Häufige Erkrankungen

Bandscheibenvorfall

Stechende Schmerzen: Vier von fünf Bundesbürgern leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter signifikanten Kreuzschmerzen. Ein Drittel der Patienten klagt über so genannte Ischiasbeschwerden, d. h. über stechende Schmerzen, die sich abwärts durch das Bein ziehen.

Ischiasschmerz: Die Wirbelsäule verdankt ihre Beweglichkeit vor allem den Bandscheiben. Sie sitzen wie Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln und federn beim Gehen oder Springen im Laufe eines Lebens etwa 100 Millionen Bewegungszyklen ab. Der gallertartige Puffer im Kern der Scheiben ist von einem Faserring umgeben. Dieser Ring kann mit der Zeit brüchig werden. Mit schmerzhaften Folgen: Die Kernmasse quillt hervor und kann auf einen Rückennerv (Ischiasnerv) drücken und Entzündungen verursachen.

Studien belegen, dass jeder dritte Erwachsene im Kernspin-Schnittbild einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule zeigt. Allerdings äußert sich das nicht immer in tatsächlichen Beschwerden. Viele Fälle lassen sich auch konservativ behandeln, so dass nur ein Bruchteil operiert werden muss.

Dank der modernen Mikrochirurgie, wie sie in der Paracelsus-Klinik München eingesetzt wird, kann ein Bandscheibenvorfall heute so schonend operiert werden, dass die Patienten die Klinik schon nach wenigen Tagen wieder verlassen können.

Witwenbuckel

Der so genannte „Witwenbuckel“, ein gekrümmter Rücken, ist besonders bei Frauen eine häufige Erscheinung im Alter. Häufige Ursache ist die Osteoporose. Die Knochen haben ihre Festigkeit verloren, und es kann zu schmerzhaften Brüchen der Rückenwirbel kommen. Der Buckel ist nur die sichtbare Folge davon.

Die Krankheit Osteoporose kann zwar selbst nicht geheilt werden, bei bestimmten Wirbeleinbrüchen kann man aber eine deutliche Linderung der Schmerzen erreichen. Die Paracelsus-Klinik München bietet zwei minimal-invasive OP-Methoden an:

Schaufenster-Krankheit

Ältere Menschen können häufig nicht lange gehen oder stehen, weil ihnen die Beine "einschlafen". Die tief sitzenden Rückenschmerzen zwingen die Betroffenen, in immer kürzer werdenden Abständen Gehpausen einzulegen und sich auszuruhen.

Spinalkanalstenose: Ist der Rückenmarkkanal eingeengt, drücken die sich vorwölbende Bandscheibenanteile auf die Nervenbahnen. Wenn physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen, Elektrotherapie oder lokale Infiltrationstechniken die Schmerzen nicht lindern, sollte der eingeengte Wirbelkanal operativ erweitert werden. Oft reicht bereits das minimal-invasive Einbringen eines Platzhalters, der so genannte interspinöse Spreizer ist beweglich und richtet die Wirbelsäule wieder auf.