Gelenk-Symposium ein voller Erfolg

16. Juni 2017 | Ort: Klinik am Silbersee Langenhagen

Am Samstag, den 10. Juni, fand das 5. Gelenksymposium der Abteilung für Orthopädie und Sporttraumatologie der Paracelsus-Klinik in Langenhagen statt. Interessierte Ärzte, Krankengymnasten und Therapeuten aus der Region konnten so von Prof. Dr. Christian H. Siebert, Chefarzt der Abteilung, und dem Verwaltungsdirektor der Klinik, Franz Bober, begrüßt werden.

Unter der Leitung von Dr. Stefan Berger und Prof. Dr. Siebert ging es auf dem Symposium vor allem um neue Entwicklungen in der Behandlung von Hüftgelenkserkrankungen. Die Vorträge gaben einen Überblick der Therapiemöglichkeiten – von der konservativen Behandlung über die aktuell gebräuchlichen gelenkerhaltenden Operationen bis zum endoprothetischen Gelenkersatz. Einleitend referierte Dr. Possenriede zur Anatomie und Biomechanik des Hüftgelenkes. Aktuelles zu Hüft-Umstellungsosteotomien am Femur und Becken beleuchtete Dr. Berger. So konnte das nun erweiterte Versorgungsspektrum der Klinik den Zuhörern nahe gebracht werden. Gastreferenten Prof. Dr. Rühmann, Chefarzt im Klinikum Agnes Karll Laatzen, und Dr. Ezechieli, Chefarzt der Klinik für Orthopädie im St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten präsentierten relevante Aspekte zu Hüft-Arthroskopien und minimal invasiven Eingriffen. Dr. Funke stellte die konservativen Therapieansätze und insbesondere das Fasziendistorsionsmodell vor, während die Gastreferentin und Physiotherapeutin an der Paracelsus Klinik Langenhagen Frau M. Bruns erläuterte, was im Bereich der Nachbehandlung nach Hüftoperationen zu beachten ist. Prof. Dr. Siebert sprach im Rahmen seines Vortrages über aktuelle Entwicklungen in der Hüftendoprothetik, der begleitenden Qualitätssicherungsmaßnahmen und Registrierung u.a. im Rahmen der EndoProthesenZentren.

Neue klinische und wissenschaftliche Erkenntnisse haben zu wichtigen Veränderungen in den Therapiealgorithmen bei Hüfterkrankungen geführt. Diese Entwicklungen sind in der Paracelsus-Klinik am Silbersee umgesetzt worden und konnten in dieser Veranstaltung den Mit- und Nachbehandlern vermittelt werden.

Insgesamt war auch dieses Symposium eine gelungene Veranstaltung mit einem regen, berufsgruppenübergreifenden Austausch.