Aufbruchstimmung in der Paracelsus-Elena-Klinik

2. August 2018 | Ort: Elena-Klinik Kassel

  • Neubau des Bettenhauses wieder aufgenommen
  • Signalwirkung für die gesamte Paracelsus Gruppe
  •  „Wollen ein sichtbares Zeichen in Richtung Zukunft setzen“

Kassel 02.08.2018. Der Abschluss der Insolvenz und der neue Eigentümer zeigen an der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel unmittelbar positive Auswirkungen. So werden der lange geplante Neubau des Bettenhauses und notwendige Reorganisationsmaßnahmen sofort wiederaufgenommen. Das heute aufgestellte Bauschild symbolisiert einen wichtigen Schritt für die Klinik, die künftig ihre Kapazität auf 140 Patientenbetten erhöhen wird. Damit wird zugleich die Reorganisation des bestehenden Gebäudes ermöglicht. Insgesamt umfassen die Baumaßnahmen ein Investitionsvolumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Mit der Fertigstellung des vierstöckigen Neubaus ist 2021 zu rechnen.

Bereits seit einigen Jahren ist das Bauprojekt im Gespräch. Planungen, konkrete Entwürfe und die notwendigen Baugenehmigungen liegen vor, umfangreiche Fördermittel wurden bereits bewilligt. Auch erste Vorbereitungen in den Außenanlagen wurden bereits vorgenommen. Ende 2017 erfolgte dann der Projektstopp aufgrund der Insolvenz der Paracelsus-Gruppe. „Dass dieses Großprojekt ohne Zeitverzögerung wieder Fahrt aufnimmt und wir dort weitermachen können, wo wir unterbrechen mussten, freut uns natürlich sehr“, sagt Verwaltungsdirektorin Iris Uhlenhake.

„Standort stärken und Zeichen Richtung Zukunft setzen“


Der neue Eigentümer, das Schweizer Familienunternehmen Porterhouse Group, denkt nicht kurzfristig, sondern generationenübergreifend. Sein Eigentümer Felix Happel will Paracelsus zu einer starken Gesundheitsmarke entwickeln, die medizinische Professionalität mit Herzlichkeit verbindet und bei der die Patienten im Mittelpunkt stehen. Am Nachmittag besuchte die neue Führungsriege die Beschäftigten der Paracelsus-Elena-Klinik und gab mit Aufstellen des Bauschilds den Start des Bauvorhabens frei. „Wir wollen die weit über Kassel hinaus bekannte Elena-Klinik stärken und ein sichtbares Zeichen in Richtung Zukunft setzen. In Kassel, aber auch über Kassel hinaus“, sagt Prof. Dr. Michael Philippi, der neue Vorsitzende der Geschäftsführung.

Keinerlei Einschränkungen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter

Die Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paracelsus-Elena-Klinik werden unmittelbar erst einmal wenig von den Bauaktivitäten spüren: Die Zufahrten und der Parkplatz am Haupteingang sind weiterhin uneingeschränkt nutzbar. Sichtbar wird das Baugeschehen, sobald der Patientengarten Nord umgestaltet und das Baufeld vorbereitet werden soll. Bedingt durch die zukünftige Verlegung des Haupteingangs in den Neubau des Bettenhauses wird darüber hinaus die Straße „Im Lückenrod“ verbreitert. 

 

Paracelsus-Klinik in Kassel auf Wachstumskurs

Die Paracelsus-Elena-Klinik ist eine der renommiertesten neurologischen Spezialkliniken in Deutschland. 1937 gegründet, ist sie die älteste und auch größte auf Parkinsonsyndrome spezialisierte Fachklinik, der niedergelassene Ärzte aus ganz Deutschland ihre Patientinnen und Patienten anvertrauen. Das medizinische Spektrum reicht von der Frühdiagnose über Tiefenhirnstimulation, der Behandlung von orthopädischen Problemen bei Morbus Parkinson und Begleiterkrankungen des Restless-Legs-Syndroms bis hin zu Therapieangeboten. Die Klinik ist darüber hinaus international anerkannter Forschungsstandort und hat mit Prof. Dr. Claudia Trenkwalder eine Spezialistin als Chefärztin, die mit ihrem Team weltweit einen exzellenten Ruf genießt. „Mit dem nun anstehenden Erweiterungsbau eröffnen wir uns alle Möglichkeiten für eine weitere positive Entwicklung der Klinik und schreiben ihre Erfolgsgeschichte fort“, gibt Josef Jürgens, Regionaldirektor Nord der Paracelsus-Kliniken, eine optimistische Prognose für die Zukunft der Paracelsus-Elena-Klinik.