Wehmütiger Rückblick auf 13 schöne und herausfordernde Jahre

12. Februar 2018 | Ort: Klinik Adorf

Chefarzt Dr. med. Mario Dietzel – Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie/EPZ an der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck – zieht es in seine Thüringer Heimat zurück. Vor wenigen Tagen übergab er symbolisch den Staffelstab an Dr. med. Frank Storl. Foto: Jens Lott

Von links: Der scheidende Chefarzt Dr. Mario Dietzel empfängt den Dank und die Blumen von Dr. med. Frank Storl.

Adorf/Schöneck.Mit Wirkung vom 1. März 2018 übernimmt Dr. med. Frank Storl (rechts im Bild) die Unfallchirurgische und Orthopädische Abteilung der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck sowie die Leitung des Endoprothetikzentrums an beiden Klinikstandorten. Der langjährige Chefarzt dieser Abteilung, Dr. med. Mario Dietzel (links), geht in seine Thüringer Heimat zurück und wird auch dort eine Chefarztposition an einem Krankenhaus bekleiden.

"Die mehr als 13 Jahre an der Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck haben mir sehr viel Freude gemacht und ich habe hier sehr sehr gern gearbeitet. Mir standen ganz tolle und hochprofessionelle Mitarbeiter ärztlicherseits, aber auch in der Pflege zur Seite. Ich gehe deshalb mit einem weinenden Auge und habe mir deshalb auch den Abschied nicht leicht gemacht. Es war ein langes Ringen mit mir und meiner Entscheidung, wieder näher an meinem Wohnort Greiz zu arbeiten. Wie überall in unserer Gesellschaft hatten wir schöne, aber auch schwere Zeiten, die es gemeinsam zu bestehen galt. Alle Kolleginnen und Kollegen haben an dem hervorragenden Ruf, den sich die Unfallchirurgie und das Endoprothetikzentrum aufgebaut hat, ihren Anteil. Herr Dr. Storl ist aus meiner Sicht der ideale Nachfolger auf der Chefarztposition. Er war bei mir einst in der Ausbildung, hat andernorts sein Wissen und Können komplettiert und ist nach seiner Rückkehr an die Klinik Adorf/Schöneck auch mein Wunschkandidat gewesen. Er verfügt heute über ein exzellentes Fachwissen und ärztliches Know-how. In diesem Sinne weiß ich alle Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiter und vor allem Patienten in den besten Händen." 

Zur Person: Dr. med. Frank Storl

Der gebürtige Plauener studierte zunächst Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Univerität Jena. Sich anschließende Ausbildungsetappen (Famulaturen) fanden in Plauen, Natters (Österreich) und Bressannone (Italien) statt. Danach arbeitete der Mediziner an Kliniken in Saalfeld, Jena und Bad Berka. Seine Promotion legte er 2004 in Jena ab. Von 2004 bis 2007 stand er erstmals den Patienten der Paracelsus-Klinik Adorf zur Seite, bevor er weitere Erfahrungen an der Paracelsus-Klinik Schöneck, der Paracelsus-Klinik Zwickau, der Berufsgenossenschafts-Klinik Gelsenkirchen und einer großen Plauener Klinik sammelte. An letzterer legte er auch seine Facharztprüfung ab. Es folgte die Prüfung zur Subspezialisierung „spezielle Unfallchirurgie“ und die persönliche Spezialisierung auf dem Gebiet der Wirbelsäulenchirurgie (traumatologische Stabilisierungen/ Rekonstruktionen) und Endoprothetik. Heute wohnt der Theumaer mit seiner Frau und seinen zwei Kindern wieder in seiner Heimatgemeinde