Ministerpräsident Kretschmer besucht Paracelsus-Klinik in Schöneck und gibt Garantie für bestehenden Krankenhausbestand in Sachsen

7. März 2019 | Ort: Klinik Schöneck

Medizinische Notfallversorgung in Sachsen ist gewährleistet.

Begrüßung v.l.: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Klinikmanager Ralph Pleier, Ärztlicher Leiter Dipl. Med. Dieter Haugk, Pflegedienstleiter Thomas Meinel

Rundgang v.l: Aufsichtsratsvorsitzender Felix Happel, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landrat Rolf Keil

Im Rahmen seines Besuchs der Paracelsus-Klinik in Schöneck/Vogtland am Mittwoch, 6. März 2019, sprach der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer eine Garantie für den Fortbestand des Krankenhausnetzwerkes in Sachsen aus. „Das Sozialministerium arbeitet weiterhin intensiv an einer zukunftsfähigen Krankenhauslandschaft für Sachsen. Sachsen hatte sich bereits frühzeitig für ein weitsichtiges Versorgungssystem ausgesprochen und entsprechende Vorbereitungen getroffen.“ 

Um sich einen persönlichen Überblick von der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten zu verschaffen, folgte das sächsische Landesoberhaupt der Einladung des Klinikpersonals in Schöneck und begab sich auf Stippvisite zu einem der leistungsfähigsten medizinischen Dienstleister der Region. Im gemeinsamen Austausch mit der Klinikleitung, den Ärzten, Schwestern und dem Pflegepersonal wurden auch aktuelle Probleme angesprochen. 

Sein Fazit zum Standort fiel überaus positiv aus: „Ich spüre hier ein sehr positives Klima und blicke absolut positiv in die Zukunft. Wir brauchen noch mehr Ärzte, Schwestern und Pflegepersonal, das gewillt ist, sich im ländlichen Raum niederzulassen. Seitens der Politik wollen wir dazu beitragen, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.“ 

Die gastgebenden Verantwortlichen von der Paracelsus-Klinik werteten den Besuch des Ministerpräsidenten als positives Zeichen und als Anerkennung: „Das gibt allen Beteiligten einen unglaublichen Schub“, sagte Dr. Christian Utler, Medizinischer Geschäftsführer von Paracelsus Deutschland. „Dieser Standort ist eine Blaupause für die ärztliche Versorgung auf dem Land. Wir erhoffen uns nun weitere Unterstützung durch die sächsische Politik, um die medizinische Notfallversorgung auf dem Land auch künftig gewährleisten zu können.“ 

Angesichts von bundesweit mehr als 300 Klinikschließungen in den vergangenen 20 Jahren besteht vielerorts auch in Sachsen die Sorge, dass die medizinische Notfallversorgung insbesondere im ländlichen Raum perspektivisch bedroht ist. 

Die Paracelsus-Klinik am Standort Schöneck hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der leistungsfähigsten und kompetentesten medizinischen Dienstleister der Region etabliert. Mit 450 Mitarbeitern und 275 Betten sichern die Kliniken in Schöneck und Adorf die Grund- und Regelversorgung im Oberen Vogtland ab und spezialisieren sich in der Leistungserbringung an den jeweiligen Standorten.