Tag der gesunden Ernährung am 7. März

6. März 2019 | Ort: Klinik Scheidegg

Mit gesunder Ernährung Krankheiten vorbeugen. Paracelsus-Klinik Scheidegg unterstützt Krebspatienten mit einer gezielten Ernährungsberatung während der Rehabilitation.

Viele Krankheiten resultieren aus einer ungesunden Ernährung, aber auch aus Fehl- und Mangelernährung. Daher gewinnt auch in der Onkologie und in der Rehabilitation die Ernährungsberatung und –schulung immer mehr an Bedeutung. Denn Krebspatientinnen und –patienten leiden nach einer Operation an den Verdauungsorganen wie Magen, Bauchspeicheldrüse oder Darm häufig an Mangelernährung und chronischen Verdauungsproblemen. Eine gezielte Ernährungsberatung kann sich positiv auf das Wohlbefinden der betroffenen Patienten auswirken und die Lebensqualität deutlich steigern. Häufig kann sie sogar wieder ganz hergestellt werden.

Die Paracelsus-Klinik Scheidegg hat die zunehmende Bedeutung der Ernährungsberatung in der Onkologie und Rehabilitation bereits früh erkannt und in den letzten Jahren konsequent den ernährungsmedizinischen Bereich ausgebaut und erweitert. Neben krankheitsspezifischen Ernährungsseminaren erfahren Patientinnen und Patienten in individuellen Einzelberatungen welche Nahrungsmittel für sie geeignet sind und erhalten Tipps zum Essverhalten. Während der Ernährungsschulung in der Lehrküche werden diese Informationen auch praktisch umgesetzt. Darüber hinaus hat die Paracelsus-Klinik Scheidegg ein interdisziplinäres Programm zur Gewichtsnormalisierung und Adipositas-Therapie für onkologische Patientinnen und Patienten etabliert. In einer Studie wurde der langfristige Therapie-Erfolg dieses Programms bereits nachgewiesen.

In der Scheidegger Fachklinik erhalten Patientinnen und Patienten auch Informationen, wie sie mit einer gesunden Ernährung Krankheiten vorbeugen und Risikofaktoren verringern können, die nicht nur Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Gicht verursachen, sondern sich auch, wie in Langzeit-Untersuchungen belegt, positiv auf die Entstehung von Krebserkrankungen auswirken.

„Neueste Entwicklungen aus der Forschung geben wir selbstverständlich an unsere Patientinnen und Patienten in Vorträgen weiter“, so Chefarzt Dr. Holger G. Hass. Aktuell wird intensiv die antitumoröse Wirkung von Gemüsesorten wie Brokkoli und Tomaten sowie grünem Tee, Granatapfelsaft und sogar Kaffee untersucht. So konnte für einige der vielfältigen, gesundheitsfördernden Wirkstoffe im Grünen Tee, den sogenannten Epigallocatechinen, eine direkt aktivierende Wirkung auf Krebs-unterdrückende Gene, den Tumorsupressorgenen, nachgewiesen werden.

„Anlässlich des Tages der gesunden Ernährung ist es uns wichtig, darauf hinzuweisen, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist“, so Klinikmanager Martin Schömig. Denn damit hat jeder selbst in der Hand das Risiko zu reduzieren, ernsthaft zu erkranken.