Bundesgesundheitsminister in Zwickau: „Brauchen Lust auf Pflege“

24. Juni 2019 | Ort: Konzernzentrale Osnabrück

Jens Spahn besucht Paracelsus und spricht Pflegekräften Mut zu – Interesse an Pflege-App IDA.Care

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) während seines Besuchs der Paracelsus-Klinik Zwickau

Im Rahmen seines Besuchs der Paracelsus-Klinik Zwickau am Dienstag, 18. Juni 2019, hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor Ort über die Situation in der Krankenpflege informiert und sich den Fragen der Paracelsus-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gestellt. Im Gespräch mit der Klinikleitung sowie interessierten Ärzten und Pflegekräften hat er den Wunsch geäußert, dass die „Lust auf Pflege“ wieder deutlich spürbarer werden müsse. „Sie als Pflegekräfte müssen aber auch selbst mithelfen“, lautete sein Appell im Rahmen einer eigens organisierten Podiumsdiskussion.

Der Pflegeberuf müsse attraktiver werden - unter anderem mit Blick auf Arbeitszeiten und Planbarkeit. Zugleich zeigte er sich offen für Reformen und schloss auch Anpassungen der seit Anfang des Jahres in Kraft getretenen Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) nicht aus: „Die Personaluntergrenzen in den vier Krankenhausbereichen sind zunächst ein erster Schritt. Allerdings nehme ich unterschiedliche Reaktionen aus der Praxis wahr, und wir werden entsprechend reagieren, wenn es vonnöten ist." Der CDU-Politiker folgte mit seinem Besuch der Einladung der Klinikleitung und der Verantwortlichen der Paracelsus-Kliniken Deutschland, die mit 26 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten bundesweit zu den großen privaten Klinikträgern zählen.

Begleitet wurde er von Barbara Klepsch, Sachsens Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz. Das dreiköpfige Podium wurde komplettiert durch den designierten Geschäftsführer der Paracelsus-Kliniken Deutschland, Dr. med. Dr. jur. Martin Siebert. Zudem besuchte Jens Spahn die Station der Unfallchirurgie/Orthopädie in der Klinik, wo er sich durch Pflegekraft Sarah Bergert (26) die Pflege-App IDA.Care erklären ließ. Diese ermöglicht dem Klinikpersonal die digitale Dokumentation der Patientendaten. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur digitalen Patienten-Akte.

Spahn lobte Paracelsus dafür, dass man mit dieser Art der Digitalisierung vorangeht. Verantwortlich für die Entwicklung der App ist das Düsseldorfer Unternehmen KDD Digital Healthcare. Einen weiteren Halt während seines Klinikbesuchs machte Spahn im derzeit errichteten Behandlungszentrum für NanoTherm-Therapie. Zwickau wird europaweit erst die vierte Klinik sein, die diesen bahnbrechenden, auf Nanotechnologie basierenden Behandlungsansatz bei Hirntumoren anbietet.

Als nationales Zentrum ist die Paracelsus-Klinik Zwickau bereits jetzt eine der führenden Adressen Deutschlands auf diesem Bereich, der von Prof. Dr. med. Jan-Peter Warnke, Chefarzt der Neurochirurgie, geleitet wird. Mithilfe der neuen Technologie wird der Standort künftig auch international eine Vorreiterrolle einnehmen. Die NanoTherm-Therapie befördert die gezielte Bekämpfung des Tumors, indem Krebszellen irreparabel zerstört oder geschwächt und gegenüber einer begleitenden Radio- oder Chemotherapie empfindlicher gemacht werden.

Über die Paracelsus-Kliniken Deutschland und die Paracelsus-Klinik Sachsen
Die Paracelsus-Kliniken Deutschland zählen mit rund 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen insgesamt ca. 4.500 Mitarbeiter jährlich mehr als 90.000 Patienten. Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück.

Der Verbund der Paracelsus-Klinik Sachsen formiert sich aus insgesamt vier Akutkliniken in Zwickau, Reichenbach, Adorf, Schöneck sowie der Rehabilitationsklinik für Onkologie, Gynäkologie und Orthopädie in Bad Elster und hält insgesamt 865 Betten vor. Mehr als 1.000 Vollkräfte, davon über 600 Mitarbeiter in der Pflege und im Funktionsdienst sowie 200 Ärzte versorgen jährlich 24.000 stationäre, 100.000 ambulante und 4.000 Fachklinische Patienten. Einzugsgebiet ist hierbei zum größten Teil der Vogtlandkreis und der Kreis Zwickau. Mit mehr als 120 Millionen Umsatz stellt die Paracelsus-Klinik Sachsen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und ist einer der größten Arbeitgeber der Region. Über die Paracelsus-Klinik Zwickau Die Paracelsus-Klinik Sachsen am Standort Zwickau ist Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig und wird als Krankenhaus der Regelversorgung mit 180 Planbetten und rund 400 Mitarbeitern in den Fachabteilungen Innere Medizin und Unfallchirurgie/Orthopädie, Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Schmerztherapie sowie den schwerpunktorientierten Disziplinen Neurologie und Neurochirurgie geführt. Die Klinikleitung hat seit 2019 Uta Ranke inne. Am Standort werden präoperative, intra- und postoperative Patientenversorgung nach modernsten Methoden gewährleistet. Im Jahr 2015 wurde der zweite Hybrid-OP in gesamt Westsachsen übergeben. Die Klinik wird europaweit die vierte Klinik sein, die die NanoTherm-Therapie der MagForce AG zur kommerziellen Behandlung von Hirntumoren anbietet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.paracelsus-kliniken.de.

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