Wundbehandlung

Vakuumtherapie bei chronischen Wunden

Ein großer Fortschritt in der effektiven Wundbehandlung ist mit dem relativ jungen Verfahren der Vakuumtherapie (V.A.C.®-Therapie) gelungen. Diese Methode wird im stationären und ambulanten Bereich angewendet und erleichtert auch die häusliche Nachbehandlung. Ihr großer Vorteil ist der relativ selten notwendige Verbandwechsel und eine wesentlich schnellere Wundheilung.

Die Wirkung basiert vor allem auf einem Unterdruck in der Wunde, der die Wundränder aneinander zieht: Die normalerweise eng umschriebene Sogwirkung einer Drainage wird mittels eines Schwamms flächig auf die gesamte Wunde verteilt.

Wunde ist abgedichtet: Die Wunde und der auf ihr liegende Schwamm werden hermetisch durch eine wasserdampfdurchlässige, transparente und keimdichte Spezialfolie abgedichtet. Damit kann keine Umgebungsluft angesaugt werden. Über eine Verbindung wird der Schlauch, der von der Wunde kommt, mit einem Sekretauffangbehälter verbunden.

Patient bleibt mobil: Durch das geschlossene, Batterie betriebene System bleibt der Patient möglichst mobil. Vor allem bei chronischen Wundheilungsstörungen hat sich die V.A.C.®-Therapie bewährt, sie gilt heute als” State-of-the-Art”-Behandlung.

>>> Neue Fachstation für Wundpatienten, in: Paracelsus PartnerNews 4_2012

Gerhard Rothenaicher

Facharzt für Chirurgie

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