Standort Reichenbach verändert sich Schritt für Schritt

19. Dezember 2018 | Ort: Klinik Reichenbach

Einziges nordvogtländisches Krankenhaus blickt auf aufregendes Jahr 2019 / Foto: 50 High-tech-Patientenbetten angeliefert und es geht weiter...

Die Paracelsus-Kliniken Sachsen machen sich fit für die Zukunft und das bedeutet vor allen Dingen: Investieren. Und zwar schnell, da wo es möglich ist. So wurden jetzt, wenige Tage vor Weihnachten, 100 neue elektrische Patientenbetten – jeweils 50 für die Paracelsus-Kliniken Reichenbach und Adorf – sowie moderne Wäschetransportwagen angeliefert. Die Großinvestitionen und Modernisierungen beispielsweise im Bereich des Standortes Reichenbach hören damit aber nicht auf.

Reichenbach. – Die Mitarbeiter der Haustechnik sind derzeit mit dem Umbau einer Station beschäftigt, so dass zum 7. Januar die neue Hausarztpraxis des Internisten Frank Heerwagen ihre Türen dort öffnen kann – die ersten Sprechstundentermine sind schon ausgebucht. „Ich freue mich, dass erste Maßnahmen noch vor Weihnachten umgesetzt werden können“, so Sven Hendel, seit Oktober Klinikmanager der Reichenbacher Klinik.  Hendel ist in der Klinik kein Unbekannter, war er doch zuvor schon einmal Verwaltungsleiter der Reichenbacher und Zwickauer Akutklinik.

Die Rückkehr von Sven Hendel und einiger Ärzte zeigt, dass die Paracelsus-Klinik Reichen-bach auf einem guten Weg ist. „In allen Bereichen arbeiten die Mitarbeiter sehr engagiert mit, man merkt, dass allen die Neuausrichtung am Herzen liegt. In Reichenbach arbeitet ein tolles Team“, lobt Klinikmanager Hendel seine Leute und Pflegedirektor Jürgen Scholla ergänzt: „Dass die ersten Investitionen eine direkte und spürbare Verbesserung im Klinikalltag bedeuten, wird hier im Hause sehr positiv bewertet“.

Neben schnell umsetzbaren Investitionen sind es vor allen Dingen grundlegende Modernisierungsmaßnahmen im Bereich Gebäude, Digitalisierung und OP-Technik, die man direkt angepackt hat. Allerdings erfordern diese Projekte längere Vorlauf- und Planungszeiten. Für das Frühjahr 2019 sind Sanierungen an Dach und Fassade im Budget mit rund 300.000 € fest ein-gestellt. Eine Modernisierung der digitalen Kommunikationsstruktur soll ebenfalls im ersten Quartal 2019 abgeschlossen sein. Mit Hochdruck arbeitet man derzeit außerdem daran, die OP-Technik durch OP-Robotic zu modernisieren. Die chirurgischen Abteilungen ebenso wie die Orthopädie, die erst kürzlich die Rezertifizierung als Endoprothetikzentrum erhalten hat, werden davon profitieren.

Auch die Restrukturierung des Schmerzzentrums, das derzeit mit seinen therapeutischen Leis-tungen extern im Blauen Haus angesiedelt ist, während die stationäre Patientenversorgung in der Klinik stattfindet, wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Spätestens bis 2020 sind jedoch sämtliche Leistungen der Schmerzmedizin unter dem Dach der Klinik vereint. Eine weitere Verbesserung der Patientenversorgung durch Neustrukturierung bedeutet das neue Stationskonzept. Bereits in 2019 sollen die ambulanten gynäkologischen Leistungen und auch die Funktionsdiagnostik in den Räumlichkeiten der jetzigen Station 1 gebündelt werden, der-zeit sind diese Leistungen über das Haus verteilt.

Wie wichtig die Klinik für die Menschen in Reichenbach und der Region ist, lässt sich neben den Patientenzahlen auch an den gut besuchten Vorträgen der Chefärzte ablesen. Anfang Dezember gab es sogar einen absoluten Besucherrekord mit mehr als 120 Zuhörern beim Reichenbacher Urologieforum. Das Urologenteam um Chefarzt Dr. Ulrich Seifert hat in der Stadt einen exzellenten Ruf und urologische Krankheitsbilder, unter anderem Erkrankungen der Prostata, werden an der Klinik auf hohem fachlichen Niveau behandelt. Auch in dieser Abteilung wird verstärkt in Medizintechnik investiert werden.

Für die Mitarbeiter der Reichenbacher Klinik endet das Jahr 2018 hör- und sichtbar mit baulichen Veränderungen und das wird sich in 2019 weiter fortsetzen. Ganz handfest an Dach und Fassade und zunächst weniger greifbar beim Ausbau der Klinik zu einem Zentrum der modernen Patientenversorgung im Vogtland. Hightec-Medizin inklusive.

Foto: Jens Lott