Das Team der Paracelsus-Klinik Hemer blickt optimistisch in die Zukunft

5. März 2018 | Ort: Klinik Hemer
Positive Zukunft für die Paracelsus-Klinik in Hemer

Die Klinikleitung und das Team der leitenden Ärzte der Paracelsus-Klinik Hemer blicken optimistisch in die Zukunft.

Die Paracelsus-Klinik Hemer hat ein erfolgreiches Jahr 2017 hinter sich, die Patientenzahlen sind gestiegen, das Leistungsspektrum wurde erheblich ausgebaut. Trotzdem sorgt die Anmeldung des Insolvenzverfahrens des Konzerns der Paracelsus-Kliniken am 21. Dezember 2017 für Unruhe in der Bevölkerung. Schließlich stellt die Paracelsus-Klinik Hemer die wohnortnahe medizinische Versorgung in Hemer und die Notfallversorgung der Stadt sicher.

Dass das auch künftig so bleiben wird, davon sind der Regionaldirektor der Klinik Carsten Oberpenning und die neue Verwaltungsdirektorin Barbara Bieding überzeugt. „Im Vergleich zu anderen Standorten steht die Paracelsus-Klinik in Hemer mit ihrem umfangreichen Versorgungsangebot wirtschaftlich stabil da. Im vergangenen Jahr konnten wir ein Leistungswachstum von rund 13 Prozent verbuchen, mehr als 15.000 Patienten wurden versorgt. Diese positive Entwicklung werden wir weiter vorantreiben“, so Carsten Oberpenning.

Das Team der Klinik kann auf eine rasante Entwicklung zurückschauen, die in 2017 eine ganze Reihe an Veränderungen mit sich brachte. So werden die chirurgischen Leistungen seit Januar 2017 in zwei spezialisierten Abteilungen erbracht: eine Abteilung für Unfallchirurgie unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Dietmar Rassek und eine Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Dr. Joachim Dehnst. Durch die Eröffnung einer neurologischen Abteilung unter der Führung des Sektionsleiters Dr. Thorsten Okulla können seit März 2017 auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel einem Schlaganfall, in der Klinik umfassend versorgt werden. Die Anschaffung eines neuen Computertomografens modernster Bauart im Frühjahr 2017 trug ebenfalls zu einer Verbesserung der Leistungen bei. Auch die Kardiologie wurde weiter ausgebaut. Mit Yury Pisarenko nahm im Herbst 2017 ein erfahrener Kardiologe seine Arbeit in Hemer auf, so dass die fachärztliche Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Herzens in Hemer auf hohem Niveau gewährleistet ist. Im Dezember wurde die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie unter der Leitung von Dr. Arnd Peter Schmidt als Level III- Wirbelsäuleneinrichtung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zertifiziert – Goldstandard, von dem rund 500 Patienten jährlich profitieren.

„Das gesamte Team steht hundertprozentig hinter der Paracelsus-Klinik Hemer, weil wir wissen, dass die Klinik bestens aufgestellt ist. Wie sehr die Mitarbeiter der Klinik verbunden sind, zeigt sich zum Beispiel daran, dass wir trotz der schwierigen Lage innerhalb der Klinik-Gruppe nur sehr wenige Kündigungen hinnehmen mussten, das Team ist nahezu vollständig an Bord“, lobt Dr. Philipp Mueller, ärztlicher Direktor der Klinik, den Teamgeist der Mitarbeiter. Insgesamt blickt Dr. Mueller optimistisch in die Zukunft: „Wir haben in 2017 in hoher Schlagzahl notwendige Veränderungen umgesetzt und für 2018 sitzen wir schon in den Startlöchern, um weiter zu wachsen und noch besser zu werden“, so der medizinische Direktor.