Schulterchirurgie

Operieren unter ständiger Bildkontrolle

Die Schulter war lange ein vergessenes Gelenk. Auch Schulter-OPs waren früher ein exotisches Niemandsland, nur wenige Ärzte hatten ausreichend Erfahrung damit.

Gelenkspiegelung: Anfang der 80er Jahre wurden zunehmend arthroskopische OP-Methoden für das Kniegelenk entwickelt. Bei einer solchen Gelenkspiegelung kann der Orthopäde das Operationsgebiet über einen Bildschirm beobachten. Die Arthroskopie des Knies war ein Meilenstein, um auch dann die mechanischen Abläufe in der Schulter besser verstehen zu können. Mittlerweile gehören Schulter-OPs zum Angebot jeder modernen Klinik.

Schmerzen in der Schulter können verschiedene Ursachen haben. Die genaue Diagnose lässt sich mit Hilfe von speziellen Bewegungstests, Ultraschall-, Röntgen- und Kernspinaufnahmen herausfinden. In den meisten Fällen beginnt die Therapie mit konservativen Methoden, denn gezielte körperliche Übungen und eine Infiltrationstherapie können die Schmerzen oftmals lindern. Wenn die Beschwerden nach einigen Monaten immer noch anhalten, kommt eine Operation in Betracht.

Arthroskopische Operation: Bei einem solchen Schlüsselloch-Eingriff führt der Orthopäde über kleine Hautschnitte eine kleine Kamera und feine Instrumente ein und beobachtet das OP-Gebiet über den Bildschirm. Die Narkose ist schonender als früher, weil der Anästhesist einen Schmerzkatheter legt, um die Schmerzmittel später nach der OP besser dosieren zu können. Die Patienten verlassen die Klinik nach zwei bis vier Tagen und beginnen sofort mit der frühfunktionellen Krankengymnastik, ein Gipsverband ist nicht mehr notwendig.

Eine offene Operation ist in vielen Fällen notwendig, die Schnitte sind Dank der modernen Medizin jedoch wesentlich kürzer als früher.

Besonders häufig operieren die Orthopäden der Paracelsus-Klinik München Patienten, deren Schmerzen durch ein Engpass-Syndrom oder einen Riss der Muskelsehnen entstehen:

Bei einem Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) sind die Sehnen, die durch einen knöchernen Raum am Oberarmkopf laufen, geschädigt und entzündet. Eine Operation kommt erst dann in Frage, wenn die Schmerzen nach einer drei bis sechs Monate dauernden konservativen Therapie weiter anhalten. Für die arthroskopische OP sind nur zwei bis drei kurze Schnitte notwendig. Ziel ist es, den Gelenkraum zu erweitern und Teile des vergrößerten Schleimbeutels zu entfernen – und das unter ständiger Bildkontrolle.

Rotatorenmanschettenruptur: Eine arthroskopische OP bietet sich auch an, wenn einige der Muskelsehnen, die den Oberarmkopf wie eine Manschette umfassen, gerissen sind. Der Durchmesser der betroffenen Sehnen sollte nur ein bis zwei Zentimeter betragen. Bei größeren Rissen müssen die Orthopäden offen operieren, heutzutage sind aber auch die offenen Schnitte wesentlich kürzer als früher.  

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Beleg- und Konsiliarärzte mit dem Fachgebiet Schulterchirurgie:

Dr. Gerrit Hohmann
Facharzt für Orthopädie

Praxis:
Rosenheimer Straße 30
81669 München
Telefon: 089 6666 33 900
www.orthopaedie-am-gasteig.de

Dr. med. Martin Schindera
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Praxis:

Guardinistraße 186
81375 München
Telefon:  089 702033
www.orthopraxis-hadern.de

Dr. Felix Söller
Facharzt für Orthopädie

Praxis:
MVZ im Helios
Helene-Weber-Allee 19
80637 München
Telefon:  089 159277-0
www.zenta.de

Dr. Metin Yildirim
Facharzt für Orthopädie

Praxis:

Rosenheimer Straße 30
81669 München
Telefon: 089 6666 33 900
www.orthopaedie-am-gasteig.de

Dr. med. Katja Zücker
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Fachgebiete: Sportverletzungen (auch Hochleistungsbereich), degenerative Veränderungen, rheumatologische und kindliche Erkrankungen, Fuß- und Sprunggelenksorthopädie, chronischer Überlastungsschäden, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, insbesondere Schulter- und Kniegelenk, Behandlung von posttraumatischen/ degenerativen Wirbelsäulenveränderungen

Praxis:
Guardinistraße 186
81375 München
Telefon:  089 702033
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