Neuer Chefarzt für Gefäßchirurgie und Ärztlicher Direktor an der Paracelsus-Klinik Bad Ems

3. Juli 2018 | Ort: Klinik Bad Ems

Dr. med. Stephan Ruff tritt zum 1. Juli 2018 den Chefarztposten für Gefäßchirurgie an der Paracelsus-Klinik Bad Ems an. Damit wird das Leistungsspektrum der Klinik um ein wichtiges Versorgungsgebiet erweitert. Dr. Ruff wird auch Ärztlicher Direktor der Klinik.

Chefarzt Dr. Ruff, Gefäßchirurgie

Damit wird das Leistungsspektrum der Klinik um eine hochspezialisierte Abteilung erweitert. Zudem wird Ruff den Posten des Medizinischen Direktors der Klinik übernehmen. Ruff arbeitete zuvor als Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Paracelsus-Klinik Karlsruhe. Als Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie mit jahrzehntelanger Erfahrung kann der neue Chefarzt ein breit angelegtes chirurgisches Spektrum abdecken und wird in enger Zusammenarbeit mit seiner chefärztlichen Kollegin Priv.-Doz. Dr. Kötting die chirurgische Leistungsfähigkeit der Klinik erheblich ausbauen.
„Die Gefäßchirurgie erfordert eine sehr spezialisierte diagnostische und therapeutische Herangehensweise, um Erkrankungen wie Krampfaderleiden, Gefäßverengungen oder Aussackungen der Aorta umfassend und nachhaltig behandeln zu können“, erklärt Dr. Stephan Ruff. Neben familiärer Veranlagung ist eine ungesunde Lebensführung häufig ursächlich für eine Gefäßerkrankung. Deshalb versteht sich Ruff nicht ausschließlich als Operateur, sondern nimmt auch die Ursachen der Erkrankung in den Blick. Der Chirurg trägt die Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin und ist für seine Patienten ein kompetenter Ansprechpartner rund um eine gesunde Ernährung. Darüber hinaus strebt er eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen der Region an, denn „der Erfolg einer Operation ist langfristig am besten zu erhalten, wenn auch nach Entlassung aus der Klinik eine gute ärztliche Versorgung stattfindet“, ist der Gefäßchirurg überzeugt.
Die apparative Ausstattung der Paracelsus-Klinik Bad Ems erlaubt mit Angiografieanlage, Ultraschall, CT und konventionellem Röntgen eine umfassende Diagnostik. Nicht zwingend steht am Ende der Untersuchung die Empfehlung „Operation“. Auch medikamentöse und physiotherapeutische Behandlungsoptionen können zur Anwendung kommen.
Die Paracelsus-Klinik Bad Ems sichert seit fast vierzig Jahren die medizinische Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung in Bad Ems und der gesamten Region und ist damit für den Gesundheitsstandort Bad Ems ein enorm wichtiger Faktor. „Dass wir eine neue Abteilung für Gefäßchirurgie eröffnen, kennzeichnet den Neubeginn nach schwierigen Zeiten. Eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau, verbunden mit der familiären Atmosphäre eines kleineren Krankenhauses – das ist seit jeher die Stärke unserer Akutklinik“, erklärt Regionaldirektor Stefan Begemann, der den erfahrenen Chirurgen Stephan Ruff nach Bad Ems holte.