Krebserkrankungen der Atmungsorgane

Im Mittelpunkt: Der ganze Mensch

Für die Therapie von Krebserkrankungen der Atmungsorgane (zum Beispiel Lungenkrebs) stehen Ihnen heute mit Operation, Strahlen- und Chemotherapie wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung. Und dennoch haben Krebserkrankungen nicht nur Auswirkungen auf die rein körperliche Ebene, sondern beeinflussen ebenso die seelische, geistige und soziale Ebene. Weil jeder Mensch seine ganz persönlichen Stärken und Schwächen hat, sind eine individuell ganzheitliche Behandlung und Beratung so wichtig. Die onkologische Rehabilitation (Reha) der Paracelsus-Kliniken kümmert sich um den Körper und um die Seele.

Unser onkologisches Kompetenznetz hat für Patienten mit Krebserkrankungen der Atmunngsorgane ein spezielles Reha-Angebot erarbeitet. Hier erhalten Sie professionelle Hilfe nach

  • erfolgter Operation,
  • abgeschlossener Strahlentherapie,
  • Chemotherapie.

Seit über 30 Jahren stehen die Paracelsus-Kliniken mit einer modernen, ganzheitlichen Medizin im Dienst kranker Menschen.

Rehabilitation: Was Sie bei uns erwartet

Zu Beginn Ihrer Reha verschafft sich Ihr Arzt unter Einbeziehung der mitgebrachten Befunde einen Überblick über Ihre Krankheitsvorgeschichte und untersucht Sie eingehend. Anschließend legt er gemeinsam mit Ihnen Ihre persönlichen Reha-Ziele und den Therapieplan fest. Während der gesamten Rehabilitation stehen Ihnen zahlreiche moderne diagnostische Verfahren zur Verfügung, die der Arzt bei Bedarf einsetzen wird; so zum Beispiel die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und die Untersuchung der Lungenfunktion (Bodyplethysmographie, Diffusionstherapie). Selbstverständlich ist es möglich, eine umfangreiche Labordiagnostik einschließlich Blutgasanalyse durchzuführen. Unter Umständen wird Ihr Arzt auch eine Herz-Kreislauf-Funktionsdiagnostik einschließlich Ergometrie mit Blutgasanalyse und eine Echokardiographie bei Ihnen veranlassen. Leitmotiv der Rehabilitation in den Paracelsus-Kliniken ist es, während und nach einer Behandlung von Krebserkrankungen der Atemwege die Folgen der Krankheit zu überwinden und zugleich die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen.

Wir suchen in der Rehabilitation gemeinsam einen Weg für Sie – und begleiten Sie auch gern auf diesem Weg.

Therapie für Körper und Seele

Die therapeutischen Maßnahmen, die der betreuende Arzt zu Beginn Ihrer Rehabilitation und in Absprache mit Ihnen festlegt, konzentrieren sich sowohl auf Ihre körperlichen als auch auf Ihre psychischen Beeinträchtigungen. Zahlreiche therapeutische Angebote sorgen dafür, dass Ihnen jederzeit die bestmögliche Behandlung zur Verfügung steht:

  • Physiotherapie in der Gruppe oder einzeln (Atemschule, Atemgymnastik);
  • Inhalation, Vierzellenbäder;
  • Atemtrainer, VPRI-Desitin (Flutter);
  • Ergometertraining;
  • Medizinische Trainingstherapie;
  • Ergotherapie (Sensibilitätstraining);
  • Entspannungstherapie (Autogenes Training, Muskelrelaxation);
  • psychologische Betreuung in der Gruppe oder einzeln;
  • Vorträge, Schulungen, Seminare (zum Beispiel Nichtraucherprogramm);
  • Fortführung einer Chemo- oder einer Schmerztherapie;
  • Einleitung einer Sauerstoff-Langzeittherapie;
  • Ernährungsberatung;
  • Sozialberatung.

Das Ärzte- und Therapeutenteam

Während des gesamten Reha-Aufenthalts werden Sie von einem erfahrenen und engagierten medizinischen und fachtherapeutischen Team betreut, das sich auf Ihre persönlichen Bedürfnisse einstellt: 

  • Fachärzte verschiedener Fachrichtungen wie zum Beispiel Onkologie und Pneumonologie;
  • Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter und Ernährungsberater.

Nachsorge: Was nach der Reha geschieht

Die Rehabilitation ist ein wichtiger Schritt in Ihrem Genesungsprozess, den Sie auch zu Hause konsequent weiterführen müssen. Ihr Reha-Arzt erstellt für Sie und Ihren weiterbehandelnden Arzt einen umfassenden medizinischen Bericht. Darin gibt er Empfehlungen zu Ihrer weiteren medizinischen, psychologischen und sozialen Betreuung, zu möglichen Sozialleistungen oder zur beruflichen Wiedereingliederung. Darüber hinaus erhalten Sie konkrete Hinweise auf Krebsberatungsstellen.