Paracelsus-Klinik Bad Ems setzt sich für uneingeschränkte medizinische Versorgung in der Kurstadt und im Rhein-Lahn-Kreis ein.

13. November 2019 | Ort: Klinik Bad Ems
  • Insolvenz der Hufeland-Klinik Bad Ems und des Marienkrankenhauses Nassau ist schmerzhaft
  • Medizinische Versorgung in der Region hat oberste Priorität
  • Paracelsus will sein Engagement in der Region verstärken

Die soeben bekannt gewordene Insolvenz einzelner Kliniken des renommierten, überregional tätigen, konfessionellen Klinikbetreibers EVV wirft erneut ein Schlaglicht auf grundsätzliche Strukturprobleme in der Gesundheitsversorgung. Der EVV betreibt allein im Landkreis an den drei Standorten Bad Ems, Lahnstein und Nassau wichtige, für die Gesundheitsversorgung notwendige Krankenhäuser.

Paracelsus bedauert diese Entwicklung und bietet zugleich an, seinen eigenen Beitrag zur Gewährleistung einer stabilen und sicheren medizinischen Versorgung auf qualitativ hohem Niveau zu verstärken. Durch Konzentration und Fortführung der unverzichtbaren Leistungsangebote mit Unterstützung der Paracelsus-Klinik Bad Ems könnten die von der Insolvenz betroffenen medizinische Leistungsstrukturen weitgehend erhalten und die Qualität der Versorgung sogar weiter verbessert werden. Auch das breite ambulante Angebot der Paracelsus- Klinik Bad Ems ist geeignet, etwaige Versorgungsengpässe zu lindern, die infolge der Entwicklungen im ambulanten ärztlichen Bereich entstehen könnten.

„Wir sehen uns als Gesundheitspartner. Und wir verstehend uns als Gesundheitsfamilie. Wir bieten daher an, nach unseren Möglichkeiten daran mitzuwirken, etwaige Versorgungslücken zu schließen, die infolge der Insolvenz entstehen könnten“, sagt Dr. Dr. Martin Siebert, Vorsitzender der Geschäftsführung des deutschlandweit tätigen privaten Klinikbetreibers Paracelsus. „Mit entschlossener Unterstützung aller Beteiligten und Betroffenen – nicht zuletzt mit Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz und des Landkreises – steht Paracelsus bereit, die notwendigen Schritte samt den erforderlichen Investitionen für ein stabiles regionales Versorgungskonzept voranzutreiben“. Auf diese Weise könne auch die Fortführung eines breiten ambulanten Versorgungsangebotes langfristig gewährleistet werden

 

Gesundheitszentrum der Region in Bad Ems

Die Paracelsus-Klinik in Bad Ems entwickelt sich immer mehr zu einem leistungsfähigen Gesundheitszentrum in der Region. Sie ist das einzige Krankenhaus der Regelversorgung in der Kurstadt und versorgt mehr als 25% der Patienten des Landkreises. Dazu haben die medizinische Spezialisierung auf Herzkatheterlabor, Endoskopie und Wirbelsäulenchirurgie sowie die umfassenden Neubaumaßnahmen von OP, Zentralsterilisation und Intensivstation beigetragen. In der Paracelsus Klinik Bad Ems arbeiten Ärzte mit hoher fachlicher Reputation. Ferner zeichnet die Klinik eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung aus. Außerdem ist sie einer der großen Arbeitgeber in Bad Ems.

„Unsere Mitarbeiter haben sich immer ganz besonders für unsere Patienten und die Klinik eingesetzt; unsere Hilfe können wir daher gemeinsam als ein starkes Team anbieten“, sagte Alexander Eifler, Klinikmanager der Paracelsus-Klinik in Bad Ems. „Ich bin sicher, dass sich die neuen Herausforderungen meistern lassen“. Weiter sagt Eifler, viele Mitarbeiter würden es auch als eine Geste von Kollegialität und Solidarität verstehen, wenn die von der Insolvenz betroffenen Kolleginnen und Kollegen im Team der Paracelsus Klinik-Bad Ems eine neue berufliche Perspektive finden könnten.

Die Paracelsus Kliniken zählen mit 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 400 Mio. € im Jahr.

 

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