Townhalls: Mitarbeiterversammlungen an sächsischen Kliniken

4. April 2019 | Ort: Klinik Zwickau, Klinik Adorf, Klinik Schöneck, Klinik Reichenbach , Klinik am Schillergarten Bad Elster

An zwei von fünf Standorten der sächsischen Paracelsus-Kliniken (Akut/Reha) stellte er sich den drängendsten Fragen der Mitarbeiter – Felix Happel, Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Paracelsus-Gruppe. Zwickau und Reichenbach machten am Montag, 1. April den Auftakt der Präsenzveranstaltungen der Geschäftsführung.

Neben dem mobilen Intranet Connect, der gerade frisch erschienenen Zeitschrift Connect und den vielen Problemen neuer Kommunikationsmittel sowie den personellen, medizinischen und technischen Problematiken, soll mit den so genannten Townhalls (Mitarbeiterversammlungen) die Möglichkeit zur Information und zum Dialog mit der Geschäftsleitung gegeben werden. Die erste wichtige Information hatte Felix Happel gleich zu Beginn: „Es geht aufwärts, aber zwei bis drei Jahre ist es noch ein hartes Stück Arbeit." Das Ziel steht, Paracelsus zu einer der führenden Gesundheitsmarken in Deutschland zu machen. Hierzu gilt es von der Prävention bis zur Reha über alle Stufen bei Paracelsus im Sinne einer zusammenhängenden Versorgung zusammenzuarbeiten. Wir wollen unser gemeinsames Wissen besser für den Patienten nutzen. „Ich bin überzeugt, dass wir diesen Weg schneller gehen als andere", rief er den Kolleginnen und Kollegen die übergeordnete Vision bei Paracelsus noch einmal ins Gedächtnis.

Mit Gespür für die Stimmung im Saal, die immer noch geprägt ist von den Nachwehen des abgeschlossenen Insolvenzverfahrens und dem Wandel in den vergangenen Monaten, erklärte Geschäftsführer Dr. Christian Utler anschließend: "Wir wollen Transparenz, Kommunikation und Austausch. Deshalb stehen wir heute alle hier zum persönlichen Dialog mit Ihnen."

Und diese Möglichkeit nutzten die Mitarbeiter der Kliniken in ganz unterschiedlicher Intensität. Sanierungsarbeiten an Fassade und Dach in Reichenbach, die problematische Personalsituation im Bereich der Inneren Medizin und der Pflege in Zwickau und die Gehaltssituationen der Kollegen im Reha-Bereich – (fast) kein Thema blieb bei den Fragestellungen unberührt. Die Belastung der Mitarbeiter quer durch alle Berufsgruppen soll mit geeigneten den Recruiting-Projekten begegnet werden. Dieser Bereich wird, so Christian Utler, in der gesamte Gruppe mit höchster Priorität behandelt. 

Fabian Pritzel stellte seine Planungen für die Umsetzung neuer IT-Systeme und Software vor. „Wir verbrauchen 1,5 Mio. Blatt Papier im Monat. Das sind 15 Fichten. Ein ökologisches Unding“, so der IT-Geschäftführer. Neue Zentraldrucker und der Umstieg auf elektronische Dokumentationen sollen diesen Zustand Stück für Stück ändern. 

Was am Ende blieb, war die Bitte an jeden einzelnen Mitarbeiter, den Teamgeist zu pflegem auszubauen und die neuen Wege mit eigenen Ideen zu pflastern.