Innere Medizin

Herzrhythmusstörungen: Elektroschock, damit das Herz wieder richtig schlägt

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen, die das Risiko eines Schlaganfalls vergrößert. Da sich das Herz durch das Vorhofflimmern schon nach einigen Wochen dauerhaft verändert und sich somit die Aussichten auf eine erfolgreiche Therapie verschlechtern, drängt bei Patienten, bei denen eine Konversion in den normalen Herzrhythmus angestrebt wird, die Zeit. Denn man sollte baldmöglichst mit der Behandlung beginnen.

Kurznarkose: Die Konversion gelingt häufig mit einem kleinen Elektroschock in Kurznarkose. Oft wird zusätzlich eine antiarrhythmische Medikation notwendig. Gewählt wird dieses Vorgehen insbesondere bei Patienten, die unter Vorhofflimmern ausgeprägte Symptome haben. Bei asymptomatischen Patienten kommt auch die reine Kontrolle der Herzfrequenz mit Medikamenten als Alternative in Frage. Der Kardiologe arbeitet hier eng mit den jeweiligen Hausarztpraxen zusammen.

Sollte eine medikamentöse Therapie nicht ausreichen, kommen andere Methoden in Betracht – wie die Verödung der für diese Rhythmusstörung verantwortlichen Strukturen im Herzen (Katheterablation) oder eine Operation.

Ein Standardkonzept, ob man sich für oder gegen die Elektroschock-Behandlung und somit für eine Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus entscheidet, gibt es leider nicht. Sie ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

Und was passiert bei der Elektroschock-Therapie in der Klinik, wenn sie gegen das Vorhofflimmern eingesetzt wird? Oft wird zunächst in Kurznarkose eine Ultraschalluntersuchung des Herzens über die Speiseröhre (Echokardiographie) durchgeführt, um sicher zu stellen, dass sich im Herzen keine Blutgerinnsel (Thromben) abgelagert haben. Für den Eingriff in Kurznarkose werden zwei Elektroden auf dem Brustkorb befestigt und ein- oder mehrmals ein elektrischer Stromstoß ausgelöst, der vom EKG gesteuert wird.

In der Regel kann man so den regelmäßigen Herzschlag und damit die Leistungsfähigkeit des Herzens wieder herstellen. Nach etwa 6 Stunden können die Patienten wieder aufstehen und normal essen und trinken.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Belegärzte:

Dr. med. Magda Kusus-Seligmann

Praxis:
Kaiserstraße 26
80801 München
Telefon: 089 344461
www.kardiologie-aerztehaus-schwabing.de

Dr. med. Christian Seligmann

Praxis:
Kaiserstraße 26
80801 München
Telefon: 089 344461
www.kardiologie-aerztehaus-schwabing.de

Onkologische Operationen

In der Abteilung für die Innere Medizin werden auch Patienten mit Geschwulstkrankheiten behandelt. Die bösartigen Tumore können alle Körperregionen betreffen.

Im Rahmen dieses onkologischen Schwerpunkts kooperiert die Abteilung mit anderen Kliniken, niedergelassenen Ärzten und weiteren Einrichtungen.

Erforderliche Operationen werden zusammen mit der Abteilung für Chirurgie besprochen und geplant. Mit den Internisten arbeiten alle Abteilungen im Hause interdisziplinär zusammen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Beleg- und Konsiliarärzte:

Dr. med. Peter Sandor

Praxis:

Giesinger Bahnhofsplatz 7
81539 München
Telefon: 089 491244
Praxiswebseite

Peter Kohl

Praxis:

Giesinger Bahnhofsplatz 7
81539 München
Telefon: 089 491244
Praxiswebseite

Dr. med.Csongor Szeoeke

Praxis:
Ungererstraße 161
80805 München
Telefon: 089 362993