24-Stunden-Blutdruck-Langzeitmessung kontrolliert werden.

In der hauseigenen Röntgenabteilung erstellen wir Aufnahmen des Herzens.

Neben der umfassenden apparativen Ausstattung bietet die Abteilung, bei hoher Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiter, beste Voraussetzungen für eine unbürokratische und wirkungsvolle Zusammenarbeit auf ärztlicher, pflegerischer und verwaltungstechnischer Ebene zum Wohl unserer Patienten.