Zentralinstitut für Krankenhaushygiene

Händedesinfektion im Krankenhaus
Die Händedesinfektion ist Grundlage für eine gute Krankenhaushygiene.

Das 2015 gegründete Zentralinstitut für Krankenhaushygiene koordiniert als übergeordnete Instanz unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. habil. Johannes Hallauer die Hygienemaßnahmen der 17 Akut- und 13 Rehakliniken sowie der ambulanten Einrichtungen unter dem Dach des Paracelsus-Konzerns. Neben dem Sitz des Zentralinstituts in Osnabrück bestehen zwei von Regionalhygienikerinnen geleitete Außenstellen. Dr. Katharina Hendrich betreut mit dem Standort Reichenbach die Region Ost. Priv.-Doz. Dr. Karolin Graf betreut mit dem Standort Hannover-Langenhagen die Einrichtungen in der Region Nord. Mit der Einrichtung des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene reagieren die Paracelsus-Kliniken auch auf die Forderungen der Bundespolitik und nehmen damit eine Vorreiterposition für Kliniken der Grund- und Regelversorgung sowie Reha-Kliniken ein.

Die Aufgaben des Zentralinstituts richten sich auf die Prävention von Infektionen. Hierzu gehören die Bereiche der technischen Hygiene (z.B. Belüftung mit keimarmer Luft, Aufbereitung von Instrumenten, etc.) sowie die Erfassung und Bewertung von Daten zu Infektionen und Antibiotikaverbrauch in den einzelnen Einrichtungen. Das Kompetenzteam des Zentralinstituts steht hierbei allen Einrichtungen in der Erfüllung dieser gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen bei. Die zentrale Bewertung von Daten gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungen gewährleistet die Berücksichtigung der jeweils neuesten wissenschaftlichen Standards und ermöglicht eine hohe Sicherheit für unsere Patienten.

Regelmäßige Schulungsmaßnahmen für das Personal der Einrichtungen der Paracelsus-Kliniken sorgen weiterhin dafür, dass kontinuierlich neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Prävention von Infektionen und zur Verhinderung des Auftretens multiresistenter Erreger in den Einrichtungen der Paracelsus-Kliniken angewendet werden.