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4. Dezember 2018 | Ort: Klinik Adorf, Klinik Schöneck

Prof. Peter Hügler (Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck) spricht in zweistündiger Radiosendung über Barostimulation

Prof. Peter Hügler (Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck) sprach in zweistündiger Radiosendung über das Thema der Barostimulation.

Hinter einer Bluthochdruck-Erkrankung können sich als Ursache mehrere Gesundheitsrisiken verstecken.  Lebensstiländerungen (z. B.  Gewichtsabnahme, niedrigerer Salz– und Alkoholkonsum, Verzicht auf Tabakkonsum usw.), sowie die verschiedenen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten reichen bei einigen wenigen Patienten nicht aus. Für sie gibt es jetzt eine innovative Methode, die durch einen Schrittmacher zu der gewünschten Blutdruckstabilisierung führt. Und über genau diese - die Barostimulation sprach Prof. Peter Hügler am Montag, 3. Dezember von der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck in einer zweistündigen abendlichen Radiosendung.

Zur Erklärung: Die Barostimulation ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem eine Sonde, verbunden mit einem Schrittmacher, dem Patienten eingebaut wird, um einen speziellen Teil der Halsschlagader zu beeinflussen. Die dort befindlichen Körperchen (Baro-Rezeptoren) haben eine wichtige Rolle bei der  Regulation des Blutdrucks. Bereits seit vier Jahrzehnten ist die Möglichkeit grundsätzlich bekannt, den Blutdruck durch Stimulation der Baro-Rezeptoren zu modulieren. Jedoch erst seit kurzem ist die Entwicklung soweit, dass dieses Verfahren auch bei Patienten mit medikamentös nicht ausreichend zu behandelndem Bluthochdruck angewendet werden kann. (Quelle: acteurdemasante.com). Prof. Dr. Peter Hügler: "Das Verfahren steht am Ende der Behandlungskette, das bedeutet, es wird nur in dem Fall  angewendet, wenn die Hypertonie sich in einem langen Zeitraum trotz Ausschöpfung aller anderer Therapien nicht beeinflussen lässt. Die Methode ersetzt nicht die medikamentöse Therapie, kann aber zu einer Reduzierung der Medikamenteneinnahme beitragen."