Plötzlicher Herztod - Risiken frühzeitig erkennen und behandeln

25. November 2019 | Ort: Harz-Klinik Bad Suderode

Paracelsus-Harz-Klinik informiert in einer kostenlosen Veranstaltung am 26. November zum plötzlichen Herztod im Rahmen der bundesweiten Herzwochen

Jedes Jahr fallen in Deutschland ca. 65.000 Menschen dem plötzlichen Herztod zum Opfer. Laut dem Deutschen Herzbericht 2018 ist die Sterblichkeit am akuten Herzinfarkt vor allem in den ostdeutschen Bundesländern und hier insbesondere in Sachsen-Anhalt am höchsten. Die Ursachen sind vielfältig und zum Teil auch strukturell bedingt, aber es ist eindeutig und unstrittig, dass es großer Anstrengungen bei der Bevölkerungsaufklärung bedarf, um diesen Zustand zu ändern. Dabei sind Menschen mit nicht erkannten Herz-kranzgefäß-Erkrankungen besonders gefährdet. Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen, einer Aufklärungs-Kampagne der Deutschen Herzstiftung, informiert Prof. Dr. med. habil. Axel Schlitt Interessierte und Betroffene gleichermaßen im Rahmen einer kostenfreien Vortragsveranstaltung. Unter dem Titel „Herzrhythmusstörungen und plötzlicher Herztod“ klärt er über Risikogruppen und Warnzeichen auf und gibt Hinweise, wie man sich im Falle eines Falles verhalten sollte. Die Veranstaltung findet statt am: 26. November 2019 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Clubraum der Paracelsus-Harz-Klinik, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. „Der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entrinnen gibt. Vielmehr ist er meist Folge einer langjährigen Herzkranzgefäßerkrankung“, klärt Prof. Dr. med. Schlitt auf. Eine koronare Herzkrankheit spielt insbesondere für Patienten jenseits der 40 Jahre eine große Rolle. Expertenschätzungen zufolge leiden rund 6 Millionen Menschen in Deutschland daran. Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen sind in der Regel ursächlich dafür. Einen Online-Test bietet die Herzstiftung unter www.herzstiftung.de an.