EndoProthetikZentrum

EndoProthetikZentrum Hannover-Langenhagen

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) hat als Fachgesellschaft mit der endoCert Initiative in den letzten Jahren das EndoProthetikZentrum als Qualitätsmerkmal für Krankenhäuser, die sich auf die endoprothetische Versorgung von Patienten spezialisiert haben, entwickelt. Der sogenannte Hauptoperateur, ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit über 50 Hüft- und/oder Knieendoprothesen pro Jahr für mindestens 2 Jahre, und der Arzt mit der Weiterbildung für Spezielle Orthopädische Chirurgie stehen im Mittelpunkt dieses Konstrukts.

Langenhagen ist als EndoProthetikZentrum zertifiziert

Als ein solches EndoProthetikZentrum (EPZ) wurde im Januar 2015 auch die Abteilung für Orthopädie und Sporttraumatologie in der Paracelsus Klinik Hannover-Langenhagen zertifiziert. Das erforderliche dreitägige Audit wurde von dem Pflegedienstleiter Herrn N. Dettmann mit einer Projektgruppe professionell vorbereitet. Dabei wurden alle betroffenen Prozesse des Krankenhauses einer kritischen Prüfung unterzogen. 

Ein Spezialistenteam am EPZ

Leiter des EndoProthetikZentrums (EPZ) Hannover-Langenhagen ist Prof. Dr. med. C. H. Siebert, während das Tagesgeschäft vom EPZ-Koordinator Dr. med. H.-J. Winnecken gemanagt wird. Als weitere Hauptoperateure der Klinik konnten sich Dr. M. Böker und Dr. S. Ristau auszeichnen. Alle vier Ärzte der Abteilung für Orthopädie und Sporttraumatologie führen die geforderte Bezeichnung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“. 

Als externe Kooperationspartner konnten die Praxen von den Hauptoperateuren Dr. med. C. Possenriede und Mark Wolther mit in das Zentrum eingebunden werden. 

Alle Knie- und Hüftendoprothetik-Patienten wurden in Vorbereitung auf die Zertifizierung bereits seit dem 01.08.2014 nach einem einheitlichen EPZ-Behandlungspfad behandelt. Hiermit konnte berufsgruppenübergreifend die Versorgungsqualität in der Paracelsus-Klinik in Langenhagen u.a. durch Prozessvereinheitlichung gesteigert werden.

Partnerkrankenhaus und Maximalversorger für das EPZ der Paracelsus-Klinik Hannover-Langenhagen ist die Klinik für Orthopädie im Herzogin-Elisabeth-Hospital in Braunschweig. Weitere, geforderte Kooperationsvereinbarungen wurden, u.a. mit der Medizinischen Hochschule Hannover, im Vorfeld der EPZ Gründung vertraglich fixiert.

Alle für die Implantation einer Hüft- oder Knieendoprothese relevanten Patientendaten werden in der Paracelsus-Klinik in einem Qualitätssicherungsbogen erfasst und ausgewertet. Die erzielten Erkenntnisse, insbesondere Abweichungen oder Auffälligkeiten, werden regelmäßig mit allen Hauptoperateuren besprochen. Durch diese kontinuierliche Überprüfung der einzelnen Prozesse wird eine Verbesserung der Ergebnisqualität und Patientenzufriedenheit erwartet.

Patienten mit fortgeschrittener Hüft- und Kniearthrose können sich in der Abteilung für Orthopädie und Sporttraumatologie (0511 7794-153) direkt Termine bei den Hauptoperateuren geben lassen. 

Für Kassenpatienten gilt folgende Regelung: Wer einen Termin bei Dr. Winnecken wünscht, kann sich – ausgestattet mit einer Überweisung von dem niedergelassenen Orthopäden, Chirurgen oder Unfallchirurgen – in der Ermächtigungssprechstunde der Paracelsus-Klinik anmelden. Für die anderen Hauptoperateure oder für andere niedergelassenen Kollegen wäre eine Einweisung zur prästationären Diagnostik erforderlich. 

Im Rahmen der jeweiligen Endoprothetik-Sprechstunde werden die Patienten ausführlich und individuell beraten. Behandlungs- und Versorgungsalternativen werden ausgiebig diskutiert und umfangreiches Informationsmaterial wird ausgehändigt. Bereits im Vorfeld der stationären Aufnahme erfolgt ein Gesundheitscheck inklusive Untersuchung auf Krankenhauskeime sowie ausführliche Beratung bezüglich der anschließenden Anschlussheilbehandlung.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Prof. Dr. med. C. H. Siebert
Leiter
EndoProthetikZentrum
Hannover-Langenhagen
Dr. med. H. –J. Winnecken
Koordinator
EndoProthetikZentrum
Hannover-Langenhagen